Mittwoch, 5. April 2017

Avocado-Käse-Aufstrich



Diana von Kochen mit Diana richtet im Kochtopf das nunmehr 129. Blog-Event aus. Sie wünscht sich mehr Phantasie auf's Brot bzw. Brötchen. SmileyGrinsStatic.gif

Blog-Event CXXVIV – Was aufs Brot! Brotaufstriche (Einsendeschluss 15. April 2017)

Neulich hatte ich eine Avocado, die zufälligerweise den richtigen Reifegrad aufwies, um gegessen werden zu können. Meist sind sie ja entweder noch zu hart oder sie sind überreif und haben dunkle Flecken. Zusammen mit dem Feta und dem Bärlauch war das dann eine richtig leckere Kombination.

Avocado-Käse-Aufstrich

Quellenangabe: Erfasst 24.03.17 von Sus
Kategorien: Aufstrich, Dip, Avocado, Schafskäse, Bärlauch, Blog-Event
Mengenangaben für: 1 Rezept

Zutaten:

200gKörniger Frischkäse ("Hüttenkäse")
100gFeta
1Avocado
1TeelöffelSonnenblumenöl
1/2Zitrone; Saft und Schale
1Blatt Bärlauch
Salz, Pfeffer
Chili (Gochu)

Zubereitung:

Zitrone heiß waschen und die Schale fein reiben, dann die Zitrone auspressen. Bärlauch fein hacken.

Frischkäse und Feta in eine Schüssel geben. Avocado halbieren, das Fruchtfleisch herauslösen und mit Zitronensaft beträufeln. Avocado zum Käse geben und mit einer Gabel alles miteinander zerdrücken. Eventuell etwas Öl zugeben. Salz, Pfeffer, gehackter Bärlauch und geriebene Zitronenschale unterheben.

Zum Servieren mit Chili bestreuen.


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Donnerstag, 23. März 2017

Jokkmokk-Pfanne - Renskav mit Preiselbeeren

Im Urlaub kamen wir am letzen Tag noch an einer samischen Rentier- und Elch-Metzgerei vorbei, die sowohl Rentier als auch Elch-Fleisch anbietet. Da konnte ich es mir nicht verkneifen, etwas gefrorenes Fleisch mitzunehmen. Gut in Zeitungspapier eingepackt hat das super funktioniert. Als wir zuhause ankamen, war das Fleisch noch nicht einmal angetaut.

Ich habe Renskav gekauft, das ist eine recht typische Art, Rentier zuzubereiten: Das Fleisch wird in sehr dünne Scheibchen geschnitten, um dann in der Pfanne kurz angebraten zu werden. So ein Gericht gab es in unserem Hotel-Restaurant unter dem schönen Namen "Jokkmokk Pan" und hat uns sehr gut geschmeckt.

Als ich dann hier im Supermarkt sogar gefrorene Preiselbeeren entdeckt habe, stand dem Nachkochen nichts mehr im Wege.

JokkmokkPfanne.jpg

Jokkmokk-Pfanne - Renskav mit Preiselbeeren

Quellenangabe: Taste of Sápmi
Slow Food Sápmi
Erfasst 20.03.2017 von Sus
Kategorien: Rentier, Pfanne, Kartoffel, Pilze, Preiselbeere, Schweden
Mengenangaben für: 4 Portionen

Zutaten:

300gRentierfleisch aus der Keule
1großeZwiebel
100gSpeck; gewürfelt
2EßlöffelButter
1TeelöffelSalz
Pfeffer
1Wacholderbeere; gemahlen
1Nelke; gemahlen
100mlRotwein
300mlSahne
100gPreiselbeeren; gefroren
250gPilze (hier: Pfifferlinge, gefroren)
2StieleGlatte Petersilie
6mittlereKartoffeln; bis 1/3 mehr

Zubereitung:

Das Rentierfleisch in 3-5 mm dicke Scheiben schneiden. Zwiebel fein würfeln. Petersilie grob hacken.

Geschälte und in mundgerechte Stücke geschnittene Kartoffeln in Salzwasser kochen, bis sie fast gar sind. Abdampfen lassen.

Die Zwiebel in einer großen Pfanne mit dem Speck und der Butter anschwitzen, dann die Pfifferlinge dazugeben. Mit Rotwein ablöschen und unter Rühren die Flüssigkeit reduzieren. Fleisch, ein Drittel der Preiselbeeren und die Gewürze zugeben, unter Rühren anbraten.

Sahne zugeben und zu einer cremigen Sauce einkochen lassen. Kartoffeln, Petersilie und die restlichen Preiselbeeren unterheben.

