Mittwoch, 9. Juni 2010

Quietschkäse ...

8ter mediterraner Kochevent - Zypern - tobias kocht! - 10.05.2010-10.06.2010

Tobias wünscht sich in diesem Monat für sein 8. mediterranen Koch-Event Rezepte aus Zypern.

Wir waren schon mal vor ewigen Zeiten auf Zypern, im griechischen Teil, vor der Öffnung der Grenze. Ich muß gestehen, essenstechnisch ist mir da nicht viel in Erinnerung geblieben, außer dem wohl bekanntesten Produkt der Insel: Halloumi, der nicht-schmelzende Käse, der so schön quietscht.

Jahrelang war dieser Käse hier nicht aufzutreiben, mittlerweile gibt es ihn in ziemlich jedem Kühlregal. Leider läßt die Menge an Minze bei diesen Produkten doch sehr zu wünschen übrig; das habe ich irgendwie anders in Erinnerung.

HalloumiSticks.jpg

Die unten beschriebene Methode mit der Panade habe ich mir deshalb ausgedacht, damit ich viel Minze an die Stäbchen bekomme, diese aber nicht verbrenne.

Halloumi-Sticks


Quellenangabe: 08.06.2010 von Sus
Kategorien: Käse, Pfefferminze, Snack, Zypern
Mengenangaben für: 2 Portionen

Zutaten:

Prise
200gHalloumi
1HandvollMinze; gehackt
1EßlöffelWeißweinessig
1EßlöffelOlivenöl
1Salz, Pfeffer
2HandvollSemmelbrösel oder zerriebenes Panko

Zubereitung:

Halloumi der Länge nach in acht Stäbchen schneiden. Aus den übrigen Zutaten (ohne die Semmelbrösel) eine Vinaigrette mischen und den Käse darin 1-2 Stunden ziehen lassen.

Etwas Öl in einer Pfanne erhitzen und die Stäbchen darin von allen Seiten leicht anbräunen. Sofort noch einmal durch die Vinaigrette ziehen und darauf achten, daß viel Minze an den Stäbchen hängenbleibt, dann in den Semmelbröseln wälzen. Gleich wieder in die Pfanne geben und von allen Seiten noch einmal anbräunen.

Mit etwas Salat oder Gemüse (z.B. Tomate und Fenchelgrün) als Snack sofort servieren. Kalt sind die Stäbchen zwar auch ganz gut, aber heiß schmecken sie besser.


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|Kochen, Backen und Genießen|



Samstag, 5. Juni 2010

Du kummst hier nich rein!

Das hat man übrigens davon, wenn man nur ein paar Tage nicht zuhause war:

WildeClematis.jpg

Wilde Clematis (Clematis vitalba)

Ich mag sie (trotzdem). Viele betrachten sie als Unkraut, weil sie eben extrem stark wuchert, aber die Blüten und später die Puschel sind einfach zu niedlich.

WildeClematisBlueten.jpgWildeClematisSamenPuschel.jpg
BlütenSamenstände

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|Grünfutter|



Freitag, 4. Juni 2010

Lelystad...

An touristischen Attraktionen kann es Lelystad nicht mit Amsterdam aufnehmen. Nicht wirklich. Dennoch haben wir uns schon am zweiten Tag dorthin aufgemacht, um eine arme notleidende Südhessin mit einem Care-Paket aus 5 Kilo Spargel, diversen Kabanossis und deutschem Brot zu versorgen.

Lelystad2010LelyDenkmal.jpgAls Dank dafür gab es eine Führung durch Lelystad, inkl. Begehung des dortigen Einkaufszentrums. Auf dem Bild sieht man die untere Hälfte des Denkmals des Herrn Cornelis Lely, der diese Stadt möglich gemacht hat, indem er sich einen Plan ausgedacht hatte, wie man durch einen Deich einen ganzen Küstenabschnitt vor Sturmfluten und Hochwasser schützen kann. (Warum ich von der Säule nur die untere Hälfte geknipst habe, wird wohl auf ewig ein Geheimnis bleiben.)

Weil Lelystad eben so aufregend ist, mußten wir uns von dort zurückziehen und kamen nach einer langen Fahrt über das Meer (für die nächsten 30 Kilometer rechts das Ijsselmeer, links das Markermeer und in der Mitte die Straße) nach Enkhuizen.

