Dienstag, 9. Februar 2010

Mal wieder ...

4ter mediterraner Kochevent - Kroatien - tobias kocht! - 10.01.2010-10.02.2010

... ein mediterranes Koch-Event. Beim Stichwort "Kroatien" fiel mir sofort mein Lieblingsgericht beim nicht mehr existierenden Jugoslawen (betrifft sowohl Gaststätte als auch das Land) ein. Offiziell gehört da natürlich Reis dazu, wir hatten aber mehr Lust auf Couscous. Im Internet habe ich dann gelesen, daß anscheinend Mangold in Kroatien recht häufig ist. Dummerweise war dieser am Wochenende beim Bauern leider ausverkauft. Als Ersatz habe ich Spinat genommen.

Deshalb ist das folgende Essen eher neu-kroatisch SmileyGrin.gif.

Pljeskavica mit Schafskäse

FrikadellenGefuellt.jpg
Quellenangabe: 07.02.2010 von Sus
Kategorien: Rind, Hackfleisch, Schafskäse
Mengenangaben für: 4 Portionen

Zutaten:

Fleisch:
800gRinderhack (gerne auch mit Lamm)
1Ei; roh
1mittlereZwiebel
1/2BundPetersilie
1 1/2Knoblauchzehen
Salz, Pfeffer
1TeelöffelPaprika, mittelscharf
100gSchafskäse
Spinat:
1kgBlattspinat (geputzt: die Hälfte)
1mittlereZwiebel
1/2Knoblauchzehe
Salz, Pfeffer
Muskat
1EßlöffelDunkles Sesamöl
1EßlöffelDistelöl
Couscous:
1StangeLauch
3-4Frühlingszwiebeln
250gInstant-Couscous, mittelfein
250mlWasser
100gCashewkerne, ungesalzen
100gQuittenpaste (oder Rosinen)
1EßlöffelButter (so von der Menge her)
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Vorab:
Cashewkerne vierteln und in einer trockenen Pfanne anrösten, beiseite stellen. Quittenpaste in kleine, rosinengroße Stücke schneiden. Spinat sehr gründlich waschen und putzen. Lauch gründlich saubermachen und in Ringe schneiden.

Frikadelle:
Zwiebel, Knoblauch und geputzte Petersilie ziemlich fein hacken und zusammen mit den Gewürzen und dem Ei unter das Hackfleisch mengen. Fleischmasse in 2x Anzahl der Portionen aufteilen. Jede Portion zuerst halbieren, die Hälften zu Kugeln formen und plattdrücken. Auf eine Hälfte etwas Schafskäse in die Mitte geben, die andere Hälfte darauflegen und die Kanten durch vorsichtiges Drücken gut verschließen. In einer Pfanne zuerst von beiden Seiten gut anbraten, dann bei geschlossenem Deckel bei schwächerer Temperatur durchgaren lassen.

Spinat:
In einem sehr großen (muß nicht sehr hoch sein, aber einen großen Durchmesser haben) Topf in etwas Distelöl die feingehackte Zwiebel anschwitzen, Knoblauch dazugeben. Sesamöl dazugeben. Portionsweise den Spinat unter Rühren zusammenfallen lassen. Mit den Gewürzen abschmecken. Der Spinat sollte noch leicht Biß haben. Warmstellen.

Couscous:
Lauch zusammen mit den kleingeschnittenen Frühlingszwiebeln im selben Topf mit dem Öl, das vom Spinat noch darin ist, kurz anbraten. Wasser hinzugeben und zum Kochen bringen. Herd vom Topf nehmen und Couscous, Cashewkerne und Quittenpaste dazugeben. Butter hinzufügen und zwei bis drei Minuten leise köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Alles zusammen servieren.

Anmerkung:

- Pljeskavica heißt übersetzt anscheinend "Flachling".
|Kochen, Backen und Genießen|



Mittwoch, 3. Februar 2010

Gerüchteweise ...

... soll es in Darmstadt kein Streusalz mehr geben. Das macht aber nichts, denn die Darmstädter Straßen produzieren mittlerweile fast flächendeckend ihren Split selbst:

FrostSchlagloecherDarmstadt2010.jpg
Technorati: , ,
|Darmstadt|



Montag, 1. Februar 2010

Zufälle gibt's ...

