Samstag, 3. Mai 2008

Zur Sache, Schätzchen ...

Liebe Marienkäfer-Kinder, bitte jetzt wegsehen, denn hier geht gleich die Post ab:




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|Getier|



Freitag, 2. Mai 2008

Gestern ...

... war der Tag der Arbeit: Versucht Ihr mal, in einem über dreißig Jahre alten Garten mit eingewachsenen Bäumen und Büschen und einer absolut harten Erde alte, vertrocknete Baumwurzeln auszugraben oder Löcher für neue Pflanzen zu buddeln. Wir haben's überlebt, der Spaten nicht.

Zur Belohnung gab es dann das hier:

BiskuitZitronenRolle.jpg

Biskuit-Zitronenrolle


Quellenangabe:01.05.08 von Sus
Kategorien: Kuchen, Zitrone, Biskuit, Backen
Mengenangaben für: 1 Rolle

Zutaten:

4Eigelb
3Esslöffelwarmes Wasser
4Eiweiss
125GrammZucker
1PackungVanillezucker
125GrammMehl
1/2TeelöffelBackpulver
1PriseSalz
Füllung:
300MilliliterSahne
1Zitrone, ungespritzt
1PackungVanillinzucker
1/2PackungSahnesteif
Guß:
Puderzucker
5EsslöffelZitronensaft

Zubereitung:

Den Backofen auf 225°C vorheizen. Ein Backblech mit Backtrennpapier auslegen.

Das Eigelb mit dem Wasser schaumig schlagen. Nach und nach 2/3 des Zuckers und den Vanillinzucker dazugeben. Solange schlagen, bis die Masse cremig ist.

Das Eiweiß mit dem restlichen Zucker sehr steif schlagen und auf das Eigelb geben.

Mehl mit Backpulver mischen und darübersieben. Alles vorsichtig unter die Eigelbmasse ziehen.

Den Teig ca. 1 cm dick auf das Blech streichen und sofort Im vorgeheizten Backofen etwa 15 Minuten backen.

Die gebackene Biskuitplatte auf ein mit Zucker bestreutes Geschirrtuch stürzen und das Backpapier sehr vorsichtig, aber schnell abziehen. Die Biskuitplatte behutsam von der Längsseite her durch Anheben des Tuchs einrollen und abkühlen lassen.

Zitrone heiß abwaschen, die Schale reiben und dann auspressen.

Die Sahne mit dem Zitronensaft, der abgeriebenen Zitronenschale, dem Vanillinzucker und dem Sahnefestiger steif schlagen.

Die Biskuitrolle abrollen, mit der Sahne bestreichen und wieder aufrollen.

Technorati: , , ,


Und später, nach noch mehr Wurzeln und noch mehr Löchern, nicht zu vergessen das Hochtragen der Kübelpflanzen aus dem Keller (by the way: Hat jemand Interesse an Agaven-Ablegern?) gab's die zweite Belohnung:

Gegrillte Koteletts, vorher mit Bärlauch-"Pesto" mariniert, dazu gegrillte Topinamburs und Spargel. Dazu einen Salat aus eigenem Portulak (eben noch ein Unkraut, jetzt schon ein Salat! SmileyGrin.gif) und Topinambur-Spargel.

KotelettsMitBaerlauchMarinade.jpg PortulaksalatMitTopinamburSpargel.jpg

Ein richtiges Rezept gibt's hier nicht. Die Bärlauch-Marinade besteht aus einem Bund Bärlauch, einer eingelegten Peperoni (leicht scharf), drei Handvoll Portulakblätter, Sonnenblumenöl, Salz und Pfeffer. Alles zusammen im Mixer zu Brei verarbeitet. Damit wurden die Koteletts am Morgen eingerieben und wieder in den Kühlschrank gestellt.

Die Topinambur-Knollen wurden wie Kartoffeln mit etwas Salz in Alufolie gewickelt in die Glut gelegt.

Die Topinambur-Spargel sind Sprossen aus tieferliegenden Knollen. Die habe ich geputzt und ca. fünf Minuten gekocht. Mit einer Vinaigrette haben sie sehr gut zu dem Portulak gepaßt.
|Kochen, Backen und Genießen|



Montag, 28. April 2008

Wie die Zeit vergeht ...

