Unterwegs

Dienstag, 24. November 2015

Würzburg im November...

Und schon wieder unterwegs... und auch schon wieder in Würzburg. Leider war das Wetter nicht ganz so erfreulich, aber das ist im November auch nicht weiter verwunderlich. Nach ein bißchen Shoppen (Bittermandeln! Cime di Rapa! Wasabisalat!) ging es zum eigentlichen Anlaß: dem monatliche Genussblogger-Stammtisch in Würzburg. Schön war es! Er fand mal wieder im La Rustica statt und wir waren dieses Mal zu siebt: Carmen und Harald, Ulrike, Petra, Noëmi und Werner.

Zuerst gab es ein "Nüdelchen" in Form einer großen Ravioli mit Trüffeln und leckerem Sößchen.

Wuerzburg201511_Vorspeise1.jpg

Dann kam eine Pizza für alle: Pizza Bianca Cinghiale mit Mozzarella, Kirschtomaten, Champions (sic!) und Wildschweinbratwurst

Wuerzburg201511_Vorspeise2.jpg

Eine große Platte mit Fisch-Carpaccio (Thunfisch, Lachs, Schwertfisch und Seeteufel) vervollständigte die Vorspeisen. Trombini gab es diesmal reichlich dazu. Und als ob es der Cheffe geahnt hätte, daß ich dabei bin, waren auch etliche Zitronen auf dem Teller.

Wuerzburg201511_Vorspeise3.jpg

Die Hauptspeise bestand dieses Mal aus drei Nudel-Variationen: Penne Rigatoni mit Meeresfrüchten, Lasagne mit Wildschwein, Spaghetti mit Vongole

Wuerzburg201511_Hauptspeise.jpg

Ein Teller Dolce (Tiramisu, Pannacotta und gesundes Obst) beendete das Menü.

Wuerzburg201511_Dessert.jpg

Danach gab es den üblichen Grappa für die Einen (und nach etwas Suchen auch einen San Marzano für die Anderen) und Espresso.

Satt und zufrieden ging es erst zu Fuß am Juliusspital vorbei zum Bahnhof und dann wieder mit dem Zug nach Hause.

Wuerzburg201511_JuliusSpital.jpg

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Montag, 23. November 2015

Vom Stollen backen und dem Erzgebirge...

Vorletztes Wochenende waren wir im Erzgebirge. Ich hatte mich schon vor über einem Jahr zu einem Stollen-Backkurs beim lieben Lutz vom Plötzblog angemeldet. Freitag Mittag war es dann endlich soweit: einmal auf die Autobahn und dann immer Richtung Osten... Am frühen Abend kamen wir in unserer Pension in Hammerunterwiesenthal an. Witzigerweise waren wir die einzigen Gäste, was auch erklärte, daß die zugehörige Gastwirtschaft geschlossen hatte. Zum Abendessen gingen wir dann einfach hinter dem Haus gerade mal zweihundert Meter über die tschechische Grenze nach Ćeské Hamry (Böhmisch Hammer) in die erste Dorfkneipe, die wir fanden. Das Essen war ok und preislich erstaunlich günstig. Woran wir aber nicht mehr gewöhnt waren: in Tschechien besteht in Restaurants kein Rauchverbot.

Der Liebste war eigentlich mitgekommen, um die vielen Schmalspurbahnen, die es in dieser Gegend gibt, zu photographieren. Deshalb hatten wir ja sogar die Pension an der Zugstrecke gewählt. Dummerweise ist es aber in dieser Gegend üblich, im November die Züge und die Strecken gesamtheitlich zu überholen und stattdessen Schienenersatzverkehr anzubieten. Soifz!

HammerunterwiesenthalAmMorgen2.jpg

Am nächsten Morgen ging es dann zum Stollen backen. Wir waren zehn Teilnehmer und -innen. Da der Kurs nur vier Stunden dauerte, waren die grundsätzlichen Hefeteige netterweise schon vorbereitet.

