Mittwoch, 28. Oktober 2009

Zierquitten sind auch nur Quitten ...

Es ist ja wohl mittlerweile bekannt, daß ich Quitten liebe. Ich liebe sie so sehr, daß wir außer unserem Quittenbaum auch einen Zierquitten-Busch im Garten haben. Dieser Busch stand damals auf unserem Grundstück dem neuen Haus im Weg. Also wurde er ausgebuddelt und vegetierte knapp zwei Jahre in einem Farbeimer vor sich hin, bis er dann seinen endgültigen Platz im Garten einnehmen durfte.

Zierquitte.jpg
Japanische Zierquitte (Chaenomeles japonica)


Das Bild stammt vom April diesen Jahres und man sieht deutlich, daß sich die Blüten alle am vor- und vorvorjährigen Holz befinden. Daher sollte man beim Schneiden auch lieber ganze Äste entnehmen als nur die Spitzen zu schneiden.

Der Busch hat auch recht fleißig getragen, so daß trotz sehr kleiner Früchte ein knappes Kilo zusammenkam. (Leider habe ich vergessen, ein Photo zu machen.) Beim Einsammeln habe ich noch überlegt, was hier so parfümiert stinkt riecht, bis ich gemerkt habe, daß das die kleinen Zierquitten waren. SmileyGrinStatic.gif

ZierquittenBluete.jpgTomatenSugoUndZierquittenMarmelade.jpg

Ein Rezept gibt's nicht: Zuerst habe ich die Quitten in etwas Wasser weich gekocht und dann durch einen Fleischwolf mit Beerenaufsatz gepreßt. Die Masse habe ich dann gewogen und mit der entsprechenden Menge Gelierzucker 2:1 vermischt und nach Anleitung aufgekocht und abgefüllt. Die gesamte Küche hat dabei nach Rose geduftet!

P.S.: Das Rote neben der Zierquittenmarmelade ist ein Jutta nachempfundenes Tomaten-Sugo. Eigentlich sollte es Ketchup werden, aber das hat mir beim Kochen dann zu lange gedauert.
|Grünfutter|



Dienstag, 27. Oktober 2009

3 Generationen ...

Fremdkochen Mein liebstes Mamarezept

Die Hüttenhilfe hat nach der Sommerpause wieder zu einem Fremdkochen-Event aufgerufen. Dieses Mal sollen wir keine Rezepte aus anderen Blogs mopsen nachempfinden, sondern uns an unsere liebsten Rezepte unserer Mamas erinnern.

Sind auch Groß-Mama-Rezepte zugelassen? Dann würde ich gerne den Apfelpfannkuchen beisteuern, den meine Oma regelmäßig gebacken hat. Die zwei Boskop-Äpfel sind aber von Mamas Baum - jetzt paßt's wieder!

Apfel-Pfannkuchen


Apfelpfannkuchen.jpg

Quellenangabe: Großmama; 25.10.09 von Sus
Kategorien: Pfannkuchen, Ei, Apfel
Mengenangaben für: 4 Stück

Zutaten:

250gMehl
3Eier
1/4LiterMilch
1/8LiterWasser
Mineralwasser mit Kohlensäure
2EßlöffelZucker
1PäckchenVanillezucker
1PriseSalz
2Säuerliche Äpfel
4EßlöffelZimt-Zuckermischung
Neutrales Öl

Zubereitung:

Eier mit Milch, Zucker, Vanillezucker und Salz verquirlen. Mehl gleichmäßig unterrühren, Wasser hinzufügen bis der Teig gerade dünnflüssig ist. Ruhen lassen.

Äpfel schälen, vierteln, Kerngehäuse entfernen und in Scheiben schneiden.

Öl in der Pfanne erhitzen, bis ein hineingestellter Holzstiel Bläschen wirft. Einen großen Schuß Mineralwasser mit Kohlensäure unter den Teig rühren.

Die Hälfte der Apfelscheiben für diesen Pfannkuchen(!) in die Pfanne geben (Achtung: spritzt!) und 1-2 Schöpfkellen Pfannkuchenteig darüber verteilen. Pfanne ggf. schwenken, damit sich der Teig gleichmäßig verteilt. Die andere Hälfte der Apfelscheiben, die für diesen Pfannkuchen vorgesehen war, auf den Teig geben.

Wenn die Unterseite braun ist, den Pfannkuchen wenden. und die andere Seite ebenfalls bräunen. Auf den Teller geben und mit Zimtzucker bestreuen.

Anmerkung:

Das mit dem Wenden klappt nicht immer, aber das gehört einfach dazu!
|Kochen, Backen und Genießen|



Freitag, 23. Oktober 2009

Herbst ...

