Freitag, 26. April 2013

Angrillen...

Am Sonntag ging es weiter mit der Saisoneröffnung: Der Grill wurde endlich wieder ausgepackt und in Betrieb genommen.

Eigentlich waren die Holzfällersteaks für das Abgrillen im letzten Herbst vorgesehen gewesen. Knoblauchrauke2011.jpgDa hatte uns aber das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht. Deshalb landeten sie im Tiefkühler. Passenderweise haben wir sie dann eben zum Angrillen wieder herausgeholt.

Da mir gerade die Knoblauchrauke (Alliaria petiolata) etwas überhandnimmt, wurde ein (viel zu kleiner) Teil davon zusammen mit etwas Petersilie und ein paar getrockneten Tomaten zu einer Art Marinade verarbeitet.

SchwenksteaksMitKraeuterMarinade.jpg

Kräuter-Marinade für Schwenksteaks

Quellenangabe: Erfaßt 22.04.2013 von Sus
Kategorien: Marinade, Grill, Tomate
Mengenangaben für: 1 Rezept

Zutaten:

6Getrocknete Tomaten
2Zehen Knoblauch
3EßlöffelDistelöl oder mildes Olivenöl
2EßlöffelOrangensaft
1EßlöffelZitronensaft
1/2BündelGlatte Petersilie
1Handvoll Knoblauchrauke
1Handvoll Zitronenmelisse
2StengelThymian
1/2TeelöffelTabasco-Sauce
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Kräuter waschen und die Blätter von den Stielen zupfen. Alles zusammen in einen Mixer geben und zu einer Paste pürieren. Mit Saft, Gewürzen und Tabasco-Sauce abschmecken.

Die Steaks damit von allen Seiten einreiben und in einer luftdichten Schüssel im Kühlschrank für 2-3 Stunden ziehen lassen; gelegentlich schütteln.

Dazu gab es die ersten Spargel(chen) mit Löwenzahn-Butter.

SpargelMitLoewenzahnbutter.jpg

Print
|Kochen, Backen und Genießen|



Mittwoch, 24. April 2013

Schlaraffenland in Frankfurt...

Samstag abend war dann leckere Unterhaltung angesagt: Im Frankfurter Restaurant Margarete gab es abwechselnd eine schöne Geschichte (vom Autoren selbst) vorgelesen und dann das dazu passende Gericht (von den Köchen genial zubereitet) serviert.

1. Kapitel: Nachtschichten
MargareteFfm2013Jakobsmuscheln.jpg
Jakobsmuschel / Gurke / Wasabischaum / knusprige Nori-Alge


2. Kapitel: Wellenreiter
MargareteFfm2013FischAufSalat.jpg
Fisch des Tages / Salat / Calamares / Kichererbsen / Tomaten / Kräuter


3. Kapitel: Revolution
MargareteFfm2013Ochsenbacken.jpg
Ochsenbacke / Safran-Risotto


4. Kapitel: Bauchgefühl
MargareteFfm2013Griesbrei.jpg
Gewürzter Grießbrei / Honig


Danke, Stevan, für den schönen Abend!

P.S.: Die Geschichten und die dazugehörigen Rezepte lassen sich übrigens in diesem Buch nachlesen.

Tags: ,
Print
|Unterwegs|



Dienstag, 23. April 2013

Saison-Eröffnung

Samstag wurde in mehrfacher Hinsicht die Saison eröffnet:

Die ersten Pflanzenflohmärkte fanden statt und ich hatte zum ersten Mal einen Stand in Groß-Gerau. Glücklicherweise hatte ich ein sonniges Plätzchen erwischt, denn der Wind war ganz schön kalt. So kalt (und trocken), daß meine Tomatenpflänzchen irgendwann aussahen, als hätten sie noch nie einen Tropfen Wasser spendiert bekommen.

PflanzenflohmarktGrossGerau2013.jpg

Aber ansonst war es ganz ok: Kundschaft kam, blieb stehen, schaute, fachsimpelte und kaufte auch gelegentlich etwas.

Das erste Eis vom Italiener gab es trotz der Kälte auch.