Da kaufe ich mir letztes (also eigentlich schon vorletztes) Wochenende eine Kochzeitschrift, die in der letzten Zeit als Probeexemplare durch einige Kochblogs geisterte (Man sehe, die Aktion hat gewirkt!) und finde ein Rezept, welches mich anspricht: Grünkohl mit Zander. ... Soweit so gut, so ein Rezept muß bei mir aber erst mal reifen und den Erinnerungstest bis zum nächsten Wochenende bestehen SmileyGrinsStatic.gif...

Am Dienstag bekam ich von Barbara eine Mail, daß Herr Stevan Paul, den wir bei der ersten fress:publica kurz kennengelernt hatten, am Donnerstag in Frankfurt und am Sonntag in Darmstadt aus seinem neuen Buch vorliest.

Am Donnerstag war ich dann wirklich aus "Spaß ann de Freud' " in Frankfurt im ehemaligen Postmuseum, heute Museum für Kommunikation. Dort habe ich nicht nur zwei wunderschön erzählte Geschichten aus dem Buch zu hören bekommen, sondern auch erfahren, daß viele (alle?) Rezepte aus der oben/unten erwähnten Zeitschrift aus seiner Feder stammen.

Die folgende Nacht war etwas kürzer als normal ...

Gestern Vormittag habe ich dann trotz eines gefühlten (hiesigen Verhältnissen entsprechend) mittleren Schneesturms auch meinen Liebsten mitgeschleift, um in einer coolen Umgebung (Keller-Klub im Darmstädter Schloß, zugegebenermaßen vorher noch nie dagewesen) noch mehr Geschichten erzählt zu bekommen:

StevanPaulDarmstadt2010.jpg

Schön war's: Tolles Ambiente, tolle Geschichten ... wirklich empfehlenswert!

Abends gab es dann - absolut passend - Grünkohl mit Zander selbstgemachten Fischstäbchen:

Grünkohl mit Fischstäbchen und Backofen-Kartoffeln


FischstaebchenMitGruenkohl.jpg
Quellenangabe: Inspiriert von Herrn Paulsen sein Rezept: Effilee am 31.01.2010 von Sus
Kategorien: Grünkohl, Fisch, Kartoffel
Mengenangaben für: 4 Portionen

Zutaten:

800gGrünkohl
1großeZwiebel
3EßlöffelOlivenöl
Salz, Pfeffer
Zucker
150mlWeißwein
250mlGemüsebrühe
40gButter
Muskat
2Viktoriabarschfilets
2kleineEier
Mehl
Panko oder Semmelbrösel
2EßlöffelZitronenöl

Zubereitung:

Kartoffeln in der Schale putzen und vierteln. Diese - ähnlich wie im kleinen Kuriosiätenladen - mit etwas Öl, in dem scharfes und mildes Pimentón de la Vera gegeben wurde, einreiben und im Backofen bei 180°C eine Dreiviertelstunde backen.

Grünkohl sehr gründlich in warmem Wasser waschen, Stiele und braune Stellen entfernen, gut abtropfen lassen oder in der Salatschleuder trocken schleudern. Die Zwiebel fein würfeln.

1 Eßlöffel Öl in einem sehr großen Topf erhitzen, Zwiebel und Grünkohl darin kurz andünsten, mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker würzen. Mit Weißwein und Brühe ablöschen und 6–8 Minuten offen schmoren. Butter unterrühren, aufkochen und warm stellen; ggf. etwas Muskat zugeben.

Eier in einem Teller verquirlen und mit Salz und Pfeffer würzen. In einen anderen Teller die Pankoflocken oder Semmelbrösel streuen. Viktoriabarschfilets der Länge nach halbieren und dann quer in breite Streifen schneiden. Die Stücke mit Mehl bestäuben, durch das Ei ziehen und in den Brotkrumen wälzen. Dann in einer Pfanne in 2 Esslöffel heißem (Zitronen-)Öl von beiden Seiten jeweils 3-4 Minuten braten.

Zum Servieren die Kartoffeln mit frisch gemahlenem Salz und Pfeffer würzen und alles zusammen anrichten.
|Kochen, Backen und Genießen|



Freitag, 29. Januar 2010

Also, ...