Lelystad2010Outbound.jpg

So eine niedliche Stadt sieht der Tourist gerne:
Enkhuizen2010.jpg

Enkhuizen2010SymmetrischeFenster.jpg

Enkhuizen2010FrecheEnten.jpgDie Enten sind hier auch sehr frech zutraulich:

Enkhuizen2010Jillz.jpgIn Enkhuizen habe ich ein Getränk kennengelernt, welches ich als Südhessin ehrlich gesagt nur gruselig finde:

Eine Mischung aus Cidre, Gerste und Wasser mit Fruchtgeschmack, für die (angeblich hauptsächlich weibliche) Kundschaft, die kein Bier mag. Der arme Apfelwein...

Nach der Rückkehr nach Lelystad besuchten wir noch eine leider an diesem Tag geschlossene Einrichtung: Den Tauschgarten von Lelystad. Das Konzept finde ich super: Wenn man zuviele Pflanzen im Garten hat, die sich ja auch noch selbstständig vermehren, kann man diese hier abgeben. Sie werden in die Erde gepflanzt und gepflegt, bis sich jemand findet, der genau diese Pflanze schon immer gesucht hat. Warum gibt es sowas bei uns nicht?

Lelystad2010Tauschgarten.jpg

Es folgte noch ein Rundgang durch den eigenen Garten (Jetzt kenne ich einige Pflanzen des Gärtner-Blogs auch persönlich! SmileyGrin.gif) und dann wurde ein Teil des frisch importierten Spargels geschält, lecker marinierte Koteletts gebraten und gemütlich beisammengesessen, bis wir dann leider etwas abrupt aufbrechen mußten, um den letzten Zug zurück in die große Stadt zu bekommen.

Vielen lieben Dank für diesen wunderschönen Tag! Ich sag's mal frei nach Paulchen Panther: Wir kommen wieder, keine Frage!
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|Unterwegs|



Mittwoch, 2. Juni 2010

Zur Erinnerung ...

Von Paris nach Amsterdam mit Umweg über Griesheim. Eigentlich wollten wir ja direkt von Paris nach Amsterdam fahren, aber unsere Füße haben es uns gedankt, daß wir über Pfingsten einen Heimaturlaub eingelegt hatten.

Das Wetter war leider nicht ganz so schön wie in Paris, aber immerhin hat es nicht geregnet und gelegentlich kam dann auch mal die Sonne hervor.

Wenn man mit dem Zug fährt, sieht man in Amsterdam als erstes den Bahnhof, der zu den hübschesten (Groß-)Bahnhöfen gehört, die ich kenne.

Amsterdam2010Hauptbahnhof.jpg

(Leider ist durch den seit langem geplanten und begonnenen Bau einer weiteren Metro-Linie der Bahnhofsvorplatz eine einzige Baustelle und kein vernünftiges Photo möglich.)


Amsterdam2010SchiefesHaus2.jpgAmsterdam ist irgendwie niedlich: die meisten Häuser sehen aus als würden sie gleich umfallen, alle paar Meter führt eine Brücke über eine Gracht, ein kleiner Winkel (= Laden) neben dem anderen und alle zwei Minuten wird man von mindestens einem wildgewordenen Radfahrer überfahren (alternativ auch von einem Motorroller).

Eine Grachtenrundfahrt haben wir als brave Touristen natürlich auch mitgemacht.

Amsterdam2010Fritten.jpgEssenstechnisch schwankt Amsterdam (die ganzen Niederlande?) zwischen todlangweilig (belegte Labber-Brötchen) über Junkfood pur (Frikandel, Fritten mit z.B. Satésaus, Vlammetje und ähnlichen frisch frittierten Schweinereien Köstlichkeiten), neuen Matjesheringen (gaaaanz frisch!), süß und babbsattmachend (Pannekoeken mit Stroop) und internationalen Spezialitäten (libanesisch, surinamesisch, brasilianisch, indonesisch, malaiisch, um nur einmal die bei uns etwas weniger geläufigen Länder zu nennen).

Alternativ kann man natürlich auch mit Griesemer Spargel (klassisch mit Butter) und marinierten Koteletts bei einer lieben Freundin einen schönen Abend verbringen.