Anmerkung:

- Der Rotwein steht nicht im Originalrezept. Zum Verkochen ist der in Schweden wahrscheinlich viel zu teuer.

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Sonntag, 19. März 2017

Auf der Suche nach dem Polarlicht...

Vor ziemlich genau vier Wochen waren wir mal wieder unterwegs. Und zwar genau dort, wo wir letzten Sommer schon einmal Urlaub gemacht haben: in Lappland. Genauer gesagt im nördlichen Schweden, direkt oberhalb des Polarkreises, in einem kleinen Städtchen namens Jokkmokk.

Da wir im Sommer die Mitternachtssonne bewundern konnten, wollten wir jetzt das Gegenteil erleben: die Polarnacht und das Polarlicht.

Im Februar scheint die Sonne am Polarkreis immerhin schon so um die acht Stunden am Tag, allerdings ist der Bogen, den sie am Himmel beschreibt, nicht sonderlich hoch. Wenn es bewölkt ist oder sogar schneit, ist es dann doch recht dämmerig.

Gleich zu Beginn wurden wir von ein paar Rentieren begrüßt, die uns im Laufe der folgenden Tage immer mal wieder buchstäblich über den Weg liefen:

Schweden2017_Rentiere2.jpg


Ein wunderschöner Sonnenuntergang:

Schweden2017_Sonnenuntergang.jpg


Und gleich am ersten Abend, beim Stadtrundgang, durften wir das Nordlicht bewundern:

Schweden2017_Nordlicht1.jpg


Es war gar nicht so einfach, mitten im Ort dunkle Stellen zu finden, an denen man halbwegs vernünftige Photos machen konnte...

Schweden2017_Nordlicht2.jpg


Am nächsten Morgen strahlte die Sonne. Das nutzten wir für einen schönen Winterspaziergang aus. Die freie Fläche hinter der Hütte ist der zugefrorene Talvatis-See, den wir dann auch prompt überquerten:

Schweden2017_TalvatisSee1.jpg


Lange Schatten um zehn Uhr am Morgen:

Schweden2017_TalvatisSee2.jpg


Und so verbrachten wir einen ruhigen Samstag mit Einkaufen, Museumsbesuch und Bummeln. Das ist die ehemalige Apotheke von Jokkmokk, heute wird dort Kunsthandwerk angeboten:

Schweden2017_Jokkmokk_AlteApotheke.jpg


In der Nacht fing es an zu schneien und hörte erst einmal nicht mehr auf. Auf dem Weg zum Eishotel in Jukkasjärvi fuhren wir am nächsten Morgen durch eine einsame, verschneite Winterlandschaft:

Schweden2017_VerschneiteStrasse.jpg


Zwischenstop in Kiruna: rechts das Rathaus und links - im Schneefall fast nicht erkennbar - der riesige Abraumberg. Eigentlich dürfte es dieses Photo gar nicht mehr geben, denn das Rathaus hätte bereits abgebaut und ein paar Kilometer weiter weg wieder aufgebaut sein sollen. Warum? Kiruna ist ein altes Eisenerz-Abbaugebiet. Von einiger Zeit wurden unter der Stadt weiteres Eisenerz entdeckt. Da der Abbau dieser Vorkommen aber für einige Stadtteile zu unsicher wird, werden diese umgezogen...

Schweden2017_Kiruna.jpg


Hier waren wir auch schon gewesen - die Kirche von Kiruna:
Schweden2017_Kiruna_Kirche.jpg


In Jukkasjärvi steht die älteste Kirche Lapplands. Von außen und von innen:

Schweden2017_Jukkasjaervi_KircheAussen.jpg

Schweden2017_Jukkasjaervi_KircheInnen.jpg


Dann haben wir natürlich das berühmte Eishotel in Jukkasjärvi besucht. Wenn im Herbst der erste Schnee fällt, wird das Hotel aus großen Eisblöcken und Schnee aufgebaut. Im späten Frühjahr ist es dann wieder geschmolzen.


Schweden2017_Jukkasjaervi_EishotelFlur.jpg


Eines der Hotelzimmer. Es gibt Standard-Zimmer und es gibt Zimmer, die von Künstlern gestaltet wurden. (Also, ganz ehrlich? Mich bekommt hier keiner überredet, bei -5°C zu übernachten...)