... ich hatte gestern abend keine Zeit mehr, einen schönen Bericht zu bloggen: ich mußte lesen. Und zwar das ganze Buch, von vorne bis hinten. Heute abend nochmal. Morgen auch. Und Sonntag? Ach nein, da höre ich es mir lieber nochmal live an.
|Unterwegs|



Dienstag, 26. Januar 2010

Tja, ...

... da hatte ich doch mal letzte Woche Ende vorletzter Woche eine gute Idee, habe sie nicht gebloggt und wurde prompt rechts und links überholt:

FeldsalatMitAvocadoPomeloUndGarnelen.jpg

Feldsalat mit Avocado, Pomelo und Garnelen

Quellenangabe: 14.01.2010 von Sus
Kategorien: Salat, Avocado, Pomelo
Mengenangaben für: 1 Portion

Zutaten:

1Avocado
4-5SchnitzePomelo (bei Grapefruit doppelte Anzahl)
1HandvollFeldsalat
100gGarnelen
1/2Zitrone; Saft davon
1EßlöffelWeißer Balsamico
2Eßlöffelleichtes Olivenöl
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Feldsalat waschen und putzen. Avocado schälen und in Stücke schneiden, mit Zitronensaft beträufeln. Alles auf einem Teller drapieren und mit der Vinaigrette würzen.

Anmerkung:

- Gehört auch in die Kategorie "Schnelles Büro-Mittagessen".


Hier muß ich dazusagen, daß ich mit Grapefruits so meine Probleme habe: sie sind so ziemlich das einzige Lebensmittel, welches ich nicht essen könnte, auch wenn ich verhungern würde. Es geht einfach nicht! (Früher fielen auch Walnüsse und Blutwurst darunter - die kann ich zwischenzeitlich essen, wenn es denn sein muß.) Es ist auch nicht die Säure der Grapefruits, die würde mich nicht stören, sondern das Bittere.

Ich probiere es regelmäßig (naja, so alle zwei Jahre) aus, wenn der Liebste mal wieder eine Grapefruit mit Genuß futtert: Der Probe-Bissen geht nicht runter! Meine Zunge weigert sich, den Bissen in Richtung Speiseröhre zu transportieren.

Was ich merkwürdigerweise gerne esse, sind Pomelos. Das sind diese dicken Früchte, die aus einer Rückkreuzung von Grapefruits mit der Pampelmuse entstanden sind. Deren leichte Bitterkeit kann ich gerade noch mit Genuß essen, wobei mir aufgefallen ist, daß die heutigen Früchte mir viel weniger bitter vorkommen als früher.

Deshalb bitte ich um Nachsicht, wenn ich für das aktuelle Garten-Koch-Event "Grapefruit" ein wenig schummele...

Garten-Koch-Event


P.S.: Ich schaue mal, ob mir noch ein anderes Gericht mit Grapefruit/Pomelo einfällt.

Noch'n P.S.: Ich habe mich mal im Internet umgesehen: Die ersten Pomelos wurden in den 70ern in Israel gezüchet und auf den Markt gebracht. Nach meiner Erinnerung waren die damals innen gelb. Danach war eine Zeitlang Ruhe, dann kamen Pomelos mit leicht rosafarbenem Fruchtfleisch auf den Markt. Die fand ich trocken und langweilig schmeckend. Seit ein paar Jahren gibt es wieder gelbfleischige Pomelos, sog. Honig-Pomelos, die hauptsächlich aus China importiert werden. Die sind zwar etwas saftiger, aber - wie oben schon gesagt - irgendwie immer noch langweilig. Jetzt weiß ich wenigstens, welche Pomelos ich demnächst suchen muß.

Technorati: , , , ,
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Montag, 25. Januar 2010

Leid und Freud ...

Irgendwie lief letzte Woche (fast) alles schief, was nur schiefgehen konnte: Mein Laptop kannte unter Windows seine Tastatur nicht mehr, der große Bücherversand in den USA teilte mir fröhlich mit, daß er mir das Geld für die tollen neuen Kochbücher problemlos zurückerstattet. ?? Hzngnf?? Wieso zurückerstattet? Die habe ich doch noch gar nicht bekommen. Auf Anfrage wurde mir mitgeteilt, daß sie als unzustellbar zurückgesendet wurden. Ganz toll! Das ist jetzt schon das dritte Mal in zwei Monaten, daß ich mit der Packstation Streß habe. SmileySauer.gif Weiß jemand, wo man sich da beschweren kann?

