Freitag, 27. März 2015

Neuzugang: Polentaschnitten mit Kresse

Garten-Koch-Event März 2015: Kresse [31.03.2015]

Am Wochenende gab es bei uns sozusagen sowohl die letzten als auch die ersten Spargel der Saison, allerdings weder frisch vom heimischen Acker, noch aus südeuropäischen Gefilden, sondern aus dem Tiefkühler. Wurde ja auch mal langsam Zeit...

Ich muß gestehen, daß ich vorher noch nie Polentaschnitten zubereitet habe, aber sie haben uns ganz gut geschmeckt. Die dürfen wieder auf den Teller.

PolentaschnittenMitKresse.jpg

Polentaschnitten mit Kresse

Quellenangabe: Frei nach kuechengoetter.de
Erfaßt 22.03.2015 von Sus
Kategorien: Polenta, Mais, Grieß, Kresse, Beilage
Mengenangaben für: 1 Rezept

Zutaten:

300gInstant-Mais-Polenta
1PackungKresse, frisch
2Zweige Zitronenthymian; frisch
8Stiele Schnittlauch (oder TK)
100gGetrocknete, in Öl eingelegte Tomaten
Salz, Pfeffer
Piment
2EßlöffelOlivenöl

Zubereitung:

Die Kräuter waschen und trocken schütteln.

1 l Wasser mit 1 TL Salz zum Kochen bringen. Die Polenta einrühren und zugedeckt bei schwacher Hitze in etwa 8-10 Min. (je nach Anleitung) ausquellen lassen.

Inzwischen die Tomaten abtropfen lassen und klein würfeln. Thymianblättchen von den Stielen zupfen; Kresse abschneiden und einmal grob hacken; Schnittlauch in kleine Röllchen schneiden. Thymian, Schnittlauch und die Hälfte der Kresse mit Pfeffer (ggf. noch etwas Salz) und Piment unter die Polenta rühren. Die Masse ca. 2 cm dick auf ein Brett streichen und fest werden lassen (das dauert mindestens 15 Min.). Die Polenta mit einem langen Messer mit angefeuchteter Klinge in etwa 3 cm breite und 6 cm lange Stücke schneiden.

Öl in einer Pfanne erhitzen. Die Polentaschnitten darin auf beiden Seiten bei mittlerer Hitze knusprig braten. Heiß und mit der restlichen Kresse bestreut servieren.

RumpsteakMitSpargelUndPolentaschnitten.jpg
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Montag, 23. März 2015

Koreanisch: Bulgogi Deopbap

Letzte Woche hatte der Metzger unseres Vertrauens Rindfleisch im Angebot und der Liebste hatte Lust auf Reis und asiatisch. Prima, dann gibt's Deopbap.

Deopbap (덮밥) ist ein koreanisches Gericht, bei dem verschiedene Gemüsesorten zusammen mit Fleisch oder Fisch vermischt auf Reis serviert werden. Bulgogi (불고기) ist mariniertes Rindfleisch, welches normalerweise gegrillt wird.

Eigentlich wollte ich Pak-Choi dazu verwenden, habe aber leider keinen bekommen und stattdessen Mangold gekauft. Ist ja ein bißchen ähnlich...

BulgogiDeopbapMitMangold.jpg

Dorothée von Bushcooks Kitchen feiert ihren vierten Blog-Geburtstag und wünscht sich dafür Photos und Geschichten vom Mitbringseln aus dem Urlaub, die dann einen Platz in der Küche bekommen haben.

4. Geburtstags-Blog-Event - Souvenirs in der Küche

Das ist doch die Gelegenheit, meine neuen koreanischen Eßstäbchen vorzuführen, die ich mir natürlich bei meinem viel zu kurzen Aufenthalt in Südkorea kaufen mußte. Koreanische Stäbchen sind aus Metall und im Querschnitt nicht rund oder quadratisch, sondern rechteckig. Außerdem werden sie immer in Kombination mit einem Löffel angeboten, so wie bei uns Messer und Gabel zusammengehören. Angeblich ist es sogar so, daß nur ein Ausländer seinen Reis mit Stäbchen ist, der Koreaner ist da pragmatischer und verwendet den Löffel.

KoreaBesteck.jpg

Auch das Schälchen (ich habe zwei davon) ist von einer original koreanischen Resterampe in Suwon und wird fast täglich für alles Mögliche benutzt. Hier gerade für ein bißchen Kimchi. Das ist übrigens auch noch aus Korea, genauso wie das unten verwendete Gochugaru.