Schweden2017_Jukkasjaervi_EishotelZimmer.jpg


Einen gut gekühlten Drink kann man hier zu sich nehmen:

Schweden2017_Jukkasjaervi_EishotelBar.jpg


Eiswürfel braucht man nicht:

Schweden2017_Jukkasjaervi_EishotelBar2.jpg


Und auf der Rückfahrt nach Jokkmokk ist uns doch tatsächlich ein Elch begegnet:

Schweden2017_Elch.jpg


Abends klarte der Himmel dann wieder etwas auf und wir schauten noch einmal nach, ob wir nicht noch ein Polarlicht entdecken konnten. Allerdings haben wir das nicht lange durchgehalten, denn das Thermometer zeigte lauschige -18°C:

Schweden2017_Temperatur.jpg


Der Sonnenaufgang am nächsten Morgen:

Schweden2017_Sonnenaufgang.jpg


Der Polarkreis im Schnee:

Schweden2017_Polarkreis.jpg
(Man vergleiche mit dem Bild von hier...)


Einfach nur Landschaft:

Schweden2017_Landschaft.jpg


In Arvidsjaur haben wir natürlich auch wieder den Bahnhof besucht. Im Winter fährt da nicht besonders viel...

Schweden2017_ArvidsjaurBahnhof.jpg


Und dann waren wir auch schon wieder auf dem Rückflug:

Schweden2017_LandschaftVonOben.jpg


Und natürlich die Mitbringsel. Da wir nur recht kurz vor Ort waren, hatten wir auf dem Hinflug ja eher leere Koffer...

Schweden2017_Mitbringsel.jpg
  • Ein echtes Rentier-Fell - sooo schön weich und dicht
  • Eine Tasche und eine Tasse mit Elchmotiv
  • Ein Schüsselchen in samischen Farben und Elchen
  • Diverse Kekse (mit Hafer und/oder Kardamom)
  • Diverse Schokolade (mit Lakritz)
  • Diverse Käse (z.B. zum-in-den-Kaffee-Tunken, ehrlich, oder in Tuben)
  • Diverse Wurst (aus einer Räucherei in Jokkmokk)
  • Diverses Rentierfleisch (gefroren oder geräuchert)
  • Diverse Marmelade (Moltebeeren, Preiselbeeren)
  • Diverse Sirupe (Birkenblätter, Krähenbeeren)

Ein Urlaub am Polarkreis im Winter - hat was.
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|Unterwegs|



Dienstag, 7. März 2017

Lebenszeichen: Flusskrebs-Zucchini-Salat

Ja, es gibt noch Leben hier, wenn auch etwas winterschläfrig. Abhilfe könnte zum Beispiel der folgende Salat schaffen:

FlusskrebsZucchiniSalat.jpg

Flusskrebs-Zucchini-Salat

Quellenangabe: Erfasst 02.03.2017 von Sus
Kategorien: Salat, Zucchini, Flusskrebs, Büro
Mengenangaben für: 1 Portion

Zutaten:

150gFlusskrebse
1kleineZucchini
3StengelKoriandergrün
3ScheibenZiegengouda
Dressing:
1SpritzerSojasauce
3EßlöffelAyran
1EßlöffelÖl
1/2EßlöffelEssig
Salz, Pfeffer
2PrisenCurry-Gewürzmischung
1PriseGochu (Cayennepfeffer)

Zubereitung:

Zucchini waschen und schälen, dann in geviertelte Scheiben schneiden. Koriander waschen und zupfen. Käse in kleine Stücke zupfen.

Für das Dressing die flüssigen Zutaten miteinander mischen, mit den Gewürzen abschmecken. Zucchini, Koriander und Käse im Dressing ziehen lassen. Zum Servieren die Flusskrebse unterheben alles auf einen Teller geben und mit Gewürzen bestreuen.


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Sonntag, 12. Februar 2017

Yuzu-Zitronen-Kuchen

Hatte ich doch gedacht, dieser oberleckere Yuzu-Zitronen-Kuchen wäre bereits veröffentlicht? Das musste schleunigst nachgeholt werden, denn zum Einen schmeckt er wirklich genial und zum Anderen haben wir glücklicherweise keinen Schnee und wollen hier auch keinen mehr bekommen.

YuzuZitronenKuchen.jpg

Yuzu-Zitronen-Kuchen

Quellenangabe: Mein Lieblingskuchen-Rezept
Erfaßt 18.01.2017 von Sus
Kategorien: Backen, Kuchen, Zitrone, Yuzu, Rührteig
Mengenangaben für: 1 Kuchen

Zutaten:

1Yuzu; unbehandelt
1Zitrone; unbehandelt
4EßlöffelYuzu-Sirup
200gButter
175gZucker
1PriseSalz
4Eier
250gMehl
50gSpeisestärke
1/2PackungBackpulver
Guss:
100gZucker
10gKandierte Yuzuschale
3EßlöffelYuzu-Sirup

Zubereitung:

Yuzu und Zitrone gründlich mit heißem Wasser abwaschen und dann abtrocknen. Die Schale fein reiben, aber aufpassen, daß die weiße Schicht nicht mit dabei ist! Dann die Früchte halbieren und den Saft auspressen, gerne auch mit Fruchtfleisch.