Deswegen waren für's Wochenend-Backen Seelentröster gefragt. Beinahe wäre das auch schiefgegangen, denn ich hatte tatsächlich nur noch ein Ei. Mein suchender Blick fiel dann auf eine nicht mehr ganz taufrische Banane. Mit dieser und ein bißchen Kondensmilch habe ich dann das fehlende Ei ersetzt. Wenigstens etwas, das geklappt hat.

BrowniesFastKlassisch.jpg

(Fast) klassische Brownies


Quellenangabe: -- Linda Collister
-- Brownies, einfach schokoladig
-- Erfasst 24.01.10 von Sus
Kategorien: Backen, Schokolade, Brownie, USA
Mengenangaben für: 1 Rezept

Zutaten:

100GrammDunkle Schokolade - 70%
125GrammButter; weich
275GrammZucker
1PackungVanillinzucker (Original: 1 Teelöffel  Vanilleextrakt)
2Eier (Original)
Oder
1Ei und
1Banane und
1-2EsslöffelKondensmilch
85GrammMehl
2EsslöffelKakaopulver
100GrammHaselnüsse; gehackt und geröstet (Original: 100 g Pekannüsse)
50GrammDunkle Schokolade; grob gehackt

Zubereitung:

Den Ofen auf 180 °C (Gas Stufe 4) vorheizen. Dunkle Schokolade in Stücke brechen und im Wasserbad unter häufigem Rühren (oder in der Mikrowelle) behutsam schmelzen. Schüssel beiseite stellen.

Butter in einer großen Schüssel mit dem Holzlöffel oder dem Handmixer schaumig rühren. Zucker und Vanille zugeben und weiter rühren, bis die Masse weich und schaumig ist. Eier schlagen (Banane und Milch untermischen) und nach und nach unter die Mischung ziehen, dann die geschmolzene Schokolade einrühren.

Das gesiebte Mehl und Kakaopulver dazugeben, gut vermischen und dann die größere Hälfte der Nüsse und der gehackten Schokolade unterrühren. Den Teig in die vorbereitete Backform (mit Backpapier ausgelegt) geben und gleichmäßig verteilen. Mit den restlichen Nüssen und Schokostreuseln gleichmäßig bestreuen.

Im vorgeheizten Backofen etwa 25-30 Minuten backen, bis am eingesteckten Holzspieß kein Teig mehr haftet. Form aus dem Ofen nehmen. Kurz abkühlen lassen. Teig noch warm auf der Form nehmen und in 20 Stücke schneiden. Am besten warm verzehren. Kalte Brownies halten sich in einem luftdichten Behälter bis zu 5 Tage.

Anmerkung:

- Beim nächsten Mal lasse ich den fertigen "Kuchen" lieber etwas abkühlen, bevor ich ich schneide, dann krümelt es nicht so stark.
- Auch haben die Brownies am nächsten Tag noch besser geschmeckt, sie waren so schön durchgezogen.

Nachtrag:

Der Laptop funktioniert wieder!
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Sonntag, 24. Januar 2010

Reste ...

Aus den Resten des vorherigen Rezepts gab es letzte Woche abends eine schnelle Pfanne, angereichert durch 3-4 mundgerecht gezupfte Pomelo-Schnitze, etwas Ziegenkäse mit scharfem Pimentón de La Vera (geräuchertes Paprikapulver aus Spanien):

CurryNudelnMitWirsingPomeloUndZiegenkaese.jpg

Fazit: Pomelo und Ziegenkäse und Paprika passen gut zusammen! SmileyLecker.gif
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Samstag, 23. Januar 2010

Letzte Woche:

Ich hatte mal wieder Lust auf selbstgemachte Nudeln ... ein Wirsing war auch plötzlich da ... die Kräuterseitlinge mußten weg ... et voilà:

Curry-Nudeln mit mediterran angehauchtem Wirsing

CurryNudelnMitWirsing.jpg

Quelle:Inspiration durch essen&trinken
17.01.10 von Sus
Kategorien: Nudel, Schwein, Curry, Wirsing
Mengenangaben für: 4 Portionen

Zutaten:

400gSchweinefleisch
2mittlereZwiebeln; fein gehackt
1kleinerer KopfWirsing
200gKräuterseitlinge
1EßlöffelZitronenöl
1/2BundBasilikum
50gPinienkerne
Harter Bergkäse; gerieben
Nudeln:
300gWeizenmehl
100gWeizenvollkornmehl
4Eier
2-3EßlöffelOlivenöl
Currymischung
Cayennepfeffer
Salz

Zubereitung:

Für die Nudeln die Zutaten mischen und gleichmäßig zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Damit nach dem Kochen die Nudeln auch noch kräftig schmecken, lieber etwas überwürzen. Den Teig in Klarsichtfolie wickeln und 1/2-1 Stunde kühl stellen.

