Freitag, 28. Juni 2013

Überraschung!

Meine Büro-Clivie (Clivia miniata) spinnt:

Clivie2013.jpg

Sie blüht dieses Jahr schon zum zweiten Mal. SmileyStaun.gif

Clivien/Klivien, oder auch Riemenblatt genannt, wurden Mitte des 19. Jahrhunderts aus Afrika in die hiesigen Wohnzimmern eingebürgert. Es ist eigentlich eine recht unkomplizierte Pflanzen: sie mag ganzjährig einen hellen, aber nicht zu sonnigen Platz, der im Winter auch gerne kühler sein darf; nur Frost mag sie als Afrikanerin natürlich nicht. Luft- oder gelegentliche Bodentrockenheit macht ihr nichts aus, nur zu naß darf sie nicht stehen. Wenn man über Winter etwas weniger gießt, erscheinen Anfang des Jahres die Blütendolden. Manchmal bilden sich daraus auch Samenkapseln, die rot ausreifen.

Meine Mutter hatte jahrelang eine schon ziemlich große Clivie, die jeden Sommer in den Garten (schattig) gestellt wurde und den Winter im Keller verbrachte. Dort fing sie dann meist Ende März an zu blühen: weiß! Trotz Zeitschaltuhr-gesteuerter Beleuchtung war es den Blüten zu dunkel. Sobald sie dann aber Tageslicht bekamen, färbten sie sich in das bekannte Orange um.

Leider wurde die Pflanze eines Herbstes im Garten vergessen, als der Winter einmal zu früh und heftig hereinbrach. SmileyTraurig.gif

Da ich Clivien mag, habe ich mir dann ein paar Jahre später eine eigene Pflanze zugelegt, die ihre Tage im Büro verbringt und normalerweise pünktlich im Februar blüht. Dieses Mal eben auch noch im Juni. Schön!

Übrigens habe ich dieses Frühjahr im Urlaub auf Mallorca gesehen, daß dort eine andere Art in den Blumentöpfen vertreten ist:

ClivieMallorca2013.jpg

Die einzelnen Blüten sind viel schmaler, länglich und gestreift. Aber interessanterweise habe ich dort auch nur diese Variante gesehen, genauso, wie man hier eigentlich immer die Art mit den dickeren, orangefarbenen Blüten bekommt. Wahrscheinlich stammen die Pflanzen jeweils von einer Urpflanze ab und werden als Ableger immer weiter gereicht und/oder verkauft.
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Freitag, 21. Juni 2013

Erdbeerzeit...

Und wieder ein Salat aus der Kategorie "Die Anderen gehen eine rauchen, ich schnibbel derweil meinen Salat":

ErdbeerGruenfutterSalat.jpg

Erdbeer-Grünfutter-Salat

Quellenangabe: Erfaßt 21.06.2013 von Sus
Kategorien: Salat, Büro, Erdbeere, Spinat, Portulak
Mengenangaben für: 1 Portion

Zutaten:

250gErdbeeren
100gSpinat
3StieleMinze
100gPortulak
3StieleGlatte Petersilie
50gZiegen-Schnittkäse; in kleinen Würfeln
1TeelöffelKapern
1EßlöffelSalatkörner (Sonnenblumen-, Pinien-, Kürbiskerne)
Dressing:
3EßlöffelOrangenessig (oder Weißwein- Essig und Orangensaft 1:1)
2EßlöffelDistelöl
1Lauchzwiebel
1Stück Ingwer
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Dressing zubereiten; dafür Ingwer schälen und fein reiben oder würfeln und die Lauchzwiebel in feine Ringe schneiden. Erdbeeren waschen, putzen und in dünne Scheiben schneiden; in das Dressing geben und 1/2-1 Stunden ziehen lassen.

Spinat, Portulak und Minze gründlich waschen, putzen, erst in Streifen, dann in Stücke schneiden. Gut abtropfen lassen, dann auf den Teller legen. Erdbeeren mit dem Dressing darüber verteilen, Käse, Kapern und Salatkörner darüber streuen, ggf. mit noch etwas Salz und Pfeffer nachwürzen.