TeigVorbereitet.jpg TeigRuehren.jpg
TeigGehen.jpg StollenVorDemBacken.jpg
StollenNachDemBacken.jpg StollenNachDemBacken2.jpg

Neben dem Teigkneten, Gehenlassen, Formen und Backen der Stollen war genügend Zeit, viel zu lernen, sich gegenseitig auszutauschen und auch noch ein Autogramm zu erhaschen.

Ganz zufälligerweise war am Schluß noch genügend Teig und Zeit übrig, um einen Stollenkuchen vom Blech zu backen. SmileyLecker.gif

Den Nachmittag verbrachten der Liebste und ich damit, durch die Gegend zu fahren und halt eben unbewegte Züge zu betrachten.

HammerunterwiesenthalZug.jpg

Beeindruckt haben uns unterwegs einerseits die vielen hohen Fichten und dann die vielen, nicht ganz so hohen orange-schwarz geringelten Stangen am Straßenrand, die eindrucksvoll verdeutlicht haben, wie hoch hier im Winter der Schnee liegen kann.

LandschaftMitStab.jpg

Am Abend ging es wieder über die Grenze nach Vejptry (Weipert), zum günstigen Einkaufen und noch günstigerem Abendessen.

VejptryEnteMitKraut.jpg

Am Sonntag war das Wetter leider nicht mehr ganz so schön und es regnete unaufhörlich. Das hat uns aber nicht davon abgehalten, nach Karlovy Vary (Karlsbad) zu fahren und dort ein bißchen umherzubummeln..

KarlsbadBrueckeMitNassenTauben.jpg

Ein nettes Städtchen, dem man den früheren (und heutigen?) Reichtum noch deutlich ansieht. Glücklicherweise waren die Läden auch am Sonntag geöffnet, denn ich hatte mir - wie auch immer - ein Loch in die Schuhsohle gerissen, was bei nassen Straßen unweigerlich zu klatschnassen Füßen führt. So kann ich jetzt sagen, daß ich nach Karlsbad gefahren bin, um mir ein paar Schuhe zu kaufen. SmileyGrin.gif

Karlsbad hat viele Kolonnaden mit vielen Brunnen, aus denen lauwarmes, heißes oder sehr heißes Wasser sprudelt, welches allerdings ziemlich unangenehm nach Eisen und anderen Mineralien schmeckt. So lustwandelt man so dahin und nippt an seinem Heiltrunk. Aufregend.

KarlsbadBrunnen.jpg

Die Markt-Kolonnaden (Tržní kolonáda):
KarlsbadMarktKolonnade2.jpg

Im Kurcafé am Platze (Café Respirium Vřídlo) haben wir uns dann ein bißchen aufgewärmt.

KarlsbadCafeRespiriumVridlo.jpg

Danach sind wir auf Empfehlung unserer Pensionswirtin noch in ein kleines Dörfchen namens Loket gefahren, welches mit seiner historischen Altstadt von der Eger umrahmt und von einer schönen alten und guterhaltenen Burg überragt wird.

Loket2.jpg

Ja, der Ort und seine Umgebung waren wirklich hübsch, aber leider regnete es auch hier, so daß wir alsbald den Heimweg antraten.

Maut.jpgAber nicht, bevor wir das Auto mit günstigem Benzin und einer Mautplakette versorgt hatten.

Die Mitbringsel:

Mitbringsel.jpg
  • Ein selbstgebackener Stollen
  • Ein Autogramm
  • Erzgebirgisches Räucherzeugs und Weihnachtsdeko
  • Oberwiesenthaler Bier
  • Eisenbahnzeugs
  • Tschechischen Käse und Wurst
  • Karlsbader Oblaten in vielen Geschmacksrichtungen
  • Günstigen Kaffee und Schnaps
  • Diverse tschechische Süßigkeiten
  • Ein Paar Schuhe
Fazit: Wir müssen nochmal in die Gegend, vorzugsweise nicht im November...
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Dienstag, 6. Oktober 2015

Was für ein Wochenende...

Am Samstag ging es (glücklicherweise bei strahlendem Sonnenschein) recht früh los zum Pflanzenflohmarkt in Rüsselsheim. Das Wetter war schön, die Kollegen waren nett und die Kunden haben tatsächlich auch gut eingekauft.