Fett, Zucker und Vanille-Zucker mit dem Schneebesen des Handrührgeräts schaumig schlagen. Eier nach und nach unterrühren.

Mehl, Speisestärke und Backpulver mischen, zufügen und alles zu einem glatten, cremigen Teig verrühren.

Geriebene Zitronen- und Yuzu-Schale und Sirup zum Teig geben. Soviel wie möglich vom Saft dazugeben; der Teig sollte aber nicht zu flüssig werden.

YuzuZitronenKuchen2.jpgEine Kastenform (30cm Länge) einfetten und den Teig einfüllen. Im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 175°C, Gas: Stufe 2) ca 60 Minuten backen. Nach 10 Minuten Backzeit den Teig in der Mitte einschneiden, damit er gleichmäßig reißt.

Nach dem Backen den Kuchen in der Form etwas abkühlen lassen. Mit einem Holzstäbchen Löcher in den Kuchen pieksen und etwas Sirup oder restlichen Saft hineinlaufen lassen. Dann auf ein Kuchengitter stürzen.

Für den Guss den Zucker mit der kandierten Yuzuschale fein mahlen, Sirup hinzufügen und zu einer dicken Paste verrühren. Den Kuchen damit bestreichen.


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Freitag, 27. Januar 2017

Kandierte Yuzu

Natürlich habe ich neben dem Yuzucello auch ein paar Schalen meiner Yuzufrüchte kandiert. Kühl gelagert hält sich so der Geschmack über Monate. (Natürlich nur, wenn man es schafft, nicht so oft davon zu naschen...)

YuzuKandiert.jpg

Kandierte Yuzuschalen

Quellenangabe: Erfasst 18.01.2017 von Sus
Kategorien: Yuzu, Konserve
Mengenangaben für: 1 Rezept

Zutaten:

5Yuzu, unbehandelt
1/2lWasser
500gZucker (1)
150gZucker (2)

Zubereitung:

Yuzu gründlich waschen, dann schälen und die weiße Haut auf der Innenseite vollständig entfernen. Schale in kleine Streifen schneiden.

In einem Kochtopf Wasser mit dem Zucker (1) zum Kochen bringen. Wenn der Zucker sich vollständig aufgelöst hat, die Yuzuschalen in die Zuckerlösung geben und vorsichtig bei kleiner Hitze köcheln, bis der meiste Sirup absorbiert ist. Herd ausschalten und gut zwei bis drei Stunden, ggf. über Nacht ziehen lassen.

Die Schalen herausnehmen und abtropfen lassen. Auf einem Backblech die Yuzustreifen mit dem Zucker (2) mischen und in den Backofen geben. Diesen auf kleinster Hitze (50°C) 1-2 Stunden trocknen lassen.

Anmerkung:

- Den entstandenen Sirup bloß nicht wegwerfen! Entweder mit Wasser (oder Sekt) verdünnen oder z.B. beim Backen verwenden.

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Sonntag, 15. Januar 2017

Würstchen-Omelett

WuerstchenOmelett.jpg

Rebekka von Pfanntastisch! richtet im Kochtopf das 126. Blog-Event aus und wünscht sich Rezepte, die in einer Pfanne zubereitet wurden.

Oh je, da gibt es viele. Am Typischsten finde ich jedoch solche Gerichte, bei denen viele Zutaten, die noch im Kühlschrank herumlungern, in einen Topf in eine Pfanne geschmissen und angebraten werden. Ein Ei (oder zwei oder drei) drübergehauen und fertig ist ein leckeres, sättigendes Gericht.

Blog-Event CXXVI - Aus der Pfanne (Einsendeschluss 15. Januar 2017)

Würstchen-Omelett

Quellenangabe: Erfasst 13.01.17 von Sus
Kategorien: Ei, Ziege, Blog-Event
Mengenangaben für: 2 Portionen

Zutaten:

5Eier
1SpritzerMineralwasser
4Ziegen-Wiener
1kleinZwiebel
1kleinKnoblauchzehe
200gChampignons
8Radieschen; bis 1/4 mehr
3Stängel Glatte Petersilie
Salz, Pfeffer
Chili; gemahlen
Öl

Zubereitung:

Geschälte Zwiebel in feine Streifen schneiden; Knoblauch schälen und fein hacken. Champignons putzen und vierteln, gewaschene Radieschen halbieren. Würstchen in Scheiben schneiden. Petersilie waschen und zupfen. Eier in eine Schüssel aufschlagen, mit Salz und Pfeffer würzen, mit der Gabel aufschlagen ("verkleppern") und dabei das Mineralwasser zugeben.