3-Jahres-Jubiläum Blog-Event: Cake

Das Koch-Event in Zorra's Kochtopf (oder 1x umrühren bitte) feiert im Mai seinen dritten Geburtstag. Wow! Herzlichen Glückwunsch!

Ich habe vor etwas über zwei Jahren mit meinem allerersten Rezept in diesem Blog zum ersten Mal am Koch-Event VIII: Zitrusfrüchte teilgenommen. Zusammen mit den Garten-Koch-Event der Gärtnerin hat es dieses Blog zu meinem Erstaunen dann doch sehr geprägt. Ich hätte niemals gedacht, daß ich einmal eine Food-Bloggerin werden sollte. Ui!

Vielen Dank, Zorra, für das Zusammenführen so vieler kochbegeisterter Menschen! Ohne Deinen Kochtopf würde in der deutschsprachigen Foodblogger-Szene etwas fehlen!

Hier folgt also nun mein Beitrag für das Jubiläums-Kuchenbüffet: ein lockerer, saftiger Rhabarberkuchen mit Bienenstich-Haube.


Rhabarberkuchen mit Mandelhaube


Quellenangabe: 24.04.08 von Sus
Kategorien: Kuchen, Rhabarber, Mandel
Mengenangaben für: 1 Rezept
RhabarberkuchenMitMandelhaube.jpg

Zutaten:

1kgRhabarber
2-3EßlöffelZucker
Teig:
175GrammButter; weich
175GrammZucker
1PäckchenVanillinzucker
4Eier
300GrammMehl; hier: Dinkelmehl und etwas Dinkelvollkornmehl
1/2PäckchenBackpulver
Belag:
100GrammMandeln; gehobelt
100GrammButter
150GrammZucker
1PäckchenVanillinzucker
4EßlöffelMilch

Zubereitung:

Rhabarber schälen und in ca. 2cm lange Stücke schneiden. In einer Schüssel mit dem Zucker bestreuen und für 1-2 Stunden ziehen lassen.

Für den Belag die Butter mit Zucker und Mandeln aufkochen und leicht(!) bräunen. Am Schluß die Milch zugeben. Abkühlen lassen.

Für den Teig die weiche Butter, Zucker und Vanillin-Zucker schaumig schlagen. Eier nach und nach unterrühren.

Mehl und Backpulver mischen, zufügen und alles (ggf. mit etwas Rhabarbersaft) zu einem cremigen, glatten Teig verrühren. Die Rhabarberstücke vorsichtig unterheben.

Eine Kastenform (30cm Länge) einfetten und den Teig einfüllen. Die Mandelmasse vorsichtig auf dem Kuchen verteilen.

Im vorgeheizten Backofen bei 175°C (Ober-/Unterhitze) ca. 60 Minuten backen.

Den Kuchen in der Form etwas abkühlen lassen und wenn der Belag nicht mehr ganz so weich ist, vorsichtig aus der Form kippen.

|Kochen, Backen und Genießen|



Mittwoch, 23. April 2008

Es ist ...

... definitiv Frühling: Die Rasenmäher-Horde ist wieder erwacht.

Heute ist seit 10:00 Uhr ununterbrochen irgendwo in der Nähe oder weiter entfernt ein Rasenmäher zu hören. Eben versuchen sich unsere direkten Nachbarn im Synchron-Mähen: von rechts und links gleichzeitig! Ob ich mit unserem Vertikutierer zurückschlagen soll?
|Grünfutter|



Montag, 21. April 2008

fress:publica08 - Mein Bericht

Aus familientechnischen Gründen komme ich leider erst heute dazu, meinen eigenen Beitrag über die fress:publica08 zu schreiben.

Es begab sich aber zu der Zeit, als ein hessischer Wirt auf die Idee kam, ein Blog zu führen. Und wie das nun so ist, tummelten sich bald viele Koch- und Anders-Blogger in seiner virtuellen Gaststätte. Viele führten rege Gespräche und erregte Diskussionen und manche saßen einfach still in der Ecke, so still, daß man sie nie wahrnahm. Eines Tage ließ der Wirt verlauten, er fände es ganz schön, wenn man sich nicht nur in der virtuellen, sondern in der realen Gaststätte zum gemeinsamen Plausch und Speisenverzehr treffen könnte. Er lud alle ein: die aktiven und die inaktiven, nur die Veganer mußten draußen bleiben. Und so geschah es dann auch: letzten Samstag (vorgestern) traf sich alles, was Rang und Namen sich in der Food-Blogger-Szene tummelt und Zeit und Lust hatte, beim Louie im Goldenen Engel in Bergen-Enkheim.