PflanzenflohmarktRuesselsheim_Okt2015.jpg

Dieses Mal habe ich sehr pünktlich meinen Stand zusammengepackt, bin nach Hause gefahren, habe die restlichen Pflanzen in den Hof gepfeffert, bin kurz vor den Spiegel und dann gleich wieder im Schweinsgalopp auf die Autobahn. Denn ich wollte pünktlich um 14:30 Uhr hier sein:

Wuerzburg201510_FrankoniaBrunnen.jpg

Der Frankonia-Brunnen vor der Residenz in Würzburg = der Treffpunkt für das tatsächlich schon fünfte große Würzburger Genußblogger-Treffen!

Das habe ich auch fast geschafft. Ein kleines Viertelstündchen Verspätung war aber noch absolut im Plan. :-) (Und ich weiß jetzt, daß mein blaues Schneggsche tatsächlich - mit viel Anlauf - auch auf 190 km/h kommen kann...)

Als die Gruppe dann soweit vollzählig war, ging es hinab in den Weinkeller der Residenz. Dunkel ist er. Und groß. Die Fässer auch. Das größte Faß dort faßt 50000 Liter. Das reicht für ein mittleres Besäufnis, denke ich.
Wuerzburg201510_Weinkeller.jpg

Auf dem Weg nach draußen habe ich noch diese beiden Jungs entdeckt:
Wuerzburg201510_WeinkellerLoewen.jpg

Danach ging es weiter ins Café, wo der Rest der Teilnehmer auch noch eintraf. Ich bin vorher schnell ins Hotel, um einzuchecken und mir den Nachtschlüssel geben zu lassen. Man weiß ja nie...

Insgesamt waren dabei (in alphabetischer Reihenfolge):
Andreas, Barbara, Eva, Evi, Hartwig, Karin, Noëmi, Petra, Ralf, Werner, Yushka

Nach einer gemütlichen Plauderei (im Hof sitzend! Im Oktober! Nicht frierend!) sind wir mit knurrendem Magen über die alte Mainbrücke zur Osteria Trio geschlendert.

Wuerzburg201510_ReiherImMain.jpg

Dort gab es zuerst einen Aperitiv ein kleines Sokoban mit Tischen und Stühlen und dann einen Aperitiv.

Wuerzburg201510_Aperitiv.jpg

Wenig (hüstel) später standen dann auch die Vorspeisen auf dem Tisch. Es war ein wenig schwierig, die vollen Teller zu photographieren, da jeder seinen Anteil ergattern wollte.

Wuerzburg201510_Vorspeise1.jpg

Wuerzburg201510_Vorspeise2.jpg

Wuerzburg201510_Vorspeise4.jpg

Weiter ging es mit zwei Nudelvarianten:
Wuerzburg201510_Pasta1.jpg

Wuerzburg201510_Pasta2.jpg

Und dann gab es Pizza - noch eine Pizza - eine Pizza nach der anderen - allesamt lecker!
Wuerzburg201510_Pizza.jpg

Wer dann noch nicht genug hatte, durfte sich auf den Nachtisch stürzen:
Wuerzburg201510_Dessert.jpg

Trotz der kleineren Schwierigkeiten mit der richtigen Anzahl der Gäste und dem späteren Bezahlmodus war es ein schöner und sauleckerer Abend.

Wuerzburg201510_BrueckeBeiNacht.jpg

Da wir aber irgendwie alle noch nicht ins Bett wollten, ging es in die nächste übernächste Kneipe, wo wir fröhlich weiter nur Unsinn quatschten.

Wuerzburg201510_Cocktail.jpg

Nach einer sehr kurzen Nacht in einem Hotel mit sehr dünnen Wänden haben am nächsten Morgen getreulich die Würzburger Glocken geläutet. (Dieses Mal zum Glück nicht direkt neben mir!)

Nach dem Frühstück ging es wieder auf die Heimreise. Zuhause angekommen war dann aber nicht gemütliches Chillen angsagt, sondern der Besuch des Groß-Gerauer Bauernmarktes, der immer am Ernte-Dank-Fest stattfindet. Es gab viel zu futtern, Informationsstände und auch Verkaufsstände für Obst, Gemüse und Selbstgemachtes.