... heißt Zwiebelernte, Nebel, Traubenernte, Federweißer, warme Küche, lecker Essen ...

Garten-Koch-Event Oktober 2009: Trauben & Wein [31. Oktober 2009

Deshalb habe ich für das Garten-Koch-Event "Trauben & Wein", welches diesen Monat im Gärtner-Blog stattfindet, das folgende Rezept meiner Schwiegermama abgeluchst:

ZwiebelTraubenKuchen.jpg

Schwäbischer Zwiebelkuchen mit Trauben


Quellenangabe: Schwiegermutters "Querbeet durch die gute Küche"
23.10.09 von Sus
Kategorien: Backen, Zwiebel, Traube, Hefeteig
Mengenangaben für: 1 Blech

Zutaten:

Teig:
400gWeizenmehl
200gDinkelvollkornmehl
1WürfelHefe
1Eigelb
125gMargarine
1/8lMilch
1/2-1TeelöffelSalz
Belag:
10Zwiebeln
250gTrauben
50gButter oder Öl
200gMagerspeck; klein gewürfelt
1/2-1TeelöffelKümmel
4Eier
1TasseRahm (= Saure Sahne)
1TeelöffelSalz
Pfeffer
Muskat

Zubereitung:

Hefe in Milch mit dem Eigelb und einer Prise Zucker gehen lassen. 10 Minuten gehen lassen. Salz, Eigelb und geschmolzenes Fett dazu gut kneten und schlagen. Gleich ausrollen, auf's Blech legen und gehen lassen.

Währenddessen die Zwiebeln schälen und in Ringe schneiden. Die Trauben waschen, halbieren und eventuelle Kerne entfernen. Zusammen mit der Hälfte der Speckwürfelchen anschließend in etwas Fett glasig dünsten.

Rahm mit Eiern, Gewürzen und dem restlichen Speck verquirlen und auf den Teig geben. Zwiebel- und Traubenmasse darüber verteilen.

Bei (vorgeheizter) Mittelhitze (180-190°C) 30 Minuten backen.


Technorati: , ,
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Donnerstag, 22. Oktober 2009

Dies ist ...

... übrigens u.a. der Grund, warum ich auf der Suche nach Quitten-Rezepten bin:

Quittenbaum2009.jpg

QuittenDampfentsaften.jpgDieses Jahr hat unser Bäumchen 70 Quitten getragen!

Ein paar waren schon etwas lädiert, die habe ich gleich zu Saft und Quittenpaste verarbeitet.

Mittlerweile sind aber schon wieder einige Quitten hinzugekommen: Zitat: "Du magst doch Quitten. Und bei uns vergammeln sie nur." Seufz!

Versunkener Quittenkuchen

VersunkenerQuittenkuchen.jpg


Quellenangabe: Mal wieder frei nach: Elke Blome: Backen, was allen schmeckt, Falken-Verlag, 1984
Gebacken 17.10.09 von Sus
Kategorien: Kuchen, Backen, Rührteig, Quitte
Mengenangaben für: 1 Rezept

Zutaten:

Teig:
200GrammButter oder Margarine
200GrammZucker
4Eier
300GrammDinkelvollkornmehl
100GrammStärkemehl
1PäckchenBackpulver
etwasQuittensaft (Original: Milch)
1Ungespritzte Orange; abgeriebene Schale und Saft
Belag:
3grosseQuitten
etwasZitronensaft
Puderzucker

Zubereitung:

1. Die weiche Butter oder Margarine und Zucker in eine Rührschüssel geben und schaumig schlagen.

2. Nacheinander die Eier und die abgeriebene Orangenschale unterrühren.

3. Das Mehl mit dem Backpulver vermischen und langsam unterrühren. Bei Bedarf Orangensaft und Quittensaft/Milch hinzufügen.

4. Den Teig in eine Springform geben und glattstreichen.

5. Die Quitten abreiben, schälen und vierteln; das Kerngehäuse herausschneiden. Wenn dabei unbeabsichtigt kleine Quittenstückchen entstehen, was bei den doch etwas härteren Früchten vorkommt, diese kleingeschnitten im Teig verteilen.

6. Die Außenrundungen gleichmäßig mit einem Küchenmesser einschneiden (einkerben) und die Stücke sofort mit Zitronensaft bepinseln, damit sie nicht braun anlaufen.

7. Die Quittenstücke mit der Rundung nach oben auf dem Kuchenteig verteilen. Die Früchte tief in den Teig drücken, so, daß sie noch herausschauen.