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Donnerstag, 20. Juni 2013

Vor dem Regen...

Heute morgen, beim noch sonnigen Rundgang durch den Garten, zeigte sich die erste Taglilien-Blüte:

TaglilieHemerocallisFulva2013.jpg

Gelb-rote oder Bahnwärter-Taglilie (Hemerocallis Fulva)



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|Grünfutter|



Mittwoch, 19. Juni 2013

Hochsommer!

Ende letzter Woche kam ich extrem günstig an Pfirsiche heran, die eben einfach nicht mehr so hübsch aussahen, wie sie sollten.

Die schönsten haben wir gleich gefuttert, die restlichen landeten im folgenden Rezept, denn bei diesem Wetter ist die Grill-Saison ja garantiert. SmileyFreu.gif

PfirsichChiliKetchup.jpg

Pfirsich-Chili-Ketchup

Quellenangabe: Eigenes Rezept 16.06.2013 von Sus
Kategorien: Sauce, Ketchup, Pfirsich, Chili, Grill
Mengenangaben für: ca. 700 ml

Zutaten:

1kgPfirsiche; ohne Stein
40gZucker
125mlWeißweinessig
3kleinKnoblauchzehen
1Chili
1TeelöffelSalz
2TeelöffelShawarma-Gewürzmischung (oder andere Curry- Mischung)
1TeelöffelKoriandersaat
1/2TeelöffelPiment
1/2TeelöffelPfeffer
1/2TeelöffelZimt
1EßlöffelTomatenmark - weglassen!
1TeelöffelLiquid Smoke (geht natürlich auch ohne)

Zubereitung:

Pfirsiche waschen, evtl. schälen, wenn man die roten Fitzelchen nicht haben möchte, entsteinen und in Stücke schneiden. Im Mixer oder mit dem Pürierstab fein pürieren. Sehr fein gehackte Knoblauchzehen und Chili (je nach Schärfeempfindlichkeit mit oder ohne Kernchen) unterrühren.

In einem Topf zum Köcheln bringen; Essig und Gewürze zugeben, dabei natürlich abschmecken. Etwas einkochen lassen. Am Ende etwas flüssigen Rauch unterrühren und in sterilisierte Flaschen abfüllen.

Anmerkung:

- Ich habe den Fehler gemacht, etwas Tomatenmark (u.a. wegen der Farbe) zuzugeben. Das hat den leckeren Pfirsichgeschmack merkwürdigerweise stark reduziert. Wenn man die Sauce etwas dickflüssiger haben möchte, könnte man stattdessen etwas Speisestärke hinzufügen.

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Dienstag, 18. Juni 2013

Sommer!

Auch wenn Ulrike von Küchenlatein der Meinung ist, es hätten schon genügend Leute dieses Rezept nachgekocht, reihe ich mich einfach mal in die Liste mit ein. Nachdem ich es letztes Jahr schon mit Rhabarbersaft probiert hatte, sollte es dieses Jahr eben Sirup sein.

Einige Rezeptvarianten verwenden zusätzlich Vanille oder Ingwer. Bei dieser relativ großen Menge wollte ich mich nicht vorab festlegen; das kann man später mit anderen Sirupen nachholen.

RhabarberSirup2013.jpg

Rhabarbersirup

Quellenangabe: Übernommen von Küchenlatein 16.06.2013 von Sus; ursprünglich von Coconut&Vanilla
Kategorien: Rhabarber, Sirup, Konserve, Getränk
Mengenangaben für: 1 Liter

Zutaten:

1kgRhabarber, vorbereitet gewogen
650gZucker
400mlWasser
1Limette; Saft davon

Zubereitung:

Den Rhabarber gründlich waschen und die Enden abschneiden. Anschließend in dünne Scheiben schneiden. In einem großen Topf den Rhabarber mit dem Zucker vermischen und über Nacht im Kühlschrank Saft ziehen lassen. Wasser und Limettensaft dazugeben, aufkochen und etwa eine halbe Stunde köcheln lassen, bis der Rhabarber komplett zerfallen ist. Durch ein feines Sieb abgießen und abtropfen lassen, ggf. noch etwas durch Rühren nachhelfen.