Aber jetzt zum Rezept:

Bulgogi Deopbap mit Mangold

Quellenangabe: Erfaßt 17.03.15 von Sus
Kategorien: Rind, Korea, Mangold, Blog-Event
Mengenangaben für: 4 Portionen

Zutaten:

400gRinderhüfte
100mlMarinade
2StangenLauch
2KöpfeJunger Mangold
1Rote Zwiebel
1Rote Spitzpaprika
3EßlöffelSesamkörner
1EßlöffelFrischer Ingwer; fein gehackt
1/2TeelöffelZitronenschale; gerieben
Salz, Pfeffer
Gochugaru (korean. Chilipulver)
Marinade:
100mlSojasauce
3EßlöffelZucker
1EßlöffelDunkles Sesamöl
3Knoblauchzehen; fein gehackt
2Lauchzwiebeln; in feine Streifen geschnitten
1/4TeelöffelGochugaru (korean. Chilipulver)
Pfeffer
1/4TeelöffelFrischer Ingwer; fein gehackt
Beilage:
2TassenReis
4TassenWasser
Salz

Zubereitung:


Das Rindfleisch in feine, dünne Streifen schneiden. Die Zutaten für die Marinade mischen und das Fleisch für 1-2 Stunden darin einlegen.

Sesam in einer trockenen Pfanne anrösten, dann beiseite legen. Reis mit Wasser zum Kochen bringen, salzen und den Herd abschalten. Deckel auflegen und ziehen lassen.

Gemüse putzen; den Lauch in Ringe schneiden, Mangold in Streifen schneiden, dabei die weißen, dicken Blattadern einzeln schneiden. Paprika und Zwiebel ebenfalls in Streifen schneiden.

Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und Lauch und Zwiebel darin anschwitzen; mit etwas Marinade ablöschen. Mangold, Paprika und Ingwer zugeben und unter Rühren anbraten, bis das Gemüse gerade noch bißfest ist. Mit Salz, Pfeffer, Chili und Zitronenschale abschmecken.

Währenddessen in einer anderen Pfanne das Fleisch mit der Marinade von allen Seiten kurz und kräftig anbraten.

Zum Servieren Gemüse auf den Reis geben, Fleisch darüber verteilen und mit Sesam bestreuen.
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Samstag, 21. März 2015

Fast ein Fastengericht...

Gestern war mal wieder einiges los:

Am Vormittag gab es - bei uns netterweise bei wolkenlosem Himmel - eine partielle Sonnenfinsternis, für die sogar "hoch"-wichtige Besprechungen unterbrochen wurden. Mit ein paar mehr oder weniger antiken Sonnenfinsternisbrillen (meine stammt noch von der totalen Sonnenfinsternis 1999) haben wir uns das Schauspiel angesehen. ich habe es sogar geschafft, durch eine Brille hindurch die Sonne halbwegs scharf photographieren zu können.

Sonnenfinsternis2015.jpg

Nach Ende der Besprechung habe ich mich schleunigst in mein Auto gesetzt, um nach Würzburg zu fahren. Schließlich war gestern der vorletzte Freitag des Monats und das bedeutet natürlich "Genusstreffen Würzburg"!

Diesen netten Kerl habe ich damit betraut, mein Auto zu bewachen:

Wuerzburg201503_Torbogen.jpg
Weiß jemand, wie er heißt?

Angekommen! Auf zum Markt:

Wuerzburg201503_Neumuenster.jpg

Noch ein bißchen Schlendern und In-der-Sonne-Sitzen....
Wuerzburg201503_AlteMainbruecke.jpg

Dann war es soweit!

Als Erstes empfahl uns der Chef eine große Flasche Chianti, die wir mit Leichtigkeit geleert haben.

Wuerzburg201503_Chianti.jpg

In Windeseile standen drei leckere Pizzas auf dem Tisch, die mindestens ebenso schnell auch wieder verschwunden waren.