GrossGerau2015BauernmarktKuerbisse.jpg

Wieder zuhause war das Wetter leider immer noch nicht soweit gediehen, daß wir die Hähnchenbeine wie beabsichtigt auf den Grill schmeißen konnten. Da habe ich eben ein paar Karotten, Kartoffeln und Zwiebeln kleingeschnibbelt, gewürzt, in den Römertopf getan und mit Apfelwein übergossen. Danach kamen die gewürzten Hähnchenbeine mit ein paar Scheiben Bio-Zitrone drauf und alles zusammen mit Deckel für eine gute Stunde in den Backofen.

HaehnchenbeineMitKarottengemuese1.jpg

Ein Rezept gibt's diesmal keines.

HaehnchenbeineMitKarottengemuese2.jpg
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Montag, 24. August 2015

Würzburg im August ...

Letzten Freitag war es mal wieder Zeit für den Genußbloggertreff in Würzburg. Trotz später Anmeldung fand sich in kleiner Runde noch ein Plätzchen für mich.

Nach kurzem Shopping habe ich mir auf der alten Mainbrücke noch einen kleinen Aperitiv gegönnt:

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Erdbeer-Limetten-Secco mit schöner Aussicht



Jetzt nur noch über die Brücke zur Osteria Trio und dabei die Aussicht genießen:

Wuerzburg201508_Bruecke_Pat_Franconiae.jpg

Jungfrau Maria als Patrona Franconiae



Dort gab es Pizza:

Wuerzburg201508_Pizza1.jpg

Pizza Tirolese: Speck, Tapenade, Büffelmozzarella



Und nochmal Pizza:

Wuerzburg201508_Pizza2und3.jpg

Pizza Syracusana: Aubergine, Kapern, oregano, Büffelmozzarella

Pizza Siziliana: Kapern, Sardellen, Oliven, Tomaten



Und dann wieder ein kleiner Spaziergang über die Brücke. Merkwürdigerweise haben die Heiligen jetzt merkwürdige Dinge auf dem Kopf:

Wuerzburg201508_Bruecke_S_Colonat.jpg Wuerzburg201508_Bruecke_CarolusMagnus.jpg
Der heilige Koronat mit Stirnband Kaiser Karl der Große mit Krähe


Zum Nachtisch gab es Eis von der Eisdiele:

Wuerzburg201508_Eis.jpg

Himbeer-Orange-Ingwer und Sahne-Rhabarber



Und danach noch einen kleinen Absacker:

Wuerzburg201508_Quittensaft.jpg

Sehr leckerer Quittensaft im Dunkeln



Leider war der Abend mal wieder viel zu kurz und es ging pünktlich wieder nach Hause:

Wuerzburg201508_Bahnsteig.jpg

Am Bahnsteig



Alles in allem: wieder mal ein sehr schöner Abend in netter Gesellschaft!
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Samstag, 20. Juni 2015

Stammtisch...

Wieder einmal habe ich einen vergnüglichen Abend in Würzburg im "La Rustica" verbracht. Auf dem Weg dorthin ist mir dieser kleine Geselle begegnet. Ich glaube, ich habe vorher noch nie eine Drachen mit einem so großen Kater gesehen. SmileyGrinsStatic.gif

Wuerzburg201506_Drache.jpg

Zum regelmäßigen Stammtisch hat sich dieses Mal der männliche Anteil anderweitig beschäftigt, so daß es ein "Mädels-Abend" mit Noémi, Claudia, Lisa und Sylvia wurde. Leider war es ein wenig kühl und regnerisch (GottSeiDank! Endlich Regen!), so daß wir nicht draußen sitzen konnten.