Den Sirup noch einmal kurz aufkochen und in sterilisierte Flaschen füllen.



Den übriggebliebenen Rhabarberbrei bloß nicht wegwerfen, sondern als Kompott genüßlich verzehren:

RhabarberKompottMitWalderdbeeren.jpg

Rhabarber-Kompott mit Maul- und Walderdbeeren


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Sonntag, 9. Juni 2013

Frühsommer?

Gegen Ende der Woche gingen hier in der Gegend die Blütendolden der Holunderbüsche auf. Leider habe ich nicht die Möglichkeit, an größere Mengen Holunderblüten heranzukommen, denn die meisten Sträucher stehen auf Privatgrundstücken, an befahrenen Straßen oder in Senken, die von dichten Brennesseln bewachsen sind. Aber für die folgenden Muffins habe ich gerade mal 2 kleine Blütenstände gebraucht; den Sirup und das Gelee hatte ich noch vom letzten Jahr.

Weil wir das schöne Wetter gestern mit dem ersten Gang an den Badesee gefeiert haben, kam ich nicht zum Backen. Das habe ich heute morgen ganz schnell nachgeholt, damit was zum Frühstück auf dem Tisch stehen konnte.

Gerade hatte ich die letzten kleinen Holunderblütchen dekorativ auf den Muffins verteilt und fing an, zu überlegen, wo ich sie denn im Garten am Hübschesten photographieren könnte, ... da fing's plötzlich an zu pladdern (stark regnen) wie verrückt. War wohl nichts mit frühsommerlichem Frühstück auf der Terrasse...

HolunderbluetenMuffins.jpg

Holunderblüten-Muffins

Quellenangabe: Diverse Internet-Quellen
Erfaßt 09.06.2013 von Sus
Kategorien: Backen, Muffin, Holunder
Mengenangaben für: 1 Rezept

Zutaten:

100gButter; weich
50gRohzucker
50gZucker
1PriseSalz
2Eier
etwasAbgeriebene Zitronenschale
100gGeschälte Mandeln, fein gemahlen
150mlMilch
50mlHolunderblütensirup - oder gelee
200gMehl
2TeelöffelBackpulver
1-2Holunderblüten (nur die kleinen Blütchen davon)
3-4EßlöffelHolunderblütensirup
1-2EßlöffelWasser
2EßlöffelHolundergelee

Zubereitung:

Butter, Zucker, Salz und die Eier zu einer hellgelben, cremigen Masse schaumig rühren. Zitronenschale und die Mandeln mit der Milch und dem Sirup (oder Gelee) ebenfalls darunterrühren. Mehl und Backpulver mischen und unter den Teig mischen, dann die Holunderblüten unterheben; einen Teil davon zur Dekoration aufbewahren..

Backofen auf 180°C vorheizen.Teig in eine gefettete Muffinform füllen. Ca. 20 Minuten in der Ofenmitte backen.

Die leicht ausgekühlten Muffins aus den Formen nehmen.

Sirup und Wasser mischen und in die Vertiefungen des Muffinblechs füllen. Die Unterseite der Muffins mit einem Holzspießchen einstechen und die Muffins wieder in die Förmchen geben, damit sie den Sirup aufsaugen können.

Mit dem Holunder-Gelee die Muffins ganz dünn bepinseln und mit den restlichen Holunderblütchen bestreuen.


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Freitag, 7. Juni 2013

Gutes-Wetter-Blümchen

Die Gärtnerin hat hübsche Blümchen in ihrem Garten. Ich natürlich auch. SmileyGrin.gif

Vor ca. drei Jahren habe ich begonnen, Sonnenröschen (Helianthemum x cultorum) anzupflanzen. Mittlerweile ist eine kleine Sammlung daraus geworden. Sie gedeihen prächtig in meinem sandigen, vollsonnigen und ziemlich trockenen Vorgarten. Sie blühen nur bei schönem, warmem Wetter, bei Regen lassen sie's bleiben.