Nachmittags haben wir uns dann in den Reigen der Rasenmäher eingereiht, aber nicht ohne vorher die Löwenzahnblüten zu pflücken und zu verarbeiten:

LoewenzahnButter.jpg

Löwenzahn-Butter

Quellenangabe: Eigenes Rezept 22.04.2013 von Sus
Kategorien: Butter, Löwenzahn, Grill
Mengenangaben für: 1 Rezept

Zutaten:

100gButter
15-30Löwenzahnblüten; je nach Größe
1/2TeelöffelMeersalz; nicht zu fein

Zubereitung:

Die gelben Blütenblätter des Löwenzahns aus den Blüten zupfen (Beschreibung dazu: hier).

Zimmerwarme Butter in einem hohen, schlanken Gefäß mit dem Knethaken des Handrührgeräts weich kneten, die Blütenblätter und das Salz zugeben und gleichmäßig verteilen. Entweder in ein verschließbares Schüsselchen füllen oder in Frischhaltefolie zu einer Rolle formen und in den Kühlschrank legen.

Die Butter läßt sich so auch prima einfrieren, dann vorzugsweise schon in Scheiben geschnitten.

Print
|Kochen, Backen und Genießen|



Samstag, 20. April 2013

Huch, ...

Garten-Koch-Event April: Bärlauch [30.04.2013]

... es ist ja schon Freitag Samstag und ich habe die Gerichte vom letzten Wochenende noch gar nicht verbloggt...

Momentan bin ich dabei, den Inhalt meines Gefrierschranks etwas zu reduzieren und da kam mir das Paket Hackfleisch gerade recht.

Eigentlich fand ich mich mit der Idee, den Bärlauch für das aktuelle Gartenkoch-Event in Frikadellen zu verarbeiten, wahnsinnig innovativ, aber tatsächlich habe ich sie sogar schon selbst einmal gemacht und auch noch hier gebloggt. SmileyWeia.gif Aber das macht gar nichts! Schließlich ist das ja schon ein paar Jahre her ... und Frikadellen gehen immer!

BaerlauchFrikadellenMitZitronenMangold.jpg

(Übrigens ist das Blatt Bärlauch auf dem Teller dasselbe wie im Logo über dem 'ä' ...)

Bärlauch-Frikadellen

Quellenangabe: Erfaßt 15.04.2013 von Sus
Kategorien: Rind, Hackfleisch, Bärlauch
Mengenangaben für: 4 Portionen

Zutaten:

700gRinder-Hackfleisch
1Brötchen; vom Vortag
1Ei
3Lauchzwiebeln
30gBärlauch
Salz, Pfeffer
Piment
Rosenpaprika

Zubereitung:

Brötchen in etwas warmem Wasser einweichen und in kleine Stückchen zupfen, dann gut auspressen. Lauchzwiebeln und Bärlauch putzen und in feine Ringe bzw. Streifen schneiden. Alles zusammmen mit dem Ei mit der Hackfleischmasse verkneten. Würzen und abschmecken.

Wenig Öl in der Pfanne erhitzen und die aus der Fleischmasse geformten Frikadellen von beiden Seiten gut anbraten, dann bei mittlerer Hitze für ca. 10-15 Minuten weiterbraten, gelegentlich vorsichtig wenden.

Anmerkung:

Ich habe geräuchertes Salz verwendet - hat sich gut gemacht.

Print
|Kochen, Backen und Genießen|



Montag, 8. April 2013

Nachtrag...

Wie bei Barbara so halb versprochen, kommt hier noch unser Karfreitagsfisch (naja, eigentlich meiner, der Liebste hat dann doch Fischstäbchen vorgezogen):

KokosCurrySpinatMitSkrei.jpg

Kokos-Curry-Spinat mit Skrei

Quellenangabe: Gekocht am 29.03.2013 und erfaßt 08.04.2013 von Sus
Kategorien: Spinat, Kokos, Beilage, Curry, Fisch, Skrei
Mengenangaben für: 2 Portionen

Zutaten:

2Skrei-Filets
500gBlattspinat
400mlDose Kokosmilch; ungesüßt
1Zwiebel
1Knoblauchzehe
1TeelöffelGrüne Currypaste (oder weniger)
3Kaffirlimetten-Blätter
1TeelöffelZitronengras; in feinen Ringen
1Limette
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Spinat verlesen, waschen und trockenschleudern. Limette waschen, trocknen und die Schale fein abreiben. Limette halbieren, aus einer Hälfte 1 El Limettensaft pressen. Von der anderen Hälfte 4 dünne Scheiben abschneiden.