Bei den Vorstellungen gab es dann schon überraschende Momente: "Dich habe ich mir aber viel größer/kleiner/älter/jünger/blonder/dunkelhaariger vorgestellt!". Und es ist auch witzig, wenn man erst an seinem Blognamen erkannt wird.

Es wurde gelacht, getrunken (der Apfelwein mit Quitte ist einfach göttlich! Wo kann ich bitte ein Faß davon bekommen?), sich mit netten Menschen unterhalten, die man zwar vorher noch nie gesehen hat, die einem aber trotzdem bekannt vorkamen, gegessen, getrunken, gelacht, wieder gelacht, Erfahrungen ausgetauscht (über das Kochen, das Essen an sich und im Speziellen, das Bloggen, das Photographieren beim Essen beim Bloggen, ...), noch mehr gelacht, noch mehr ...

Entweder bin ich oder flickr zu blöd, aber meine hochgeladenen Bilder (incl. richtigem Tag) werden nicht gefunden. Sachdienliche Hinweise nehme ich jederzeit gerne entgegen. Deshalb hier ein direktes Verlinken auf die Photos. Geht auch nicht. Grummel! ... Aber zwischenzeitlich weiß ich, daß man erst 5 Bilder hochgeladen haben muß, damit der Account "reviewed" wird, und dadadanach werden sie erst freigegeben. Tja, also dann doch hier und in ein paar Tagen bei flickr:


Der Eingang des Golden Engels in Bergen-Enkheim:

GoldenerEngelEingang.jpg


Deckelcher oder Hessische Tapas: runde Brotscheiben (Apfelweinbrot, was sonst?) mit neckischem Belag, die gaaanz zufälligerweise genau ein kleines Apfelweinglas zudecken können.

Deckelcher.jpg


Die Teilnehmer waren aus allen vier Himmelsrichtungen herbeigeströmt und scheuten keinerlei Mühen, etwas aus der jeweiligen Heimat mitzubringen. Dadurch kam ein überregionales Buffet zustande, hier ein klitzekleiner Auschnitt:
FusionCuisine.jpg


Nachdem alle schon satt waren, ging es erst richtig los: Grüne Sauce-Risotto mit Kassler und karamelisiertem Speck. Eine tolle Idee! Saulecker!
GrueneSauceRisotto.jpg


Himmel und Erd? Himmel auf jeden Fall! (Normalerweise kann ich Blutwurst nicht ausstehen, aber diese hat selbst mir geschmeckt.)

HimmelUndErd.jpg


Pata Negra-Schwein auf Wirsing (mit Zitrone? Zitronengras?) und angebratener Chorizo. Hmm, lecker!

PataNegraSchwein.jpg


Und als alle schon nicht mehr Piep! sagen konnten, kam noch der (offizielle) Nachtisch: Frankfurter Bettelmann. Ich muß gestehen, dieses Gericht kannte ich noch nicht. Das Grundrezept besteht aus altem Brot, Äpfeln, Apfelwein und Zucker. Hier wurde es u.a. noch mit etwas Schokolade und einer Vanille-Sabayone(?) erweitert.

FrankfurterBettelmann.jpg


Und der Abend wurde lang und länger, man unterhielt sich, lachte miteinander und fand genauso wenig wie das Schnecksche den Weg nach draußen.

Schnecksche.jpg

Es war ein wundervoller Abend. ich habe es noch nie erlebt, daß eine Gruppe wildfremder Menschen so spontan gemeinsam nett und fröhlich sein kann.

Danke, Louie!