Antipasti:
Wuerzburg201506_Antipasti.jpg

Scharfe Salami, Schinken, Bresaola
Auberginen-Zucchini-Gemüse
Spaghetti-Frittata auf Artischocken
Talegio und Hartkäse vom italienischen Biobauern am Gardasee, Parmesan
Salatgarnitur

Pasta - der Hauptgang (es war entgegen einiger Befürchtungen tatsächlich der Hauptgang):
Wuerzburg201506_Pasta.jpg

Tortellaci mit Ziegenkäse-Ricotta und Salbei-Butter
Panzerotti mit Steinpilzen und Rinderfilet
Tomaten-Ravioli mit Jakobsmuscheln und Garnelen
Tortellini mit Ricotta-Feigen-Honig-Füllung und Trüffel
Canelloni mit Tomate und Spinat

Dolce:
Wuerzburg201506_Dolce.jpg

Dessertvariation mit Tiramisu und Vanille-Karamell-Mousse
Obstgarnitur

Absacker (wie heißt denn das auf italienisch?):

San Marzano (nein, nicht die Tomate) und Limoncello von Mama
Wuerzburg201506_SanMarzano.jpg Wuerzburg201506_Limoncello.jpg

Trotz der Bewölkung war es so hell, daß wir den amtlich bestallten Beleuchter in dieser Funktion überhaupt nicht vermisst haben.

Wuerzburg201506_Abendlicht.jpg

Ein schöner Abend!

P.S.: Ohne Trombini ging natürlich gar nichts:

Wuerzburg201506_Trombini.jpg

(Wenn auch die Zitronen gefehlt haben...)

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Samstag, 21. März 2015

Fast ein Fastengericht...

Gestern war mal wieder einiges los:

Am Vormittag gab es - bei uns netterweise bei wolkenlosem Himmel - eine partielle Sonnenfinsternis, für die sogar "hoch"-wichtige Besprechungen unterbrochen wurden. Mit ein paar mehr oder weniger antiken Sonnenfinsternisbrillen (meine stammt noch von der totalen Sonnenfinsternis 1999) haben wir uns das Schauspiel angesehen. ich habe es sogar geschafft, durch eine Brille hindurch die Sonne halbwegs scharf photographieren zu können.

Sonnenfinsternis2015.jpg

Nach Ende der Besprechung habe ich mich schleunigst in mein Auto gesetzt, um nach Würzburg zu fahren. Schließlich war gestern der vorletzte Freitag des Monats und das bedeutet natürlich "Genusstreffen Würzburg"!

Diesen netten Kerl habe ich damit betraut, mein Auto zu bewachen:

Wuerzburg201503_Torbogen.jpg
Weiß jemand, wie er heißt?

Angekommen! Auf zum Markt:

Wuerzburg201503_Neumuenster.jpg

Noch ein bißchen Schlendern und In-der-Sonne-Sitzen....
Wuerzburg201503_AlteMainbruecke.jpg

Dann war es soweit!

Als Erstes empfahl uns der Chef eine große Flasche Chianti, die wir mit Leichtigkeit geleert haben.

Wuerzburg201503_Chianti.jpg

In Windeseile standen drei leckere Pizzas auf dem Tisch, die mindestens ebenso schnell auch wieder verschwunden waren.

Wuerzburg201503_Pizza1.jpg Wuerzburg201503_Pizza2.jpg Wuerzburg201503_Pizza3.jpg


Danach gab es Risotto mit Trüffel und Antipasti als Beilage:

Wuerzburg201503_Risotto.jpg Wuerzburg201503_Antipasti.jpg


Eine halbe Zitrone fand sich plötzlich auch auf dem Tisch wieder (leider nicht für mich):

Wuerzburg201503_Zitrone.jpg

Auf dringende Nachfrage bekamen wir dann doch noch ein paar heiße (aber sowas von) Trombini direkt aus dem großen Pizzaofen serviert:

Wuerzburg201503_Trombini.jpg

Die Dessertplatte war reichlich gefüllt:

Wuerzburg201503_Dessert.jpg

Neben den üblichen Grappas und Espressi gab es auch eine Neuheit: S'Amaro, ein italienischer Kräuterlikör deutscher Herkunft. Mir hat er geschmeckt (aber ich mag auch Rakı).

Wuerzburg201503_Samaro.jpg

Interessanterweise waren wir dieses Mal recht früh mit dem Essen fertig. Das hat uns aber nicht davon abgehalten, uns noch lange gemütlich zu unterhalten. Danke Euch! Und schön war's! Ich komme wieder, keine Frage.