8. Den Kuchen in der Mitte des vorgeheizten Backofens (E: 225°C, G: 4) für etwa 30 Minuten backen (Stäbchenprobe).

9. Nach dem Erkalten mit etwas Puderzucker bestreuen. (Auf dem Photo noch nicht geschehen.)

Anmerkung:

- Bei sehr harten Quitten empfiehlt es sich, diese vorher in ein wenig Wasser etwas weicher zu kochen.
- Am Folgetag schmeckt der Kuchen noch besser! SmileyLecker.gif
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Mittwoch, 21. Oktober 2009

Es fängt wieder an ...

Die Suchanfragen, die auf diesen Blog führen, enthalten zur Zeit sehr oft den Begriff "Quitte". Das kann ich verstehen, denn ich könnte auch noch ein paar gute Rezepte gebrauchen. SmileyGrin.gif

Deshalb habe ich hier noch ein schnelles Rezept anzubieten, welches ich irgendwann letzten Monat zubereitet hatte, als die Sonne noch schien, das Leben noch schön war und kleine pelzige Wesen aus dem Krebsnebel noch richtige kleine pelzige Wesen aus dem Krebsnebel waren.

LeberQuittenSalat.jpg

Gebratene Leber mit Quitten auf Salat


Quellenangabe: 27.09.09 von Sus
Kategorien: Salat, Leber, Quitte
Mengenangaben für: 2 Portionen

Zutaten:

2kleine ScheibenRinderleber
2EßlöffelMehl
2Lauch- oder Frühlingszwiebeln
1Quitte, so weich wie möglich
2HandvollSchnabelsalat (oder anderen Blattsalat)
2HandvollJohannisbeertomaten
Distelöl
Himbeeressig
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Die Leber in schmale Streifen schneiden und in einem Teller in dem Mehl wälzen und mit Salz und Pfeffer würzen.

Die Quitte waschen und vom Flaum befreien, ggf. schälen, danach in schmale Scheiben schneiden.

Salat waschen und gabelgerecht zerteilen; Tomaten waschen.

Das Weiße der Frühlingszwiebeln in kleine Ringe schneiden. Einen Teil der Zwiebelringe mit Essig und Öl, Salz und Pfeffer verrühren.

Restliches Öl in der Pfanne erhitzen, die Leberstückchen mit den restlichen Zwiebeln von allen Seiten anbraten. Wenn die Leber fertig gebraten ist, beiseite legen und warm halten.

Pfanneninhalt mit etwas Flüssigkeit (Wasser, Apfelwein oder -saft) ablöschen und die Quittenstücke hineingeben und weichköcheln lassen.

Salat, Tomaten, Leber und Quitten auf dem Teller anrichten und die Vinaigrette darüber verteilen.

Technorati: , , ,
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Sonntag, 18. Oktober 2009

Ausblick ...

Wenn Barbara aus ihrem Küchenfenster schaut, sieht sie ihre Spielwiese. Nun möchte sie wissen, wie es aussieht, wenn wir aus unseren Küchenfenstern schauen.

Mittlerweile muß man ja wieder aufpassen, wann man vernünftige Tageslicht-Photos machen kann. Leider hat an diesem Wochenende das Wetter nicht wirklich mitgespielt. Deshalb ist das Bild ein bißchen ... düsterer als es normalerweise rüberkommt.

Kuechenfenster.jpg

Und wer erwartet hat, daß ich die Fensterbank räume, hat sich geirrt. SmileyGrinsStatic.gif

Im Vordergrund - frostsicher auf der Innenseite - das wuchernde Zitronengras. Hinter dem Fenster versuchen die Süßkartoffel und die Kretaminze im Balkonkasten noch den aktuellen Nachtfrösten zu trotzen.

Die große. grüne Fläche gehört leider nicht mehr zu unserem Grundstück; das hört mit dem rotbraunen, kleinen Mäuerchen auf.
Technorati:
|Halt so|



Samstag, 17. Oktober 2009

Und weil's so schön war ...