Etwas Öl in die Pfanne geben und die Würstchen mit den Zwiebeln und Knoblauch anbraten. Champignons und Radieschen dazugeben und ebenfalls kurz anbraten. Die Eimasse gleichmäßig in der Pfanne verteilen und stocken lassen. Mit dem Pfannenwender auflockern und wenden.

Petersilie zugeben; ggf. mit Chili nachwürzen.


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Dienstag, 10. Januar 2017

Yuzucello

Seit ich vor zwei Jahren in Korea war, liebe ich Yuzu-Früchte Citrus x junos). Dies sind Zitronen, die hauptsächlich in China, Japan und Südkorea wachsen, und deshalb hier eher weniger zu bekommen sind. Man kann zwar in gut sortierten Asia-Läden sowohl den koreanischen Yujacheong (유자청 - Honig mit Yuzuscheiben) als auch Yuzu-Saft bekommen, aber die frischen Früchte sind einfach nur genial! Dieser Geruch!

Letztes Jahr habe ich nach langer Recherche einen Feinkostladen in der Umgebung gefunden, der bereit war, mir Yuzus zu bestellen. Zu meiner großen Überraschung kamen die Früchte dann nicht aus Asien, sondern tatsächlich aus Spanien. Nach weiterer Recherche habe ich den spanischen Produzenten auch herausgefunden und diesen Winter meine Yuzus dort direkt bestellt. Das hat soweit auch ganz prima geklappt; wenn der Paketdienst etwas zuverlässiger gewesen wäre, hätte ich sie innerhalb einer Woche nach Bestellung gehabt. Die Früchte waren zwar immmer noch nicht billig, haben aber - auch durch eine kostenlose Dreingabe von 3 kg Mandarinen - deutlich weniger gekostet als beim Händler.

Yuzu.jpg

Yuzus werden vorrangig wegen ihrer Schale verarbeitet. Die Frucht selbst hat wenig Fruchtfleisch, aber dafür umso mehr Kerne. (Die im Übrigen extrem gut keimen!)

Was macht man mit Schalen von Zitrusfrüchten? Richtig: man legt sie in Alkohol oder kandiert sie. Genau das habe ich getan. Genau wie man Zitronen zu Limoncello oder Orangen zu Orancello verarbeiten kann, habe ich eben Yuzucello produziert.

Yuzucello1.jpg

Yuzucello2.jpg

Yuzucello

Quellenangabe: Erfasst 08.01.2017 von Sus
Kategorien: Yuzu, Getränk, Likör, Alkohol
Mengenangaben für: 1 Rezept

Zutaten:

5Yuzu; unbehandelt
500mlAlkohol (96%)
1lWasser
600mlZucker

Zubereitung:

Yuzu schälen und die weiße Haut auf der Innenseite vollständig entfernen. Schalen in ein großes Gefäß geben und mit Alkohol auffüllen, dass die Schalen bedeckt sind. Gefäß verschließen und für die nächsten 8 Wochen kühl und dunkel stellen. Gelegentlich etwas schütteln.

Wasser mit dem Zucker aufkochen, bis der Zucker sich vollständig aufgelöst hat. Abkühlen lassen.

Den Alkohol durch ein Sieb in eine große Schüssel gießen und mit dem Sirup vermischen. Etwas abschmecken (Zucker->süßer, Yuzusaft->säuerlicher) und dann in Flaschen abfüllen.

Anmerkung:

- Der Yuzucello hat einen Alkoholgehalt von ca. 30%.

- Man kann auch 40%igen Alkohol (Wodka) verwenden, dann verwendet man weniger Sirup. Allerdings ist der Geschmack dann auch weniger intensiv.


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Samstag, 31. Dezember 2016

Jahresende und Jahresanfang...

Silvester2016.jpg

Diese kleine Winterjasminblüte zeigt uns, dass nicht nur ein altes Jahr zu Ende geht, sondern dass das neue Jahr schon in den Startlöchern steht.

SmileySilvester1.gif
Euch Allen da draußen einen guten Übergang und ein gesundes und schönes Neue Jahr!
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Samstag, 24. Dezember 2016

Fröhliche Weihnachten...

Euch allen da draußen!

HeiligAbend2016.jpg
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