Auf dem Weg zum Auto war die Aussicht auch wieder ganz schön:

Wuerzburg201503_Marienfestung.jpg

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Freitag, 12. Dezember 2014

Suwon 2.5: Sannakji - roher Oktopus im Film


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Nicht mehr ganz lebende Oktopus-Beinchen
(Aber sie wissen es noch nicht...)



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Dienstag, 9. Dezember 2014

Südkorea 7: Die Mitbringsel

So, jetzt kommt der Teil, auf den Ihr wohl schon alle gewartet habt, oder?

Wenn ich mir allerdings die folgenden Bilder so anschaue, frage ich mich, wie ich das alles im Gepäck untergebracht hatte. Naja, zugegeben, einen Teil habe ich erst am Flughafen gekauft und in einer Extra-Riesen-Tüte ins Flugzeug geschleift.

Mitbringsel1.jpg
  • Frisches Kimchi, gut verpackt
  • Geröstete Algen
  • Fertigsuppen (sollen lt. Kollegen besser schmecken als die hier erhältlichen)
  • Soju - Reiswein/-schnaps
  • Frische Yuja-Zitronen (jap: Yuzu)
  • Yuja Cha - In Honig eingelegte Yuja-Streifen, die mit heißem Wasser aufgegossen werden und dann einen göttlich duftenden Tee produzieren. Gut gegen Erkältungen!
  • Frische Getrocknete Dae Chu (Chinesische Jujuba (Ziziphus zizyphus, syn. Ziziphus jujuba) oder Rote Dattel oder Azufeifa - auch auf Mallorca als Ginjols erhältlich)
  • Geröstete Gingkonüsse
  • Mogwa - Eine frische chinesische Quitte
  • Diverse Hustenbonbons mit Quitte
  • Gochu Garu - Chilipulver, u.a. für Kimchi
  • Gochu Gang - Chilipaste
  • Frisches Kurkuma
  • Pinienkerne
  • Getrocknete Mini-Fischchen, wird gern als salzige Würze verwendet
  • Tteok - Reiskuchen
  • Grüner und anderer Tee
  • Reiscracker
Bei den Nicht-Lebensmitteln kam nicht soviel zusammen. Das lag unter anderem daran, daß ich die vielen, teilweise riesigen Department Stores und Malls aus Zeit- und Interessegründen nicht besucht habe, sondern eben mehr in kleinen Geschäften und auf den Märkten unterwegs war.

Mitbringsel2.jpg
  • Socken, T-Shirts
  • Verschiedene Samen, z.B. rotes und grünes Perilla (Kkaenip)
  • Diverse hübsche selbstklebende Notizzettel
  • Hübsche Pralinentütchen
  • Koreanisches Geschirr und Besteck von der Resterampe
  • Blümchen-Kulis
  • Eine hübsche, kleine Perlmutt-Schachtel
  • Kühlschrankmagnete
  • Weihnachtsbäume aus Alufolie
  • Stempel mit unseren Namen in koreanischer Schrift
  • Schreibmappen
  • Von der Palastwache gemeuchelte Bambusstäbe
  • Gemüseausstecher
  • Ein Kofferschloß in Herzform vom N Seoul Tower

So, das war's! Eine anstrengende, natürlich viel zu kurze Geschäftsreise mit Mini-Urlaub, die mir sehr gefallen und den Wunsch geweckt hat, in Südkorea doch mal etwas länger Urlaub zu machen.
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Südkorea 6: Der Rückflug

Am nächsten Morgen (Montag) mußte ich dann relativ früh aus dem Hotel auschecken, um vom Bahnhof Seoul mit dem Express-Zug direkt und absolut problemlos zum Flughafen Incheon zu fahren. Ich konnte sogar mein Gepäck bereits am Bahnhof einchecken.

Unterwegs war die Landschaft teilweise atemberaubend schön:

RueckflugChinaBerge.jpg

Chinesisches Bergland


RueckflugChinaFabrik.jpg

Eine Fabrik im chinesischen Niemandsland


RueckflugMongolei.jpg

Die Grenze von China und der Mongolei


Auch habe ich ein paar Meteoritenkrater gesehen, aber die Bilder sind leider nichts geworden.