Zwiebel fein würfeln und mit feingehacktem Knoblauch in einem großen Topf anschwitzen. Mit Kokosmilch ablöschen; Currypaste, Kaffirlimettenblätter, etwas Limettenschale und Zitronengras zugeben. Alles aufkochen.

Spinat zugeben (ein paar junge Blättchen beiseite legen) und zugedeckt bei starker Hitze zusammenfallen lassen. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Skrei von beiden Seiten mit Limettensaft beträufeln und mit Salz und Pfeffer bestreuen. Etwas Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und den Fisch auf der Hautseite erst scharf anbraten, dann die Hitze reduzieren und ein paar Minuten garen lassen. Den Fisch wenden und auch diese Seite noch kurz anbräunen. Der Skrei darf (darf? muß!) gerne noch etwas fest sein.

Zum Servieren unter den leicht abgetropften Spinat die jungen Spinatblättchen mischen und auf den Teller geben. Fisch darauflegen und mit Limettenscheiben garnieren.

Dazu gab's kleine Bratkartöffelchen mit geröstetem Sesam.


Print
|Kochen, Backen und Genießen|



Sonntag, 7. April 2013

Endlich wird's Frühling ...

... denn die Weide brummt und summt:

Weidenkaetzchen2013.jpg

Es wurde aber auch Zeit! Letztes Jahr habe ich ein vergleichbares Photo schon am am 18. März geknipst...
Print
|Grünfutter|



Samstag, 6. April 2013

Da haben wir den Salat...

Gestern habe ich beim A*di was Neues im Gemüseregal entdeckt:

SalatMitWurzeln.jpg

Salat mit Wurzeln


Es handelt sich hier um drei Salatpflanzen (grüner und rötlicher Kopfsalat und Romanasalat) , die wohl in einem quadratischen Topf von ca. 7 cm ausgesät wurden und dann mit Wurzeln und Erde in die Plastiktüte gesteckt wurden.

Wenn ich die italienische Anleitung richtig interpretiere, soll so der Salat kühl und hell gelagert eine Woche halten; er kann auch mal gegossen werden, die Blätter wachsen weiter und er muß nicht gekühlt werden. Man soll sich die Blätter nach Bedarf pflücken und wenn sie aufgebraucht sind, dürfen angeblich die Wurzeln und die Tüte in den Biomüll, weil die Tüte zu 100% Prozent abgebaut wird.

Aha. Ob das was taugt, sei dahingestellt. Ob die Menschheit damit was anfangen kann, ebenfalls.

Ich habe mir den Spaß gemacht, als erstes die drei Salate in einen Topf umzupflanzen. Vielleicht teile ich sie auch noch und spendiere jedem seinen eigenen Topf. Mal sehen, wie weit ich sie dann noch zum Wachsen bekomme...

P.S.: Dies ist keine Werbung.
Tags: ,
Print
|Grünfutter|



Freitag, 5. April 2013

Endlich Rinderzunge mit Madeira...

An Ostern habe ich mir einen langgehegten Wunsch erfüllt: Ich wollte schon immer einmal Rinderzunge selbst zubereiten. Meine Großmutter und meine Mutter hatten diese früher gelegentlich an Feiertagen serviert und ich hatte auch als Kind noch nie ein Problem damit, sie zu essen.

Kurz nach Weihnachten fand ich zufälligerweise eine relativ kleine Zunge, die ich aber erst einmal in den Gefrierschrank verfrachtete.

Dieses Ostern hatten wir mal keine Lust auf Lammkeule, deshalb kam die Rinderzunge wieder ins Gespräch. Warum nicht?