Entweder den Teig auf einer bemehlten Arbeitsplatte dünn ausrollen und in schmale Streifen schneiden oder durch eine Nudelmaschine jagen. Die Nudeln auf einem geeigneten Ständer etwas trocknen lassen.

Vorbereitung:

- Je nach Alter des Wirsings bei den Blättern den Stiel entfernen, dann waschen und in Streifen schneiden. In kochendem Salzwasser in ca. 5 Minuten bißfest garen. Wirsing aus dem Wasser herausnehmen und mit Eiswasser abschrecken. Das Kochwasser für die Nudeln aufheben.

- Die Kräuterseitlinge putzen und in breite Streifen schneiden. Das Schweinefleisch ebenfalls in Streifen schneiden.

- In einer trockenen Pfanne die Pinienkerne rösten, bis sie leicht gebräunt sind.

Zwiebeln mit etwas Öl glasig dünsten. Fleisch hinzugeben, mit Salz und Pfeffer würzen und kurz aber kräftig anbraten. Beiseite legen, aber 2/3 Zwiebeln in der Pfanne behalten. Die Kräuterseitlinge zusammen mit etwas Zitronenöl mit den restlichen Zwiebeln anbraten und mit dem Fleisch warmstellen, dabei ein restliches Drittel von Zwiebeln in der Pfanne behalten.

Das Wirsing-Kochwasser wieder zum Kochen bringen und die Curry-Nudeln dazugeben und nach Gefühl und verstrichener Trockenzeit darin kochen lassen.

Zwischenzeitlich ggf. noch etwas Öl in die Pfanne geben und den Wirsing mit den übrigebliebenen Zwiebeln und ein bißchen Weißwein/Brühe/Wasser anschmurgeln. Nach und nach Fleisch und Pilze wieder hinzufügen und verrühren.

Wenn die Nudeln fertig sind, abgießen, auf die Teller geben, Wirsing-Pilz-Fleisch-Mischung dazu und mit den gerösteten Pinienkernen, gehacktem Basilikum und geriebenem Käse servieren.

Anmerkung:

- Die Nudeln sollen hier eher der Geschmacksträger sein, deshalb habe ich die anderen Zutaten nicht so stark gewürzt. Die sehr zitronigen Kräuterseitlinge waren zwischendurch ein netter Überraschungseffekt.

Technorati: , , ,
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Sonntag, 17. Januar 2010

Winterlicher Ausblick ...

Barbara wünschte sich ein Winter-Update unserer Küchenfenster-Ausblicke. Bitte sehr:

KuechenfensterJanuar2010.jpgKretaminze und Süßkartoffel haben aufgegeben, dafür habe ich den Vögeln ein Vogelhäuschen spendiert. Wenn ich das morgens nicht rechtzeitig mit Futter auffülle, schimpft die Amsel. SmileyGrin.gif

Um ein sauberes Vogelhäuschen brauche ich mir keine Gedanken zu machen: die Amsel räumt bei ihrer Suche nach den leckersten Körnern regelmäßig das ganze Vogelhäuschen leer.

Aber das kleine Rotkehlchen bekommt auch seinen Teil ab!



Technorati:
|Halt so|



Samstag, 16. Januar 2010

Gestatten, ...

... französische Landflunder mein Name:

PainDeCampagnePlatt.jpg

Da kauft man sich frohgemut (noch) ein Buch über's Brotbacken, findet ganz zufälligerweise eine Packung Unendlich-haltbar-Sauerteig aus dem Bioladen im Kühlschrank und beschließt mutig, ein französisches Landbrot (aka Pain de Campagne) zu backen. Der Teig wurde weisungsgemäß über Nacht ziemlich kühl gehen gelassen, dann ordnungsgemäß geknetet und warm ca. 4-5 Stunden gehen lassen.

Tja, der Erfolg liegt platt auf der Hand ... ???
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