... und das Wetter irgendwie nach Backofen ruft, gleich noch eine Pizza, diesmal aber mit normalem Teig:

Kuerbispizza.jpg

Kürbispizza

Quellenangabe: Eigenkreation 15.10.2009 von Sus
Kategorien: Pizza, Kürbis, Rucola
Mengenangaben für: 4-6 Portionen

Zutaten:

Teig:
500gMehl (hier: Dinkel-Vollkorn)
40gHefe
250mlWasser
3-4EßlöffelOlivenöl
Salz
Belag:
1Hokkaido-Kürbis
1kleine DoseTomaten
1Zwiebel
1kleine Knoblauchzehe
Salz, Pfeffer
200gPaprika-Salami
100gZiegenfrischkäse
2-3Lauchzwiebeln
1HandvollRucola

Zubereitung:

Für den Teig die Hefe in warmem Wasser auflösen. Mehl und Salz dazugeben und mit dem Öl zu einem festen Teig kneten. Zugedeckt an einem warmen Ort ca. 30 Minuten gehen lassen. Wenn sich das Volumen verdoppelt hat, den Teig noch einmal richtig gut durchkneten (geht am besten mit etwas Öl an den Händen) und wieder warm stellen.

Kürbis schälen und die Kerne entfernen. Kürbisfleisch in Schnitze schneiden. Zwiebel und Knoblauchzehe schälen, hacken und in einem mittleren Topf mit wenig Öl anschwitzen. Die Kürbisschnitze dazugeben. Mit Salz, Pfeffer, zerstoßenem Koriander und Nelken würzen. Falls notwendig, etwas Wasser dazugeben. Wenn die Schnitze ein bißchen weich geworden sind, ca. ein Viertel des Kürbisfleischs (vorzugsweise die stärker zerkochten Stücke) im Topf lassen, den Rest herausnehmen und beiseite legen. Jetzt kommen die Tomaten grob zerteilt in den Topf.

Die Tomatensauce unter Rühren nicht ganz auf die Hälfte reduzieren lassen, dabei nach Geschmack würzen (z.B. Cayennepfeffer, ein bißchen Oregano und Rosmarin).

Den Backofen auf 200°C vorheizen. Den Teig auf ein Blech mit Backpapier ausbreiten. Zuerst die Tomaten-Kürbissauce, dann die Kürbisspalten, Salami- und Käsescheiben gleichmäßig darauf verteilen. Mit Lauchzwiebel-Ringen bestreuen.

Im Backofen für 20-30 Minuten backen. Wenn die Pizza so gut wie fertig ist, Rucola darauf verteilen und noch zwei Minuten weiterbacken.
Technorati: , ,
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Freitag, 16. Oktober 2009

Yes, ...

world bread day 2009 - yes we bake.(Einsendeschluss 17. Oktober)... we bake! So lautet das Motto des heutigen Brot-Back-Events im Kochtopf anläßlich des World Bread Day, der alljährlich am 16. Oktober stattfindet.

Im Internet finden sich geteilte Meinungen über das sogenannte 3-Minuten-Brot, ein einfaches Hefeteig-Brot, welches in den nicht vorgeheizten Backofen gegeben wird. Bei manchen funktioniert es prima, bei manchen wurde es zur Katastrophe.

Wie immer unter Zeitdruck, habe ich mich für eine Brötchen-Version entschieden. Durch das kleinere Teigvolumen war meiner Meinung nach die Gefahr des Mißlingens geringer. Und siehe da ... es hat funktioniert! SmileyGrin.gif

Natürlich habe ich es nicht lassen können, aus einem einfachen Rezept wieder ein bißchen mehr zu machen: die gerösteten Körner inklusive Haferflocken haben sich sehr gut gemacht. (Wo hatte ich bloß die Idee her? Ach ja, sie stammt von hier bzw. hier, nur hatte ich keine Kürbiskerne und keinen Leinsamen im Haus.)

Gut, durch die Körner-Rösterei kann man sie nicht mehr wirklich als 3-Minuten-Brötchen bezeichnen, aber innerhalb von etwas mehr als 45 Minuten können die Brötchen fertig sein.

Schnelle Körnerbrötchen

ScnnelleKoernerbroetchen.jpg

Quellenangabe: Variiert nach Rezepte-Wiki; 16.10.2009 von Sus
Kategorien: Backen, Brot, Brötchen, Hefe
Mengenangaben für: 6-8 Stück

Zutaten:

50gSesam
50gSonnenblumenkerne
50gHaferflocken
150gWeizenmehl
300gDinkel-Vollkornmehl
50gHartweizengrieß
20gFrische Hefe
1/4TeelöffelSalz
100mlRübensirup
100mlButtermilch
100-150mlWasser
1TeelöffelSalz
1-2EßlöffelWasser

Zubereitung:

In einer Pfanne nacheinander Sesam, Sonnenblumenkerne und Haferflocken leicht braun rösten und danach vermischen.

Das Mehl in die Schüssel geben und in der Mitte eine Mulde formen. Die Hefe in die Mulde bröseln und den Sirup darauf geben. Das Salz am Rand verteilen, es sollte nicht mit der Hefe in direkten Kontakt kommen.