Wuerzburg201503_Pizza1.jpg Wuerzburg201503_Pizza2.jpg Wuerzburg201503_Pizza3.jpg


Danach gab es Risotto mit Trüffel und Antipasti als Beilage:

Wuerzburg201503_Risotto.jpg Wuerzburg201503_Antipasti.jpg


Eine halbe Zitrone fand sich plötzlich auch auf dem Tisch wieder (leider nicht für mich):

Wuerzburg201503_Zitrone.jpg

Auf dringende Nachfrage bekamen wir dann doch noch ein paar heiße (aber sowas von) Trombini direkt aus dem großen Pizzaofen serviert:

Wuerzburg201503_Trombini.jpg

Die Dessertplatte war reichlich gefüllt:

Wuerzburg201503_Dessert.jpg

Neben den üblichen Grappas und Espressi gab es auch eine Neuheit: S'Amaro, ein italienischer Kräuterlikör deutscher Herkunft. Mir hat er geschmeckt (aber ich mag auch Rakı).

Wuerzburg201503_Samaro.jpg

Interessanterweise waren wir dieses Mal recht früh mit dem Essen fertig. Das hat uns aber nicht davon abgehalten, uns noch lange gemütlich zu unterhalten. Danke Euch! Und schön war's! Ich komme wieder, keine Frage.

Auf dem Weg zum Auto war die Aussicht auch wieder ganz schön:

Wuerzburg201503_Marienfestung.jpg

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|Unterwegs|



Mittwoch, 11. März 2015

Ein Brotmonster: Haselnussbrot

Bread Baking Day #72 - nussige Brote ~ nutty breads (last day of submission April 1, 2015)Dieses Brotrezept backe ich mittlerweile regelmäßig in Variationen nach und hole dann ebenso regelmäßig richtige Brotmonster aus dem Backofen. Es hat den Vorteil, dass es in überschaubarer Zeit und ohne viel Aufwand leckere Brote produziert.

Dieses Mal hatte ich von hier noch geröstete Haselnüsse übrig. (Wegen zwei Esslöffel Haselnüssen schmeiße ich doch nicht den Herd an - da wird gleich die ganze Portion Haselnüsse geröstet!)

Nüsse? Da war doch noch was? Richtig, der 72. Bread Baking Day, dieses Mal ausgerichtet von Tanja von Greenway36. Nichts wie hin damit...

HaselnussBrot.jpg

Haselnuss-Brot

Quellenangabe: Erfasst 07.03.2015 von Sus
Ursprüngliches Rezept vom Plötzblog
Kategorien: Backen, Brot, Haselnuss, Blog-Event
Mengenangaben für: 1 Rezept

Zutaten:

350gWeizenmehl 550
200gRoggenmehl 1150
20gFrische Hefe
250gButtermilch
200gWasser
10gSalz
2PrisePfeffer
1PrisePiment
250gHaselnüsse

Zubereitung:

Haselnüsse in einer Pfanne rösten. Mit einem Küchentuch die trockenen Häutchen einigermaßen wegrubbeln. Nach dem Abkühlen ca. die Hälfte der Nüsse grob mahlen, die andere Hälfte mit dem Messer halbieren.

Alle Zutaten ohne die halbierten Haselnüsse mischen, 10-15 Minuten auf mittlerer Stufe verkneten, die halbierten Haselnüsse unterrühren und den entstandenen Teig ca. 1 Stunde gehen lassen. Währenddessen alle 20 Minuten den Teig dehnen und falten. Anschließend auf einer bemehlten Arbeitsfläche einen Laib formen, in einem Gärkorb (oder einer mit Mehl bestäubten Schüssel) nochmals 20-30 Minuten gehen lassen. Laib auf ein Backblech stürzen, mit einem scharfen Messer einschneiden und im Ofen bei 250°C ca. 40 Minuten backen lassen. Die Temperatur nach 10 Minuten auf 180°C herunterregeln.

Zubereitungszeit am Backtag: ca. 3 Stunden

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Samstag, 7. März 2015

Schnell noch: Lauchgemüse mit Orangen

So langsam macht sich das Wetter ja. Aber letztes Wochenende war es kalt und dunkel und wir hatten Lust auf etwas Deftiges. Da kam das folgende Rezept gerade recht. Im Original wird Hirschfleisch verwendet - das war gerade aus...