Eingekauft haben wir natürlich auch:



Der Albert-Cuyp-Markt in Amsterdam hat es mir besonders angetan: eine herrliche Mischung aus normalem Markt (Gemüse, Obst, Fleisch, Fisch (sehr frisch!), alles relativ preisgünstig), normalen (Vasen und Blumentöpfe - tatsächlich immer als Pärchen, Nagellack, Shampoo, Küchenzubehör, Tischdecken, Vorhänge und ähnliche Nützlichkeiten) und touristischen Verkaufsständen (schon wieder Vasen :-), Antiquitäten, Souvenirs) und Food-Ständen (z.B. frische Stroop-Waffeln, surinamesische Spezialitäten, indische Spezialitäten, frische Fritten, ...) und noch vieles mehr.
  • Geräucherte Nußmischung (macht süchtig!)
  • Schokolierte Nußmischung
  • Frisch geräucherte Lachsstreifen (Was macht man damit?)
  • Surinamesisches Gewürzbrot
  • Quietschgelbe surinamesische Kokosmakrone
  • Ein schwarzes Baumwoll-Halstuch (der nächste Herbst kommt bestimmt)

Tampopo, ein japanisch-asiatischer Laden:
  • Knusprig geröstete Algen
  • Kandierte Muskatfrucht

Toko (Niederländischer Sammelbegriff für "Asialaden" bzw. malayisch für "Laden") in Lelystad:
  • Spekulaas-Gewürzmischung
  • Shoarma-Gewürzmischung
  • Kemiri-Nüsse
  • Salzige Bananenchips
  • Frische Habaneros (der Verkäufer hat sich bei meinen drei Exemplaren einen abgegrinst: normalerweise gehen die dort pfundweise über die Theke)
  • Ingwertee aus richtigem Ingwer
  • Orgeat Sirup
  • Javanesischer Zucker (Gula Djawa) = Palmzucker der Palmyrapalme (Borassus flabellifer)
  • Lebensmittelfarbe, die bei uns nicht mehr zulässig ist, aber sooo schön bunt färbt

Diverse Albert-Heyn-Supermärkte:
  • Saté-Sauce
  • Speculoos à Tartiner - belgischer Brotaufstrich mit Spekulatiusgeschmack
  • Alter Ziegenkäse
  • Limo mit Cassis-Geschmack
  • Gemischter Hagelslag
  • Kokosbrood
  • Gember Koek und Parel Kandij Koek
Ansonsten:
  • Marienkäfer-Silikonform
  • Baby-Kuchenschüssel
  • Gouda mit Nelken aus Enkhuizen

Amsterdam2010Blumenmarkt.jpgAuf dem Bloemenmarkt in Amsterdam waren wir natürlich auch:
  • Monster-Amaryllis für den Blumentopf von der Resterampe für 2 Euro (da gab es Amaryllis-Zwiebeln für 8,50 Euro!!)
  • Hemerocallis festalis
  • Garten-Amaryllis bzw. Hakenlilie (Crinum))
  • Gemischte Tulpenzwiebeln (als Mitbringsel)
  • Storchenschnabel blau-weiß-gestreift (ebenfalls ein Mitbringsel)

Amsterdam2010Beinwell.jpgIn der Nähe unseres Hotels wuchs am Rande einer Baustelle weißer und violetter Beinwell so vor sich hin. Natürlich habe ich ein paar Jungpflanzen ausgebuddelt.


Interessantes Schuhwerk gibt es in Amsterdam zu kaufen:

Amsterdam2010PlueschClogs.jpgFür Leute, denen die Original- Clogs zu hart und zu schwer sind: Plüsch-Klompen


Amsterdam2010SchokoladenSchuhe.jpgSchuhe zum Dahinschmelzen:


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|Unterwegs|



Montag, 31. Mai 2010

Last Minute ... mal wieder ...

Garten-Koch-Event Mai: Spargel [31.05.2010]

So am späten Nachmittag kam die Frage nach dem sonntäglichen Abendessen auf ... Pizza wäre doch nett ... JETZT NOCH? Wie das denn? Kurze Suche im Internet und ein Pizzateig ohne Gehen-Lassen war (angepaßt) gefunden. Fazit: Die fertige Pizza war für so eine kurzfristige Aktion wirklich nicht übel.

Mir schwebte eine Pizza wie ein Lahmacun vor, zusätzlich mit Spargel belegt. Die noch schnell besorgten Mini-Spargel waren leider nicht ganz so dick wie vorgestellt. Deshalb kamen noch ein paar französische Radieschen zum Einsatz.