Auf der Suche nach Rezepten stieß ich im Internet auf den Glaubenskrieg, ob man eine gepökelte oder ungepökelte Rinderzunge verwenden darf. Tja, meine war gepökelt. deshalb habe ich mich mit dem Trick beholfen, sie vorab zu wässern. Ob es wirklich einen Unterschied ausmacht, weiß ich nicht.

Bei Arthurs Tochter fand ich noch die Idee, in das Kochwasser neben Suppengemüse auch Suppenfleisch zu geben. Das war echt gut: die Zunge und die Sauce schmeckten richtig würzig und ich habe auch noch drei schöne Beutel Rinderbrühe eingefroren.

Es war eigentlich gar nicht schwer, nur ein bißchen langwierig, aber man muß ja nicht dauernd dabei bleiben. Keine Ahnung, warum ich mich so lange nicht getraut hatte...

RinderzungeBrokkoliUndKartoffelpueree.jpg

Rinderzunge mit Madeira-Sauce

Quellenangabe: Erfaßt 04.04.2013 von Sus
Kategorien: Rind, Innereien, Ostern
Mengenangaben für: 6-8 Portionen

Zutaten:

Zunge:
1300gRinderzunge (hier: gepökelt)
500gSuppenfleisch (mit Markknochen)
1Zwiebel
2Karotten
2Pastinaken
1Stück Sellerie
2Stangen Lauch
2Wacholderbeeren
2-3Nelken
1Pimentkorn
5Pfefferkörner
3Lorbeerblätter
Sauce:
2EßlöffelButter
2EßlöffelMehl
1kleineZwiebel; gehackt
500mlBrühe von oben (ca.)
5EßlöffelSuppengemüse; gekocht
3Champignons; gehackt
200mlMadeira (ca.)
150mlRotwein (ca.)
3TeelöffelTomatenmark
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Wenn es eine gepökelte Rinderzunge ist, diese vorab ein paar Stunden in kaltem Wasser ziehen lassen, dabei regelmäßig das Wasser wechseln.

RinderzungeImTopf.jpgDie Zwiebel schälen und halbieren, das Gemüse putzen und in Stücke schneiden. Mit ein wenig Öl die Zwiebeln auf der Schnittfläche in einem großen Topf/Bräter anbraten, dann das Gemüse dazugeben und dann mit etwas Wasser ablöschen. Zunge in den Topf legen, das Suppenfleisch dazugeben und mit Wasser auffüllen, bis die Zunge bedeckt ist. Gewürze hinfügen. Jetzt das Ganze je nach Gewicht der Zunge 3 - 3,5 Stunden köcheln lassen. Die Zunge ist gar, wenn ein spitzes Messer (oder ein Holzstäbchen) an der Zungenspitze leicht durch das Fleisch geht.

Die Zunge aus der Flüssigkeit nehmen und noch heiß(!) die weißliche Haut durch Abziehen entfernen. Unschöne Fleischstückchen von der Zungenoberseite ebenfalls abschneiden.

Wird die Zunge gleich gegessen, in der Fleisch-/Gemüsebrühe warmhalten; wird sie erst am nächsten Tag gegessen, gut in Alu- und/ oder Plastikfolie einpacken (damit sie nicht austrocknet) und im Kühlschrank aufbewahren.

RinderzungeInDerSauce.jpgFür die Sauce in einem nicht zu kleinen Topf die feingehackte Zwiebel in der Butter anschwitzen, dann das Mehl zugeben und quellen lassen; nicht zu braun werden lassen. Mit der Fleisch-/ Gemüsebrühe ablöschen. Gekochtes Gemüse und Champignons dazugeben und mit dem Stabmixer alles pürieren. Madeira und Rotwein dazugeben. Alles langsam reduzieren lassen, dann mit weiterem Madeira, Wein, Brühe und Gewürzen abschmecken; ggf. wieder reduzieren lassen.

Zum Servieren die Zunge in ca. 1cm breite Stücke schneiden und diese in die Sauce geben.

Anmerkung:

- Ich habe die Zunge am Vortag zubereitet und vor dem Aufschneiden vorab noch einmal kurz in der Brühe erhitzt.

- Den Rotwein habe ich eigentlich nur hinzugefügt, weil mir sonst die Sauce zu hell geblieben wäre.