LauchOrangenGemueseMitFrikadellen.jpg

Lauch-Orangen-Gemüse mit Frikadellen

Quellenangabe: Frei nach: Cornelia Schirnharl
Herbst, Winter, Gemüse!
Erfasst 07.03.2015 von Sus
Kategorien: Lauch, Orange, Belage, Hackfleisch
Mengenangaben für: 4 Portionen

Zutaten:

Frikadellen:
2Brötchen; altbacken
400gRinderhack
1großZwiebel
1Knoblauchzehe
1Stück Ingwer (ca. 1cm)
4Wacholderbeeren
2Eier
Salz, Pfeffer
Chilipulverr
1EßlöffelButter
1EßlöffelÖl
Gemüse:
800gLauch
Salz
2Orangen; unbehandelt
2EßlöffelHaselnusskerne
1/2Zitrone; unbehandelt
2Knoblauchzehen
2EßlöffelButter
1/2TeelöffelFrischer Zitronenthymian
Pfeffer

Zubereitung:

Für die Frikadellen die Brötchen in etwas lauwarmem Wasser einweichen. Zwiebel, Knoblauch und Ingwer schälen und mit den Wacholderbeeren fein hacken.

Die Brötchen ausdrücken und fein zerpflücken. Mit der Zwiebelmischung, dem Fleisch und den Eiern in eine Schüssel geben, mit Salz, Pfeffer und etwas Chili würzen und kräftig durchkneten, bis die Masse gut bindet. Zu zwei Frikadellen pro Portion formen.

Für das Gemüse vom Lauch die Wurzel und die welken Teile abschneiden, die Stangen der Länge nach aufschneiden und gründlich waschen, dann in gut 1 cm breite Streifen schneiden. Wasser zum Kochen bringen und salzen. Lauch darin ca. 2 Minuten sprudelnd kochen lassen, kalt abschrecken und abtropfen lassen.

Die Orangen heiß waschen und abtrocknen, dann zuerst die Schale fein abreiben. Dann die restliche Schale so abschneiden, dass auch die weiße Haut entfernt wird. Das Fruchtfleisch zwischen den Trennwänden herausschneiden und würfeln. Die Haselnusskerne in einer Pfanne rösten, bis die Haut sich zu lösen beginnt. In ein Küchentuch geben und gegeneinander reiben, damit sich die Häute weitestgehend lösen. Die Haselnüsse fein hacken.

Die Zitronenhälfte ebenfalls heiß waschen und abtrocknen, die Schale fein abreiben und den Saft auspressen. Den Knoblauch schälen und fein hacken und mit der Zitronenschale und den Haselnüssen mischen.

Für die Frikadellen Butter und Öl in einer großen Pfanne erhitzen. Die Frikadellen darin bei mittlerer Hitze ca. 6 Minuten braten, wenden und noch einmal ca. 6 Minuten braten.

Für das Gemüse die Butter erhitzen, Thymian und Lauch darin andünsten. Mit Orangensaft ablöschen, salzen, pfeffern und zugedeckt bei schwacher Hitze ca. 5 Minuten dünsten. Orangen und etwas geriebene Orangenschale dazugeben, Lauch mit 1 TL Zitronensaft würzen. Mit den Knoblauch-Haselnüssen bestreuen und mit den Frikadellen servieren.


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Donnerstag, 26. Februar 2015

Shortbread mit Zitrone, Orange ... und ... Ingwer!

Garten-Koch-Event Februar 2015: Ingwer [28.02.2015]

Das folgende Rezept habe ich kürzlich bei Zorra entdeckt und gleich ausprobieren müssen. Ich habe ihre Mengenangaben verdoppelt und dann in drei Teile geteilt, weil ich mich nicht für eine Variante entscheiden wollte/konnte.

ZitronenOrangenIngwerShortbreadPlaetzchen.jpg

Selbst jetzt kann ich keine Variante bevorzugen: Alle sind wunderbar mürb-knusprig und schmecken jeweils total nach Zitrone, Orange oder Ingwer. Die Ingwer-Version hätte für mich ein bißchen schärfer sein können, schmeckt aber auch einfach supergut. Ab dem zweiten Tag waren die Plätzchen sogar noch ein Tick besser.

Natürlich habe ich die Ingwer-Variante nicht ganz zufällig gebacken. Sie sind mein Beitrag für das Garten-Koch-Event "Ingwer" im Februar.