SonnenroeschenLawrensonsPinkBenFhada2013.jpg

Sonnenröschen 'Lawrenson's Pink' und 'Ben Fhada'


SonnenroeschenRaspberryRipples2013.jpg

Sonnenröschen 'Raspberry Ripples'


SonnenroeschenRubin2013.jpg

Sonnenröschen 'Rubin'


Seit letzter Woche habe ich auch noch eine orangefarbene, eine weiße und eine rotpinke Pflanze, die aber erst noch ordentlich anwachsen müssen, bevor ich sie Euch zeigen kann.
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Mittwoch, 5. Juni 2013

Lesen macht hungrig ... und durstig!

Als ich Shermins Event "Lesehunger!" zuerst sah, war ich begeistert: Bücher und Essen - meine Lieblingsthemen!

Ich bin als Leseratte aufgewachsen: Kein geschriebenes Wort war vor mir sicher, selbst wenn ich es damals noch nicht wirklich verstehen konnte.

Dazu war mein Vater ein passionierter SF- und Fantasy-Fan, mit akuter Sammelleidenschaft... So kam es, daß ich schon in (viel zu) frühen Jahren die Welten von Darkover, Gor, der Flußwelt, Pern, Dune, Barsoom etc. kennen- und lieben gelernt habe.

Doch dann kam ich ins Grübeln: mir fielen par tout keine dazu passenden Rezepte ein. :-( Anscheinend sind mir kaum irgendwelche Speisen aufgefallen...

Aber dann kam mir mein allerliebstes Buch aller Zeiten wieder in den Sinn: natürlich der Anhalter bzw. Per Anhalter durch die Galaxis,

... wahrscheinlich das bemerkenswerteste Buch, das die großen Verlage von Ursa Minor je herausbrachten ... Und dieses Buch ist nicht nur außerordentlich bemerkenswert, es ist auch außerordentlich erfolgreich - populärer als "Der Himmlische Heimschützer-Almanach", es verkauft sich besser als "Dreiundfünfzig neue Sachen, die man bei Schwerelosigkeit machen kann" und ist streitlustiger als Oolon Coluphids drei philosophische Bombenerfolge "Wo Gott sich irrte", "Noch ein paar von Gottes größten Fehlern" und "Wer ist denn dieser Gott überhaupt?" ...
Ich hatte den Anhalter zuerst als deutsches Hörspiel kennengelernt und war begeistert! Kurz danach war ich für einige Wochen in England zum Sprachunterricht. Dort ergab es sich aus einer Laune heraus, daß der Anhalter das erste englisch-sprachige Buch war, welches ich freiwillig(!), vollständig und wiederholt gelesen habe.

Seit dieser Zeit lese ich fast ausschließlich englisch-/amerikanisch-sprachige SF- und Fantasy-Literatur.

Da ich dieses Jahr auch leider den Towel Day (2010, 2012) verpaßt habe, wäre ein Rezept aus dem Anhalter doch eine schöne Idee.

Das bekannteste Rezept in diesem Buch (außer einer guten Tasse Tee) ist natürlich der Pangalaktische Donnergurgler - der Drink, den man besser nicht trinken sollte, es sei denn, man ist ein 30-Tonnen-Elephant mit Bronchial-Asthma...

Ich habe dann mal versucht, ihn nachzuempfinden - ich muss sagen, meine Version schmeckt gar nicht mal so schlecht - man könnte sich daran gewöhnen. SmileyTrinkenCocktail.gif

PanGalaktischerDonnerGurgler.jpg

Pangalaktischer Donnergurgler / Pan Galactic Gargleblaster

Quellenangabe: Erfaßt 05.06.2013 von Sus
Kategorien: Getränk, Alkohol, Douglas Adams
Mengenangaben für: 2 Gläser

Zutaten:

Original:
1bottleOl' Janx Spirit
1measureWater from the seas of Santraginus V
3cubesArcturan Mega-gin
4literFallian marsh gas
1measureQualactin Hypermint extract
1Tooth of an Algolian Suntiger
someZamphour
1Olive
 