- SmileyLecker.gif Des Söß'sche war eschd legger!

Print
|Kochen, Backen und Genießen|



Donnerstag, 4. April 2013

Ostergebäck: Robiols

Im Urlaub schlenderten wir in Palma in eine Bäckerei und kamen mit ein paar Stückchen (süße Teilchen, Mürbs) wieder heraus. Die Bäckerin erzählte uns in fließendem Spanisch, von dem wir vielleicht zwei Worte verstanden hatten, daß dies eine Spezialität sei, die es nur in dieser Jahreszeit gäbe. Aha. Zumindest konnte ich mir den Namen merken, um dann später herauszufinden, was denn die gute Dame erzählt haben mag.

Robiols sind ein typisch mallorquinisches Gebäck, welches ursprünglich wohl nur an Ostern oder Weihnachten gebacken wurde, mittlerweile aber ganzjährig erhältlich ist.

Es handelt sich dabei um halbmondförmige Teigtaschen aus Schmalzteig mit einer Füllung aus Marmelade (Cabell d'àngel bzw. Engelshaar, aber auch Quitten- und andere Marmeladensorten), Frischkäse oder Schokolade sind möglich.

Mallorca2013RobiolMarmelade.jpgNatürlich hat jede Hausfrau ihr eigenes Rezept; wer es eilig hat, greift auf das Marktangebot zurück:


Diese Marmelade wird traditionell aus dem Fruchtfleisch eines Winterkürbis hergestellt, den es bei uns natürlich nicht gibt. Weil ich aber unbedingt die Originalversion mit Kürbis nachmachen wollte (Quittenmarmelade hätten wir schließlich auch genug gehabt), habe ich ersatzweise einen Butternut-Kürbis verwendet, der noch in der Speisekammer war.

Das Gelee läßt sich prima auch schon Tage vorher zubereiten - auch als Brotaufstrich schmeckt es sehr gut. Die Menge im Rezept hat aber (zufälligerweise) ziemlich genau zur Anzahl der Robiols gepaßt.

RobiolsRosa3.jpg

Robiols

Quellenangabe: Hauptsächlich nach: http://satitacris.blogspot.de/2011/04/crespells-i-robiols-de-na-cuca.html
Erfaßt 02.04.2013 von Sus
Kategorien: Gebäck, Kürbis, Ostern, Mallorca
Mengenangaben für: 18 Stück

Zutaten:

200gMehl
1/2Zitrone; geriebene Schale davon
200gSchweineschmalz (alternativ: Butter); Raumtemperatur
65mlOlivenöl
100mlMuskat-Wein (hier: Pfälzer Morio-Muskat)
2Eigelb
1TeelöffelZimt (optional, macht sich aber gut)
650gMehl
Marmelade (Cabell d'àngel, Quitten- oder andere Marmelade, Nutella, ...)
Puderzucker
Cabell D'àngel:
400gWinterkürbis (hier: Butternut)
400gZucker
1/2Orange; geriebene Schale und Saft davon

Zubereitung:

Cabell d'àngel:

Das geschälte Kürbisfleisch wiegen und dann mit möglichst wenig Flüssigkeit weichkochen. Das Fruchtfleisch mit der Gabel zerdrücken. Die gleiche Menge Zucker zugeben, dann die Orangenschale und etwas Orangensaft zugeben. Solange köcheln lassen bis sich eine sirupartige Masse bildet.

Robiols:

Fein geriebene Zitronenschale in einer Schüssel mit dem Zucker mischen. Das weiche Schmalz mit dem Eigelb cremig schlagen. Öl und Wein unterrühren bis es eine homogene Masse ergibt. Das Mehl nach und nach zugeben und jeweils so lange unterrühren bis die Masse weich und geschmeidig ist. Sie sollte noch weich sein, aber nicht mehr kleben.

Auf einer leicht gemehlten Unterlage den Teig ca. 1 cm dick ausrollen. Kreise von ca. 12-15 cm Durchmesser ausstechen, in die Mitte einen Eßlöffel Füllung legen und den Teig zu halbkreisförmigen Taschen zusammenklappen. Die Ränder gut verschließen und mit einer Gabel Muster in den Rand drücken.