Buttermilch dazugeben und mit der Hand oder einer Maschine kneten. Jetzt die geröstete Körnermischung im Teig verteilen und dann nach und nach Wasser zugeben und weiter kneten; bis ein glatter, aber nicht zu feuchter Hefeteig entsteht, der nicht mehr an den Händen klebt.

Den Teig zu 6–8 runden Brötchen-Teiglingen formen, auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen, eventuell oberseitig mit einem scharfen Messer ca. 5 mm tief einschneiden.

Salz mit etwas Wasser in einem Schälchen auflösen und mit einem Pinsel über die Brötchen streichen.

Das Blech in den kalten Ofen schieben, zweite Schiene von unten; ggf. etwas Wasser in den Ofen sprühen und bei 200 °C etwa 20 - 30 Minuten backen, bis die Brötchen goldbraun sind.

Anmerkung:

- Die Salzglasur ist mir eingefallen, weil ich im Teig das Salz vergessen hatte. Das schmeckt aber so gut, das werde ich bei Gelegenheit wiederholen.
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Mittwoch, 14. Oktober 2009

Resteverwertung ...

Blog-Event L - Herbstliches mit Kartoffeln und Pilzen (Einsendeschluss 15. Oktober)

Anfang letzter Woche hatte ich von diesem Experiment noch leicht deformierte Kartoffeln übrig. Da kam mir ein Zeitschriften-Rezept gerade recht, in dem eine Pizza aus Kartoffelteig gebacken wurde. Alle anderen Zutaten habe ich frei Schnauze abgewandelt.

KartoffelPizza.jpg


Kartoffel-Pizza


Quellenangabe: Nach einer Idee aus Lisa - Kochen & Backen 10/2009; 05.10.2009 von Sus
Kategorien: Pizza, Kartoffel, Pilz
Mengenangaben für: 4-5 Portionen

Zutaten:

750gKartoffeln
Salz
4EßlöffelOlivenöl
50gMehl
750gTomaten
6Sardellenfilets
2Knoblauchzehen
1kleine DoseChampignons (Ich weiß: Schande über mein Haupt. Aber es war eine Spontan-Idee und es waren keine anderen Pilze da. Und so eine Dose hat doch garantiert jeder im Haus, oder?)
1GlasMarinierte Artischocken
1HandvollSpeckwürfel
1Rosmarinzweig, frisch
Manchego (oder anderer Hartkäse); gerieben
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Kartoffeln waschen und mit Schale in Salzwasser ca. 30 Minuten garen. Abgießen, etwas ausdampfen lassen, pellen und durch die Kartoffelpresse drücken. 1 TL Salz sowie 2 EL Olivenöl untermengen und abkühlen lassen.

Tomaten in Scheiben schneiden. (Im Original wurden sie ordentlich geschält, entkernt und in Stücke geschnitten.) Sardellenfilets abbrausen und trocken tupfen. Knoblauchzehen abziehen und fein hacken. Champignons und Artischocken gut abtropfen lassen und in passende Stücke zerteilen. Käse reiben.

Backofen auf 200°C (Umluft 180°C) vorheizen. Ein Backblech fetten oder mit Backpapier belegen. Kartoffelmasse mit dem Mehl verkneten. Teig auf dem Blech verteilen und flachdrücken, dabei einen Rand hochziehen.

Tomaten auf den Teig geben und pfeffern. Artischocken, Knoblauch, Champignons, Sardellen und Speckwürfel darauf verteilen. Mit gehackten Rosmarinnadeln und geriebenem Käse bestreuen und mit dem restlichem Olivenöl beträufeln. (Auf einer Hälfte der Pizza wurden Käse und Sardellen weggelassen, dafür etwas mehr Speckwürfel genommen.) Ca. 40 Minuten backen. Pizza aus dem Ofen nehmen und servieren.

Anmerkung:

- Die Sache mit dem Servieren war gar nicht so einfach: Der Kartoffelteig war noch extrem weich und ich hatte Schwierigkeiten, ihn ordentlich auf die Teller zu bugsieren. Das Verhältnis von Kartoffeln und Mehl bedarf meiner Meinung nach der Überarbeitung. Aber lecker war's! SmileyLecker.gif
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Montag, 12. Oktober 2009

Ebenfalls ...

MarktMainzJuli2009.jpg ... auf dem Mainzer Wochenmarkt, der im übrigen wunderschön und riesengroß ist, kam ich am Samstag nicht an einem Stand mit riesigen Moschus- kürbissen (Cucurbita moschata) vorbei. Leider wäre ein ganzer Kürbis viel zu viel geworden, deshalb habe ich mir 'nur' ein klitzekleines 2 kg-Scheibchen abschneiden lassen.