Meine Version:
30mlWodka
30mlGin
60mlTonic Water
60mlSekt
4StengelMinze (alternativ: 2 Tropfen Pfefferminzöl)
2Chilischoten (alternativ: 2 Tropfen Tabasco)
2Oliven
1/2Zitrone; geriebene Schale davon
2Zitronenscheiben
Eiswürfel

Original:

Take the juice from one bottle of Ol' Janx Spirit. Pour into it one measure of water from the seas of Santraginus V — Oh, that Santraginean seawater! Oh, those Santraginean fish! Allow three cubes of Arcturan Mega-gin to melt into the mixture (it must be properly iced or the benzene is lost). Allow four litres of Fallian marsh gas to bubble through it, in memory of all those happy hikers who have died of pleasure in the Marshes of Fallia. Over the back of a silver spoon float a measure of Qualactin Hypermint extract, redolent of all the heady odours of the dark Qualactin Zones, subtle, sweet and mystic. Drop in the tooth of an Algolian Suntiger. Watch it dissolve, spreading the fires of the Algolian Suns deep into the heart of the drink. Sprinkle Zamphuor. Add an olive.
Drink... but... very carefully...

Meine Version:

Wodka in ein großes Glas geben, geriebene Zitronenschale und Minzeblätter dazu und mit einem Stößel kräftig zerdrücken; die Chilis anschneiden und dazugeben (je nach Wunsch ein paar Samen ebenfalls zerdrücken); im Kühlschrank ca. 1/2 Stunde ziehen lassen. (Alternativ mit Minzöl und Tabasco nach Geschmack würzen.)

Wodkamischung, Gin und Tonic Water mit Eiswürfeln kräftig schütteln, in die Gläser abseihen und mit Sekt auffüllen.

Mit Zitronenscheibe, Chilischote und Olive garnieren.


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Freitag, 31. Mai 2013

Wonnemonat Mai...

Garten-Koch-Event Mai: Waldmeister [31.05.2013]

... wo bist Du geblieben? Der Mai ist so gut wie vorbei und von Wonne war da nicht viel zu spüren, oder? Irgendwie vergeht einem da die Lust am Frühling. Gestern am Feiertag war das Wetter ausnahmsweise halbwegs guter Laune und bescherte uns einen sonnigen Nachmittag. Da paßte die Waldmeister-Biskuitrolle richtig gut dazu.

Glücklicherweise hatte ich genug Sahne im Haus, denn mein erster Versuch ging leider schief: Ich hatte den Waldmeister in der Sahne leicht erhitzt und wieder abkühlen lassen. Leider war danach die Sahne nicht mehr zu bewegen, sich in feste Schlagsahne zu verwandeln. Nun ja, jetzt haben wir eine schöne Portion Waldmeister-Sahne-Eis im Gefrierschrank. SmileyLecker.gif

Beim zweiten Versuch hat es dann so halbwegs geklappt, aber so richtig steif wollte die Sahne auch nicht werden. Aber weil es wirklich gut und schön nach Waldmeister geschmeckt hat, darf das Rezept beim Garten-Koch-Event "Waldmeister" im Gärtner-Blog teilnehmen.


WaldmeisterBiskuitrolle.jpg

Waldmeister-Biskuitrolle

Quellenangabe: Erfaßt 30.05.2013 von Sus
Kategorien: Kuchen, Biskuit, Backen, Waldmeister
Mengenangaben für: 1 Rolle

Zutaten:

Teig:
4Eigelb
3EßlöffelWarmes Wasser
4Eiweiß
125gZucker
1PackungVanillezucker (oder das persönliche Äquivalent)
125gMehl
1/2TeelöffelBackpulver
1PriseSalz
Füllung und Guß:
400mlSahne
3EßlöffelMilch
5StengelWaldmeister
7Erdbeeren
1PackungVanillezucker (oder das persönliche Äquivalent)
1PackungSahnesteif (ggf. mehr)
1TropfenGrüne Lebensmittelfarbe

Zubereitung:

Waldmeister-Stengel vorsichtig waschen und in der Milch leicht erhitzen; dabei den Waldmeister mit einem Löffel umrühren und auch zerquetschen. Abkühlen lassen und die Sahne dazugeben. Im Kühlschrank ca. 1 Stunde ziehen lassen.