IngwerShortbreadBluemchen.jpg

Zitronen-, Orangen- oder Ingwer-Shortbread

Quellenangabe: Erfasst 25.02.15 von Sus
Kategorien: Backen, Plätzchen, Shortbread, Zitrone, Orange, Ingwer
Mengenangaben für: 1 Blech

Zutaten:

85gKalte Butter
120gMehl
15gMaizena
40gMit Vanille aromatisierter Zucker
1PriseSalz
Zitrone:
1Zitrone; feingeriebene Schale davon
40mlFrisch gepresster Zitronensaft
Orange:
1Orange; feingeriebene Schale davon
40mlFrisch gepresster Orangensaft
Ingwer:
50gFrischer Ingwer
Milch oder Wasser
Zucker zum Wälzen:
2-3EßlöffelPuderzucker

Zubereitung:

Für die Ingwer-Variante den Ingwer schälen und fein reiben, Saft dabei auffangen.

Butter in kleine Stücke schneiden und mit Mehl, Stärke, Salz, Zucker und Zitronen-/Orangenschale oder geriebenen Ingwer in den Foodprozessor geben und solange mixen bis die Butter feingerieben ist. Zitronen-/Orangensaft oder den Ingwersaft mit etwas Milch (Wasser geht auch) dazugiessen und wieder solange mixen bis der Teig zusammenkommt.

Teig sofort auf einer bemehlten Arbeitsfläche 1 cm dick auswallen und in längliche Rechtecke/Dreiecke schneiden oder mit kleinen Förmchen ausstechen. (Das sollte allerdings schnell gehen, damit der Teig nicht zu warm und damit zu weich wird.) Diese mit einer Gabel 2- 3x einstechen und im Puderzucker wälzen und mit etwas Abstand auf dem Backblech verteilen.

Das Backblech auf mittlerer Stufe in den kalten Backofen bei 180 °C Unter-/Oberhitze 15 Minuten backen bzw. so lange bis sie leicht hellbraun sind.

Anmerkung:

- Die Backzeit betrug bei mir allerdings mit drei Blechen und Umluft bei 170° C ca. 25 Minuten.
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Dienstag, 24. Februar 2015

Mal was Klassisches: Hühnerfrikassee mit Champignons

Die letzten Tage war hier einfach zuviel los: Geburtstagsfeiern, Kranksein, weitere Geburtstagsfeiern, Ausflüge, andere Jubiläen, defekte Laptops - irgendwie blieben dabei sowohl die Küche als auch der Blog etwas auf der Strecke. Aber das läßt sich ja nachholen...

Ich muß gestehen, ich habe vorher noch nie in meinem Leben Hühnerfrikassee zubereitet. Es ist auch nicht wirklich mein Leibgericht, aber vor Kurzem bekam ich plötzlich eine tierische Lust drauf - Woher? Keine Ahnung.

Ich habe dann mal ein paar Kochbücher gewälzt und daraus das folgende Rezept zusammengestellt:

HuehnerFrikassee.jpg

Und es hat tatsächlich so geschmeckt, wie ich es erwartet hatte. SmileyLecker.gif

Hühnerfrikassee mit Champignons

Quellenangabe: Erfaßt 09.02.1015 von Sus
Kategorien: Huhn, Champigons, Erbsen, Reis
Mengenangaben für: 4 Portionen

Zutaten:

600gHühnerbrustfilet
1Zwiebel
2EßlöffelGänseschmalz
50gMehl
150mlWeißwein (hier: Apfelwein)
300mlHühnerbrühe
200mlSchlagsahne
2Lorbeerblätter
200gBraune Champignons (TK)
200gErbsen (TK)
1TasseLangkornreis
2TassenWasser
30gButter
1TeelöffelZucker
3StengelGlatte Petersilie
Salz, Pfeffer
Muskatnuß
1TeelöffelWorchestersauce

Zubereitung:

Hühnerfleisch in mundgerechte Streifen schneiden. Zwiebel schälen und in grobe Stücke schneiden. Gänseschmalz in einem großen Bräter erhitzen. Fleisch und Zwiebel darin 3-5 Minuten anbraten, dabei nicht zu dunkel werden lassen. Mehl gleichmäßig darüber stäuben und unterrühren. Mit Wein ablöschen, Hühnerbrühe und Schlagsahne dazu gießen. Lorbeerblätter halbieren und dazugeben. Die Hitze reduzieren und das Fleisch zugedeckt bei milder Hitze 30 Minuten schmoren lassen.

Frische Champignons säubern und in Scheiben schneiden. In einer Pfanne mit etwas Schmalz anbraten.

Reis mit Wasser aufkochen, salzen und bei milder Hitze ausquellen lassen.