Hackfleisch-Spargel-Pizza

HackfleischPizzaMitSpargel.jpg

Quellenangabe:30.05.2010 von Sus
Kategorien: Pizza, Hackfleisch, Spargel, Radieschen
Mengenangaben für: 1 Blech

Zutaten:

Teig:
300gDinkelmehl
80mlMilch, lauwarm
80mlWasser, lauwarm
80mlOlivenöl
5gTrockenhefe
1Ei
1/2TeelöffelSalz
1PriseZucker
Belag:
1kleine DoseTomaten
500gRinderhackfleisch
1kleineZwiebel
1kleineKnoblauchzehe
Shawarma-Gewürzmischung
250gSpargelspitzen; müssen nicht geschält werden
1HandvollRadieschen; halbiert
Ziegengouda
Fenchelgrün

Zubereitung:

Für den Belag kleingeschnittene Zwiebel, Knoblauch und Hackfleisch in einem Topf anschwitzen, dabei würzen. 3/4 des Hackfleischs beiseite legen. Zum Rest kleingeschnittene Tomaten dazugeben, unter gelegentlichem Rühren (und Nachschmecken) einkochen lassen.

Wasser und Milch mischen, Trockenhefe mit Zucker darin auflösen. Öl untermischen. In eine Schüssel Mehl mit dem Salz geben und die Hefe-Flüssigkeit und das Ei untermischen und verrühren, bis ein gleichmäßiger Teig entstanden ist.

Theoretisch könnte dieser Teig gleich gebacken werden, ich habe ihm noch 30 Minuten Zeit zum Gehen gegeben.

Backofen auf 230°C vorheizen. Den Teig auf dem Backblech (mit Backpapier) gleichmäßig verteilen. Im Backofen ca. 5 Minuten vorbacken, dann mit der Sauce und den übrigen Zutaten belegen und fertigbacken, bis die Kruste braun ist.


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|Kochen, Backen und Genießen|



Mittwoch, 26. Mai 2010

Zum Glück ...

... kann ich auch kein Holländisch:

Amsterdam2010KochbuchHandlung.jpg



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|Unterwegs|



Dienstag, 25. Mai 2010

Übrigens ...

TowelDay2010.jpg

... weiß ich, wo mein Handtuch ist!


Heute ist Towel Day!



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|Halt so|



Montag, 24. Mai 2010

Da...

... waren wir:

Paris2010Eiffelturm.jpg


Und das haben wir mitgebracht:


Paris2010Mitgebrachtes.jpg
  • Frisches(!) Pariser(!) Baguette
  • Eine kleine Tarte Tatin und eine Pistazien-Tarte von der Bäckerei Boris Portolan
  • Drei kleine Käse aus dem Périgord
  • Kastanienmehl (ebenfalls aus dem Périgord)
  • Frische Mandeln (keine Ahnung, was ich damit anfangen soll...)
  • Niedliche Radieschen vom Marché Secrétan
  • Orangenblüten-Wasser
  • Crême Salidou - Caramell aus gesalzener Butter
  • Getrockneter Ahornsirup in Krümeln
  • Rosenblüten-Krümel in Zucker
  • Eine Silikonform für große Halbkugeln von Mora
  • Nudeln in Eiffelturm-, Triumphbogen- und Notre Dame-Form als Mitbringsel für die Nachbarn
  • Ebenfalls ein Mitbringsel: ein kleiner chinesischer Drache vom Marché aux Puces
  • Sardellen-Paste mit Whiskey
  • Laptop-Tasche (Spontan-Kauf bei Galeries Lafayette)
  • Gelbe Sauciere vom Flohmarkt in der Nachbarschaft
  • Orangina mit Grenadine (Zufalls-Entdeckung ... Mega-geil!)
  • Mineralwasser mit extra-tollen Bläschen! (Gibt's bei uns kastenweise, in Paris ist es was Besonderes - in extra-roten Flaschen!)
  • Ober-leckere Fertig-Mousse-au-chocolat

Anmerkung:

Gemein ist eine große Buchhandlung mit Kochbüchern ... ausschließlich in französisch!!!

Paris2010KochbuchHandlung.jpg


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|Unterwegs|



Montag, 17. Mai 2010

Puh, ...

... was für ein Wochenende...

Mathildenhoehe2010.jpg

Es hatte sich Besuch angemeldet, um gemeinsam auf der Darmstädter Mathildenhöhe die Olbrich-Ausstellung zu besuchen. Die Ausstellung war sehr interessant, dummerweise hat uns das Wetter den anschließenden Rundgang durch die Künstlerkolonie etwas arg angefeuchtet, so daß wir recht schnell zum gemütlichen Teil übergegangen sind: Kaffee und Kuchen.