Ich warte gespannt auf die Wiederholung als fress:publica09. (Oder darf man gar auf die fress:publica08 2.0 hoffen?)
Technorati:
|Kochen, Backen und Genießen|



Donnerstag, 17. April 2008

Lebensweisheit 2,71828:

Wer sich beim Wäsche-Aufhängen einen Fingernagel abbricht, sollte über seinen Weichspüler nachdenken.
|Lebensweisheiten|



Sonntag, 13. April 2008

Frühlings-Lust

Blog-Event XXXII - Aphrodisische Gaumenfreuden

Habe ich doch tatsächlich noch eine Zutat gefunden, die Barbara als Gastgeberin für das 23. Koch-Event "Aphrodisische Gaumenfreuden" im Kochtopf nicht erwähnt hat: die Artischocke.

Ich mag Artischocken, die blühen immer so hübsch lila und wuschelig. Leider habe ich es bis jetzt nicht geschafft, sie bei mir im Garten wachsen zu lassen.

Für das folgende Rezept habe ich profanerweise auf marinierte Artischocken aus dem Glas zurückgegriffen.

Gefüllte Pizza


GefuelltePizza.jpg
Quellenangabe: 06.04.08 von Sus
Kategorien: Pizza, Tomate, Pilz, Artischocke
Mengenangaben für: 2 Stück = 4 Portionen

Zutaten:

Teig:
500GrammMehl
1Packungfrische Hefe
6EsslöffelOlivenöl
1/2TeelöffelSalz
Sauce:
2Zwiebeln
2Knoblauchzehen
2kleine DosenTomaten (à 425 ml)
Pizzagewürz
Chili; gemahlen
250Grammfrische Champignons
Belag:
300GrammArtischocken; mariniert, aus dem Glas
200GrammGekochter Schinken in Scheiben
250GrammMozzarella
Salz, Pfeffer
4kleineTomaten
3kleine ZweigeRosmarin
Backpapier

Zubereitung:

Mehl, Hefe und Salz mischen. Mit Öl und 1/4 l lauwarmem Wasser im Brotbackautomaten ca 30 Minuten kneten und 60 Minuten gehen lassen. (Geht natürlich auch ohne BBA.)

Die Champignons putzen und in Viertel brechen. Zwiebel und Knoblauch schälen, würfeln und in wenig heißem Öl andünsten. Erst die Pilze hinzufügen, dann - nach 2-3 Minuten - die Dosen-Tomaten. Mit Salz, Pfeffer, Pizzagewürz und Chili würzen. Abschmecken und solange kochen lassen, bis die Flüssigkeit um ca. die Hälfte reduziert ist. Etwas abkühlen lassen.

Den Schinken in Stücke schneiden. Eine Hälfte des Käses in Scheiben schneiden und den Rest würfeln. Die Artischocken abtropfen lassen. Harte Stellen entfernen, evtl. halbieren.

GefuelltePizza2.jpgDen Teig aus dem BBA holen und nochmals durchkneten. Für zwei verschiedene Pizzas den Teig in vier gleichgroße Kugeln teilen. Je zwei Teigstücke auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech oval ausrollen. Mit der Pilz-Tomatensoße bestreichen, dabei rundum einen Rand frei lassen. Schinken und Artischocken und Mozarellastücke darauf verteilen. Teigränder mit etwas Wasser anfeuchten. Die anderen Teigstücke auf der Arbeitsplatte mit etwas Mehl ausrollen und über die Füllung legen; die Ränder andrücken. Ca. 10 Minuten gehen lassen.

Die frischen Tomate waschen und in Scheiben schneiden. Rosmarin in Stücke zupfen. Zusammen mit den Käsescheiben auf der Pizza verteilen. 1 EL Öl darüberträufeln. Im heißen Ofen (E-Herd: 200°C / Umluft: 175°C) ca. 35 Minuten backen.

Anmerkung:

Eine Pizza enthält keinen Käse, dafür sind obendrauf noch ein paar Artischockenstücke verteilt.
|Kochen, Backen und Genießen|



Dienstag, 8. April 2008

Och menno ...

BeetKaputt.jpg

Gerade haben sich die Tulpen vom gestrigen Schnee und Eis erholt, da ist wohl heute mittag ein Fußball der ach-so-lieben Nachbarskinder volle Kanne draufgedonnert.
Muß das sein?
|Grünfutter|



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  • BreadBakingDay #9 - Bread With Oats [May 1st, 2008]

  • 3-Jahres-Jubiläum Blog-Event: Cake [15.Mai 2008]

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Du Voyeur ;-)
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