Den Backofen auf 225°C vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.

Das Eigelb mit dem Wasser schaumig schlagen. Nach und nach 2/3 des Zuckers und den Vanillezucker dazugeben. Solange schlagen, bis die Masse cremig ist.

Das Eiweiß mit dem restlichen Zucker sehr steif schlagen und auf das Eigelb geben.

Mehl mit Backpulver mischen und darübersieben. Alles vorsichtig unter die Eigelbmasse ziehen.

Den Teig ca. 1 cm dick auf das Blech streichen und sofort im vorgeheizten Backofen etwa 15 Minuten backen.

Die gebackene Biskuitplatte auf ein mit Zucker bestreutes Geschirrtuch stürzen und das Backpapier sehr vorsichtig, aber schnell abziehen. Die Biskuitplatte behutsam von der Längsseite her durch Anheben des Tuchs einrollen und abkühlen lassen.

Den Waldmeister aus der Sahne nehmen; ggf. die Sahne durch ein Sieb gießen.

Die Sahne mit dem Vanillezucker und dem Sahnefestiger steif schlagen. Eventuell ein paar ganz gehackte Blättchen Waldmeister unterrühren.

Erdbeeren waschen und putzen und in Scheiben schneiden, dabei die spitzen Enden übrig behalten.

Die Biskuitrolle abrollen und mit 2/3 der Sahne bestreichen. Erdbeerscheiben gleichmäßig verteilen. Rolle wieder zusammenrollen.

Restliche Sahne auf der Rolle verteilen und mit den Erdbeerspitzen und Waldmeister verzieren.

Bis zum Servieren kalt stellen.

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Dienstag, 21. Mai 2013

Ich kann's einfach nicht lassen...

Eigntlich wollte ich dieses Jahr keine Löwenzahnblüten sammeln, denn die hundefreie Wiese, die ich dafür immer besuche, ist zur Hälfte eine Baustelle geworden. Als aber die Gärtnerin dieses Jahr auch Löwenzahngelee gekocht hat und der nicht umgepflügte Teil der Wiese so schön gelb leuchtete, konnte ich dann doch nicht widerstehen.
Allerdings habe ich ein neues Rezept ausprobiert, in dem auch die gelben Blütenblättchen verwendet werden. Dadurch hat die Marmelade ein leicht fuzzelige Konsistenz, aber der Geschmack ist super!

LoewenzahnMarmelade.jpg

Löwenzahnblüten-Marmelade

Quellenangabe: Erfaßt 16.05.2013 von Sus
Kategorien: Löwenzahn, Konserve, Marmelade
Mengenangaben für: 5 Gläser

Zutaten:

150gEntkelchte Löwenzahn-Blüten
1lWasser
1TeelöffelAscorbinsäure (Vitamin C); gestrichen
2Zitronen, Saft davon
1kgGelierzucker 1:1

Zubereitung:

Die Blüten mit dem Wasser, der Hälfte des Zitronensafts und der Ascorbinsäure zusammen aufkochen, etwas abkühlen lassen und anschließend alles durch den Fleischwolf treiben. Mit Gelierzucker und dem restlichen Zitronensaft nach Anweisung des Gelierzuckers zu Konfitüre kochen.

Anmerkung:

- Für 150 g Blütenblättchen braucht man ca. 3 Liter (1 großes Küchensieb) locker geschichtete Blüten.

- Die Konfitüre wurde ziemlich schnell ziemlich fest. Wer es anders mag, sollte einen Teil des Gelierzuckers durch normalen Zucker ersetzen.

- Die Masse kommt nur sehr schwer durch die Löcher des Fleischwolfs. Lieber eine Scheibe mit etwas größerer Lochung wählen.


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