Die Sauce durch ein Sieb gießen und das Fleisch warm stellen. Die Sauce gut 5-10 Minuten einkochen lassen, mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken, das Fleisch und die Champignons dazugeben und ganz schwach köcheln lassen, eher nur warm halten.

Butter in einer Pfanne erhitzen und die Erbsen ein paar Minuten darin schwenken. Zucker darüber streuen und leicht karamellisieren lassen, dann ebenfalls in die Sauce geben.

Den Reis als Türmchen (entweder mit einer entsprechenden Form oder einer Tasse) auf den Teller plazieren und mit dem Frikassee anrichten. Zum Schluß mit gezupften Petersilienblättchen garnieren. Wer mag, tröpfelt sich noch etwas Worchestersauce in das Frikassee.


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Mittwoch, 11. Februar 2015

Skrei mit Orange

Das kommt davon, wenn man in einen Großmarkt mit guter Frischfisch-Abteilung gerät: Man kommt mit einem Kilo superfrischem Skrei nach Hause. Und weil es zu schade gewesen wäre, gleich alles in den Tiefkühler zu stopfen, gab es gestern abend ein ungeplantes Festmahl:

SkreiMitOrange.jpg

Skrei mit Orange

Quellenangabe: Erfaßt 11.02.2015 von Sus
Kategorien: Fisch, Kabeljau, Orange, Reis
Mengenangaben für: 1 Portion

Zutaten:

250gSkrei (ca.)
2Orangen; Bio-Qualität
1/2Tasse (250 ml)Reis
1Tasse (250 ml)Wasser
Salz, Pfeffer
2StengelGlatte Petersilie
1EßlöffelÖl

Zubereitung:

Orangen heiß waschen und abtrocknen, dann von einer Orange die Schale abreiben und sie danach auspressen. Den Saft auf einen Teller geben und den Skrei darin ein paar Minuten ziehen lassen.

Reis normal zubereiten. Die zweite Orange schälen und filetieren, heraustretenden Saft dabei auffangen. Filets und Saft unter den Reis mischen.

Währenddessen etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und den Skrei darin zuerst auf der Hautseite kräftig anbraten, wenden (vorsichtig: er fällt leicht auseinander) und bei verringerter Hitze weiter braten. Das Fleisch sollte innen noch ganz leicht glasig sein.

Reis auf den Teller geben, gezupfte Petersilie darüber verteilen. Skrei auf den Teller geben, mit Salz und Pfeffer (dem guten!) und etwas geriebener Orangenschale bestreuen.

Fazit: SmileyLecker.gif
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Montag, 9. Februar 2015

Winterblüte

In Nachbars Garten steht ein Strauch, der seit Anfang Januar blüht und an schönen Tagen einen immensen Duft verströmt:

WinterbluehendesGeissblattLoniceraXPurpusii.jpg

Winterblühendes Geißblatt
(Entweder Lonicera fragrantissima oder Lonicera x Purpusii)

Leider wissen weder meine Nachbarn noch ich, um welche Variante es sich genau handelt.
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|Grünfutter|



Freitag, 6. Februar 2015

Sonniger Paprika-Frischkäse...

Heute morgen hatte ich Lust auf einen Brotaufstrich mit ... ja, womit eigentlich? Cremig sollte er sein, frisch, ein wenig fruchtig, Der kleine Supermarkt neben der Firma gibt jetzt nicht allzuviel Varianten her, besonders nicht solche ohne drölfzig Zusatzstoffe, die man nicht essen mag. Also selber basteln:

PaprikaFrischkaese.jpg

Durch die gelbe Paprika leuchtet es so richtig sonnig!

Paprika-Frischkäse mit Curry

Quellenangabe: Erfaßt 06.02.2015 von Sus
Kategorien: Brotaufstrich, Dip, Paprika, Käse, Büro
Mengenangaben für: 1 Rezept

Zutaten:

200gFrischkäse Rahmstufe
1Gelbe Paprika
1Lauchzwiebel, nur das Weiße
1TeelöffelCurrypulver
2PriseChilipulver (oder mehr)
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Paprika und Lauchzwiebel putzen und jeweils ganz fein hacken. (Etwas Paprika für die Deko beiseite legen.) Zusammen mit den Gewürzen unter den Frischkäse rühren und ein wenig ziehen lassen. Fertig!


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