Bei dem gestrigen Regenwetter war uns dann nach etwas Warmem und Würzigem:

Chicken Curry mit würziger Tomatensauce (Gari Waali Murghi) und Kürbisgemüse

ChickenCurryMitKuerbis.jpg


Quellenangabe: Idee: FoodFreak und '660 Curries' von Raghavan Iyer;
frei abgewandelt 11.10.09 von Sus
Kategorien: Curry, Huhn, Kürbis
Mengenangaben für: 4 Portionen

Zutaten:

Kürbis-Gemüse:
500gKürbis (hier: Moschus-Kürbis)
3mittlereRote Zwiebeln
1Knoblauchzehe; fein gehackt
1cmIngwer; fein gehackt
Sonnenblumenöl
1EßlöffelGeröstete Sesamkörner
1/2TeelöffelBockshornklee-Samen, gemahlen
1/4TeelöffelCayenne-Pfeffer (je nach Schärfe)
1/2TeelöffelKreuzkümmel; gemahlen
1/2TeelöffelKoriander; gemahlen
Salz, Pfeffer
Chicken-Curry:
4Hähnchenbrustfilets
500mlPassierte Tomaten
1/2HandvollKürbiswürfel
3-4Rote Zwiebeln
1/2Geräucherte Knoblauchzwiebel
2cmIngwer
Frische Korianderblätter (ich hatte nur luftgetrockneten)
1/2TeelöffelBockshornklee-Samen, gemahlen
1/4TeelöffelCayenne-Pfeffer (je nach Schärfe)
1TeelöffelKreuzkümmel; gemahlen
1TeelöffelKoriander; gemahlen
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Curry :

Ingwer und Knoblauch mit einem Teelöffel Wasser in einem Mixer zu einer glatten Paste verarbeiten. Das Fleisch in große Würfel schneiden und mit dieser Paste gleichmäßig einschmieren; etwas ziehen lassen. Etwas Öl in der Pfanne erhitzen und die Fleischstücke von beiden Seiten jeweils ca. 3 Minuten bräunen lassen, dann beiseite legen.

Die Zwiebeln schälen, halbieren und der Länge nach in Scheiben schneiden. Wieder etwas Öl in der Pfanne erhitzen und die Zwiebelscheiben darin karamelisieren. Etwas abkühlen lassen und mit den Kürbiswürfeln im Mixer diesmal mit einem Eßlöffel Wasser ebenfalls zu einer glatten Paste verarbeiten.

Jetzt Tomatensauce, Zwiebel-Kürbis-Paste und Gewürze in die Pfanne geben und bei schwacher Hitze unter gelegentlichem bis ständigem Umrühren einkochen lassen, ca. 20-25 Minuten.

Das Fleisch wieder hinzugeben und noch einmal ca. 15-20 Minuten köcheln lassen, dabei die Fleischstücke mit der Sauce bedecken. Das Huhn sollte innen noch saftig, aber nicht mehr rosa sein.

Kürbis-Gemüse:

Für das Gemüse den Kürbis in würfelähnliche Stückchen schneiden. Die Zwiebeln halbieren und der Länge nach in Scheiben schneiden. Öl in einer Pfanne erhitzen und Zwiebeln, Ingwer, Knoblauch und Kürbis hineingeben. Würzen und unter Rühren erst anbraten und dann weich köcheln. Wenn notwendig, ein wenig Flüssigkeit (Wasser, Wein, Gemüsebrühe) zugeben. Mit den gerösteten Sesamkörnern vermischen.

Dazu Reis oder Naan servieren.
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Sonntag, 11. Oktober 2009

Versteckte Birnen ...

Monatlicher Blog-Event bei Low Budget Cooking: Kleine KuchenDie Hedonistin von Low Budget Cooking wünscht sich kleine Kuchen, die von Singles oder Paaren in kurzer Zeit bewältigt werden können.

Meistens backe ich am Samstagmorgen. Da kann ich oft gleich am selben Tag ein Viertel weiterverschenken. Dann frühstücken wir am Sonntag noch ein Viertel. Damit bleibt meinem Liebsten der Rest der Woche, um einen ganzen halben Kuchen kleinzukriegen. (Gelegentlich hat er schon gemeutert ...)

Dieses Wochende kam ich erst am Samstagabend zum Backen. Das war eine gute Gelegenheit, mal einen kleineren Kuchen zu backen. Auf dem Markt in Mainz habe ich ein paar Gellerts Butterbirnen erstanden, den Lieblingsbirnen meiner Großmutter.