Den Backofen währenddessen auf 200 °C vorheizen.

Die Robiols auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und in den Backofen geben. Diesen auf 180°C herunterschalten. Ca. 20-25 Minuten backen, der Teig sollten nur ganz leicht braun werden.

Auskühlen lassen und mit Puderzucker bestreuen.

Anmerkung:

- Ich hatte es zuerst mit Maultaschen-Formen probiert, aber der Teig war zu weich und drückte sich auf der Rückseite wieder aus der Form.

- Mittlerweile habe ich gesehen, daß es eigene Robiol-Formen gibt, bei denen man die Teigtaschen erst füllt und zusammenklappt und dann halbkreisförmig aussticht.

- Im Original bildet der Kürbis beim Kochen lange Fasern (wohl so ähnlich wie ein Spaghetti-Kürbis), die dann zerzupft werden. Wohl auch - neben der Farbe - deshalb der Name "Engelshaar".

- Zur Kürbismarmelade wird ursprünglich Zitronenschale und Wasser anstatt Orangeschale und -saft hinzugefügt. Hat sich aber gut gemacht.

- Fazit: SmileyLecker.gif
Print
|Kochen, Backen und Genießen|



Mittwoch, 27. März 2013

Noch ein Doppelpack...

Blog-Event LXXXVI - We ♥ Pizza (Einsendeschluss 15. April 2013)

Eigentlich hatte ich am Wochenende keine Lust auf Pizza, obwohl der Liebste sie sich gewünscht hatte. Als aber dann im neuen Kochtopf das neue Event "Wir Herzchen ♥ Pizza!" von Luna von Luna’s Philosophy ausgerufen wurde, war ich ja dann wohl in der Minderheit, oder? SmileyGrin.gif

PizzaHawaiiUndZiegenkaese.jpg

Doppel-Pizza: Pizza Hawaii und mit Ziegenkäse und Thymian

Quellenangabe: 24.03.2013 von Sus
Kategorien: Pizza, Ananas, Ziegenkäse, Thymian
Mengenangaben für: 4 Portionen

Zutaten:

Teig:
250gWeizenmehl
130mlKaltes Wasser
10gFrischhefe
1PriseSalz
1EßlöffelFrischen Thymian; gezupft
1PrisePfeffer
Belag für beide Varianten:
200mlWürzige Tomatensauce
1großeRote Zwiebel
2TeelöffelFrischen Thymian; gezupft
Belag 1:
3ScheibenGekochter Schinken; in Stücke gezupft
3ScheibenFrische Ananas; in Stücke geschnitten
50gPaprikasalami; in Scheiben
Belag 2:
100gZiegenfrischkäse; in dünne Stücke geschnitten
50gRoher Schinken; in Stücke gezupft
1EßlöffelFrischen Thymian; gezupft

Zubereitung:

Die Hefe im kalten Wasser auflösen, mit dem Mehl und dem Salz vermischen und einen Hefeteig herstellen, dabei den Thymian untermischen. Den Teig erst ca. 30 Minuten gehen lassen und dann für 8-10 Stunden in den Kühlschrank stellen.

Den Hefeteig aus dem Kühlschrank nehmen, nochmals durchkneten, und ruhen lassen, bis er Zimmertemperatur angenommen haben.

Zwiebel halbieren und in Scheiben schneiden. Mit etwas Olivenöl in einer Pfanne kurz anschmelzen.

Zucchini waschen und nach Geschmack schälen, in dünne Scheiben schneiden und zusammen mit den in dünne Scheiben geschnittenen Zwiebeln in etwas Olivenöl mit der gepressten Knoblauchzehe, Salz, Pfeffer, frisch gemahlenem Rosmarin gut 1 Stunde ziehen lassen, gelegentlich umrühren.

Tomaten in einen kleinen Topf geben, mit dem Pürierstab zerkleinern, nach Geschmack würzen (etwas Knoblauch, etwas Zwiebel, Thymian, Salz, Pfeffer) und auf die Hälfte einköcheln lassen.