Später über Sibirien:

RueckflugRusslandKetFluss.jpg

Der Fluß Ket, ein Nebenfluß des Ob


Nur ein paar Stunden später (hüstel) waren wir dann auch schon wieder über Deutschland:

RueckflugDeutschlandFulda.jpg

Fulda von oben



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Montag, 8. Dezember 2014

Südkorea 5: Seoul

Am nächsten Tag (Sonntag) war es doch recht frisch, wenn nicht gar "saukalt". Wo am Abend zuvor ein geschäftiger Markt war, lag alles verwaist im Sonntagmorgen-Schlaf. Selbst die Tauben hatten so früh am Vormittag keine rechte Lust.

Ich wanderte vobei an der alten und der neuen City Hall zum Deoksugung, einer der fünf Palast-Komplexe in Seoul aus der Joseon-Zeit.

SeoulCityHalls.jpg

Seoul City Halls


SeoulDeoksugungPalast3.jpg

Deoksugung Palast


SeoulDeoksugungPalast4.jpg

Tor zum Deoksugung Palast mit roter Herbstfärbung


Dann ging es weiter in Richtung Norden an großen modernen Hochhäusern und riesigen Einkaufszentren vorbei (zum großen Teil noch geschlossen, da Sonntagmorgen) zum Sejong-ro Park mit Blick auf den Berg Bukhansan. Die große Statue stellt König Sejon dar, der im 15. Jahrhundert das koreanische "Alphabet" entwickelte/entwickeln ließ, damit die Koreaner sich nicht mit den komplizierten chinesischen Schriftzeichen abmühen mußten.

SeoulSejongRoPark.jpg

Sejong-ro Park mit König Sejon und Bergen im Hintergrund


Kurz dahinter befindet sich der Eingang zum großen Gyeongbokgung Palast. Hier bin ich aber nicht weiter hineingegangen, denn ich wollte noch ein bißchen mehr von der Stadt sehen als Kaiserpaläste.

SeoulGyeongbokgungPalast.jpg

Tor zum Gyeongbokgung Palast


Zum Beispiel diesen kleinen Tempel hier mit seiner Ansammlung von Drachen/Löwen/Hunden oder was immer diese niedlichen Tierchen darstellen sollen, die auch auf den Palastgeländen oder auch einfach so in der Stadt häufig anzutreffen waren.

SeoulTempelHunde.jpg

The 40th Anniversary Monument of Gojong's Enthronement (1902)


Weiter ging es nach Bukchon Hanok, einem kleinen Viertel in Seoul, in dem versucht wurde, die alten koreanischen Häuser zu erhalten. Die Häuser sind auch noch bewohnt, allerdings haben sich in den Hauptstraßen viele Läden angesiedelt, die den stetig steigenden Touristenstrom bedienen.

SeoulBukchon.jpg

Bukchon Hanok


Auch an einem buddhistischen Tempel mitten in der Stadt kam ich vorbei:

SeoulJogyeTempel.jpg

Jogyesa Tempel - Zentrum des Zen Buddhismus in Korea


Danach ließ ich mich von einem Taxi ins Hotel zurückfahren, um kurz darauf den Namsam Hill zu besteigen befahren. Eigentlich wollte ich zum Sonnenuntergang auf dem Hügel sein und bin extra eine Stunde früher losgegangen.

SeoulNamsamHillTalstation.jpg

Namsam Hill - Talstation


Dummerweise war ich nicht die Einzige mit dieser Idee, sodaß ich erst bei völliger Dunkelheit oben ankam.

SeoulNamsamHillNSeoulTower.jpg

Namsam Hill - N Seoul Tower


Das Besteigen des Turms habe ich mir dann auch gespart; der Ausblick war auch so schon sehr schön.
SeoulNamsamHillBlickAufDieStadt.jpg

Namsam Hill - Blick auf die Stadt


Wieder unten angekommen, bin ich nochmal kurz auf den Namdaemun Markt gegangen, um eine Kleinigkeit zu essen:

SeoulMarktImbissStand.jpg

Imbiss-Stand mit freier Auswahl auf dem Namdaemun Markt



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