BirnenKokosKuchen.jpg

Birnen-Kokos-Kuchen


Quellenangabe: Idee: ooooooh'rangenblog; abgewandelt 10.10.09 von Sus
Kategorien: Kuchen, Birne, Kokos
Mengenangaben für: 1 Springform, 20 cm

Zutaten:

Teig:
250gMehl
150gZucker
1StangeVanille
2Eier
1gehäufter TeelöffelBackpulver
125mlButtermilch
1EßlöffelÖl
Belag:
2kleineBirnen (lieber doppelte Menge)
100gZucker
150gButter
150gKokosraspel

Zubereitung:

Backofen auf 175° C vorheizen.

Das Mehl mit Zucker, Vanilleschotenmark und Backpulver, den Eiern, der Buttermilch und dem Öl mit einem Handrührgerät zu einem Teig verrühren. In eine gefettete Springform geben.

Die Birnen schälen und in Scheiben schneiden, diese überlappend auf den Teig legen. Die Form für 10-15 Minuten in den Backofen geben.

In einem Topf die Butter und Zucker zergehen lassen und die Kokosraspeln untermengen. Den Kuchen kurz aus dem Ofen holen und den Belag auf den Kuchen streichen. Den Kuchen dann backen, bis bei der Stäbchenprobe nichts mehr dran klebt - 10-20 Minuten. Falls der Belag dabei zu dunkel wird, eine Alufolie drüber legen.

Anmerkung:

- Bei mir hat der Kuchen in der zweiten Backphase gute 30 Minuten gebraucht, bis der Teig nicht mehr am Stäbchen klebte.

- Es waren etwas zu wenig Birnen und beim nächsten Mal würde ich sie im Teig verteilen.

- Kommentar des Liebsten: "Oh, eine Riesen-Kokosmakrone!" SmileyGrin.gif
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Freitag, 9. Oktober 2009

Gerettet...

Nicht nur Herr Oldschool kämpft mit der Datenrettung von widerspenstigen USB-Sticks:

DatenrettungUSB.jpg

Von einem Tag auf den anderen waren 8GB Daten nicht mehr abrufbar. Kein Mucks, nichts! Und natürlich ist das letzte Backup ein paar Tage her. Dank eines netten, geduldigen Kollegen und mit einem Schraubstock haben wir ihn noch einmal wieder zum Leben erwecken können und ganz schnell alle Daten woandershin geschaufelt. Uff!
Technorati: ,
|Seufz|



Montag, 5. Oktober 2009

Es wird ...

Blog-Event L - Herbstliches mit Kartoffeln und Pilzen (Einsendeschluss 15. Oktober)

... wohl doch leider - und entgegen aller Wünsche und Beschwörungen - wirklich langsam Spät-Spät-Sommer ...

Das fünfzigste Event im Kochtopf wird diesen Monat von Smoothbreeze veranstaltet. Sie verbindet - ganz im Zeichen des Herbstes - Kartoffeln mit Pilzen.

Diese Kombination habe ich mir ein paar Tage durch den Kopf gehen lassen. Irgendwann wurde die klassische Variante 'gefüllte Riesenchampignons mit Kartoffelpüree-statt-Käse überbacken' invertiert: wie wäre es mit 'Kartoffeln mit Chamipgnonfüllung'? Eine schöne Idee, die allerdings bei der Ansicht von wunderschönen Pfifferlingen auf dem Markt augenblicklich zu 'Kartoffeln mit Pfifferlingen' mutierte ...

Kartoffeln mit Pfifferlingen


KartoffelMitPfifferlingen.jpg
Quellenangabe: 03.10.2009; frei Schnauze von Sus
Kategorien: Kartoffel, Pilz, Pfifferling, Steinpilz
Mengenangaben für: 4 Portion(en)

Zutaten:

2sehr große Kartoffeln; wenn normal groß, dann doppelte Menge
2Lorbeerblätter
300GrammPfifferlinge
1Zwiebel; gehackt
1Knoblauchzehe; gehackt
2Getrocknete Tomaten; gehackt
50GrammSpeckwürfel
4GrammSteinpilze; getrocknet, feinst gewürfelt
Butter
Salz, Pfeffer
Manchego (oder anderer Hartkäse); gerieben
Basilikum

Zubereitung:

Steinpilze in warmem Wasser ca. 30 Minuten einweichen, dann nochmal ca. 15 Minuten in selben Wasser köcheln lassen

Die Kartoffeln sauber waschen und ggf. dunkle Stellen entfernen; nicht schälen. Jede Kartoffel der Länge nach halbieren und mit einem Löffel aushöhlen. Kartoffeln und die herausgenommenen Stücke in Salzwasser zusammen mit den Lorbeerblättern weich kochen.