Backofen inklusive Blech auf 240 °C vorheizen.

Auf einem gleichgroßen Backblech Backpapier auslegen, darauf den Teig gleichmäßig ausrollen. Zuerst die Tomatensauce auf der gesamten Pizza verteilen.
Jede Hälfte mit den entsprechenden Zutaten belegen, dann wieder auf der ganzen Pizza die Zwiebelringe und den Thymian verteilen.

Die Pizza mit dem Backpapier auf das heiße Backblech ziehen und für ca. 10-15 Minuten auf der mittleren Schiene backen.

Garten-Koch-Event März 2013: Thymian [31.03.2013]


Anmerkung:

Und weil da schon wieder soviel Thymian verarbeitet wurde, darf diese Pizza auch noch am Garten-Koch-Event "Thymian" teilnehmen.

Print
|Kochen, Backen und Genießen|



User Status

Du bist nicht angemeldet.

Blog Events




Print

Suche




 

Weitere Themen:

Aktuelle Beiträge

sehr sehr
Lecker
timtonne - 4. Okt, 00:44
Lecker
Sieht lecker aus :)
Junggesellenabschied - 15. Dez, 19:43
Pizza der anderen Art?
Also probieren würde ich die Pizza, ob sie mir allerdings...
timtonne - 24. Aug, 20:26
Getestet
Ich hab das Rezept getestet, es lohnt sich, sehr lecker..
Magda (Gast) - 22. Okt, 15:16
Lecker!
Wirklich sehr lecker, das backe ich nochmal beim nächsten...
Magda (Gast) - 6. Jul, 22:41
Was für eine Fantastische...
Mein Mann hat heute Spargel und Rhabarber gekauft ......
larissasTorten - 26. Mai, 22:42
Danke
Danke für das tolle Rezept. es war sehr lecker und...
Anjamayer - 3. Mai, 18:44
Hallo Sus - vielen Dank...
Hallo Sus - vielen Dank für die positive Rückmeldung...
NeonWilderness - 15. Dez, 19:04
Abschied...
Es muss ja mal irgendwann sein... Heute vor 12 Jahren...
Corum - 15. Dez, 15:45
Lecker...
lecker schlecker - nehm ich auch - gerne beide. Wenn...
Urlaubs Reif - 12. Okt, 11:45
Davon nehm' ich auch...
Davon nehm' ich auch gerne welche - den Schnaps könnte...
Barbara-Spielwiese - 11. Okt, 23:24
Marillen-Apfel-Mus
Weil der Liebste ganz gerne mal Apfelmus einfach so...
Corum - 29. Aug, 19:01

Lauter kleine nützliche Banner

Instagram

Das ist jetzt:

Und so sieht's draußen aus:
Und was meint der Bauer dazu?

Und soviele sind vorbeigekommen:

o

Und von dort sind sie gekommen: Locations of visitors to this page

Hier werden große Links ganz klein:
Enter a long URL to make tiny:







Archiv

Juni 2026
Mo
Di
Mi
Do
Fr
Sa
So
 1 
 2 
 3 
 4 
 5 
 6 
 7 
 8 
 9 
10
11
12
13
14
15
16
17
18
19
20
21
22
23
24
25
26
27
28
29
30
 
 
 
 
 
 
 
 

More Links & Buttons



  • Ebuzzing - Top Blog - Essen und trinken





  • Blogverzeichnis - Blog Verzeichnis bloggerei.de


  • Blog Top Liste - by TopBlogs.de

  • Köstlich & Konsorten Top Food-Blogs

Status

Online seit 7498 Tagen
Aktualisiert: 04.10.2021, 00:44
Beiträge: 1260

Credits

powered by Antville powered by Helma

sorua enabled
xml version of this page
xml version of this page (with comments)

twoday.net AGB



Aufgeschnappt
Cooking, Baking and Everything
Darmstadt
Die Erforschung des Ichs mit Hilfe des Internets
Getier
Grünfutter
Halt so
Kein Kommentar
Kochen, Backen und Genießen
Lebensweisheiten
Seufz
TV
Unterwegs
Verkehr
Werbung
Profil
Abmelden
Weblog abonnieren