Den Backofen auf 180 °C vorheizen.

Zwiebel, Knoblauchzehe, Tomaten und Speckwürfel in einer Pfanne anbraten. Pfifferlinge und Steinpilzstückchen dazugeben und unter Umrühren ebenfalls kurz anraten. Mit etwas Weißwein und einem Teil des Einweichwassers ablöschen. Etwas Sahne einrühren. Mit Salz und Pfeffer und etwas Gemüsebrühe abschmecken. Noch ein paar Minuten vor sich hin schmurgeln lassen.

Die Kartoffelhälften auf ein Backblech legen. Mit der Pfifferlingmasse auffüllen. Die restlichen Kartoffelstücke mit etwas Butter, Salz und Einweichwasser zu Püree zerstampfen. Masse dekorativ auf die Kartoffeln spritzen (muß ich wohl noch ein bißchen üben). Mit geriebenem Käse bestreuen. Im Backofen nochmal 5-10 Minuten backen, ggf. Grill einschalten.

Basilikumblätter hacken und darüberstreuen.

Anmerkung:

- Ich habe zuerst versucht, die Kartoffeln am Stück zu kochen und dann auszuhöhlen. Da sie innen noch etwas hart waren, gestaltete sich das Aushöhlen etwas schwierig: sie sind zerbrochen. Deshalb habe ich es noch einmal mit zwei neuen Kartoffeln versucht.
|Kochen, Backen und Genießen|



Dienstag, 29. September 2009

Herbst-Vergnügen

Letzten Samstag war mal wieder Pflanzen-Flohmarkt in Seeheim an der Bergstraße. Es hatte sich ja strahlender Sonnenschein angekündigt, also nichts wie rein ins Auto mit dem Gepflanz, welches sich den Sommer über in kleinen und mittelgroßen Pöttchen angesammelt hatte, weil es entweder aus Platzmangel irgendwo herausgerupft wurde und zu schade zum Wegschmeißen oder liebevoll aus Stecklingen herangezogen worden war. Auch die eine wunderschön pink blühende Mirabilis sollte mit, schließlich will man seine Kundschaft mit hübschen Blüten zum Kauf animieren.

Die anderen Pflanzenverkäufer hatten sich bereits eingefunden, mittlerweile kennt man sich, und man fror frohgemut gemeinsam den Kunden entgegen. Frohgemut. Ja. Und fror. Entgegen. Doch da kam nix. Keine Kunden.

Nach gegenseitigen Frusteinkäufen erschienen dann doch noch ein paar Exemplare der ersehnten Kundschaft.

PflanzenflohmarktSeeheim_Sept2009.jpg

Wie es sich herausstellte, war in der lokalen Presse keine Veranstaltungsankündigung abgedruckt worden, trotz vorheriger Bekanntgabe durch den Veranstalter Bund Darmstadt-Dieburg. Tja, keine Presse, keine Leute. Da sieht man mal wieder, welchen Einfluß selbst so ein kleiner Zweizeiler haben kann.

PflanzenflohmarktSeeheim_Sept2009_Stand.jpgGegen später kamen noch etwas mehr Leute, die sich für den Herbst vorzugsweise entweder mit winterharten Pflanzen oder Exoten wie Sukkulenten oder Kakteen eindecken wollten.


Leider nicht ganz mein Repertoire. Schade.


Interessanterweise gab es dieses Mal auch einen Stand mit vierbeinigen Ausstellungsstücken:

PflanzenflohmarktSeeheim_Sept2009_Schafe.jpgPflanzenflohmarktSeeheim_Sept2009_Ziege.jpg
Sie waren Werbeträger für einen nahegelegenen Bauernhof mit Fleisch- und Obstverkauf.

Die Termine für nächstes Jahr weiß ich auch schon:

Pflanzenflohmarkt Seeheim-Jugenheim

Sa, 24.04.2010 und Sa, 02.10.2010 von 08:00 bis 12:00

hinter der Sport- und Kulturhalle in Seeheim



Fazit: Alles in allem ein sehr schöner Herbst-Vormittag, der allerdings nicht wirklich profitabel war. Jetzt steht meine Mirabilis wieder neben meiner Terrasse. Selber schuld!

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Lauter kleine nützliche Banner

Das ist jetzt:

Und so sieht's draußen aus:
Und was meint der Bauer dazu?

Und soviele sind vorbeigekommen:



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