Es gab Wiederholungen mit Variationen:

JohannisbeerKuchenMitMandelhaube.jpgKarottenMarzipanMohnkuchen2.jpg
Johannisbeer-Kuchen mit Bienenstich-HaubeKarotten-Mohn-Kuchen als Gugelhupf
RezeptRezept
(ersetze dort den Rhabarber durch 350 g Johannisbeeren)


Am Donnerstag las ich bei Brot und Rosen von diesem leckeren Marmeladen-Rezept. Da fiel mir ein, daß ja bei mir noch ein paar Bitterorangen ihrer Verwendung harrten.

Vor einiger Zeit schwirrten viele Bitterorangen-Marmeladen-Rezepte durch's Internet. Damals gab es bei uns keine einzige Bitterorange aufzutreiben. Vor ein paar Wochen fand ich tatsächlich welche im Großmarkt, sogar recht günstig. Stolz wie Oskar habe ich sie heimgetragen, um dann mal nach den Rezepten zu schauen. Dort wurden vornehmlich die Schalen verwendet. Ja, aber ... auf der Verpackung der Orangen stand groß und deutlich: "Schalen mit xy behandelt - nicht zum Verzehr geeignet." Grmpf! Wahrscheinlich hatte ich die einzigen gespritzten Bitterorangen Europas erwischt.

Tja, und so lagen sie da und wurden nicht hübscher... bis ich durch Petra auf die Idee kam, sie eben mit Karotten zur Marmelade zu verarbeiten. Beim Abschmecken war mir der Geschmack dann etwas zu süßlich und ich habe noch den Saft von Limetten hinzugefügt.

KarottenBitterorangenMarmelade.jpg

Karotten-Bitterorangen-Marmelade

Quellenangabe: Brot und Rosen 13.05.2010 von Sus
Kategorien: Marmelade, Karotte, Orange
Mengenangaben für: 1 Rezept

Zutaten:

350gKarotten; geputzt gewogen
300gBitterorangenfilets; geputzt gewogen
2-3Limetten; Saft davon
400gGelierzucker 2:1

Zubereitung:

Karotten waschen, abtropfen lassen, schälen, fein raspeln, benötigte Menge abmessen. Orangen schälen, weiße Haut dabei entfernen, die Fruchtfilets dabei herausschneiden, zerkleinern und benötigte Menge abwiegen.

Möhren, Orangenfilets und Limettensaft mit Gelierzucker im Kochtopf gut verrühren. Alles unter Rühren bei starker Hitze zum Kochen bringen, mindestens 3 Minuten unter ständigem Rühren sprudelnd kochen lassen (gegebenenfalls noch mit weiterem Limettensaft abschmecken) und vom Herd nehmen. Kochgut evt. abschäumen, sofort randvoll in vorbereitete Gläser füllen. Mit Twist-Off-Deckeln verschließen, umdrehen, ca. 5 Minuten auf dem Deckel stehen lassen.


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Mittwoch, 12. Mai 2010

Ich weiß ...

Jubiläums-Blog-Event LVI - Brunch & Giveaway (Einsendeschluss 15. Mai 2010)

... ja nicht, wie Ihr das seht, aber für mich gehört zu einem richtigen Brunch auch ein richtiger Kuchen.

Rhabarber2010.jpgDeshalb steuere ich für den großen Jubiläums-Brunch im Kochtopf einen klassischen Streuselkuchen bei, der endlich 100% eigene, selbstgezogene Rhabarber-Stangen enthält.
SmileyFreu.gif


Rhabarber-Streusel mit Löwenzahn-Sahne

RhabarberStreuselMitLoewenzahnSahne2010.jpg

Quellenangabe: 09.05.2010 von Sus
Kategorien: Kuchen, Hefe, Rhabarber, Löwenzahn
Mengenangaben für: 1 Blech

Zutaten:

Teig:
500gMehl
250mlMilch
42gHefe
80gZucker
125gButter
1Ei
Belag:
4StangenRhabarber
3EßlöffelZucker
Streusel:
250gMehl
125gButter
100gZucker
Sahne:
1PortionSchlagsahne
1EßlöffelVanillezucker
5EßlöffelLöwenzahn-Sirup
1PäckchenSahnesteif
Löwenzahn-Blüten

Zubereitung:

Rhabarber schälen und in schmale Stücke schneiden. In einer Schüssel mit Zucker bestreuen.

Für den Hefeteig die Hefe mit etwas Zucker und Mehl in der Milch auflösen. Zucker, weiche Butter und Ei hinzugeben und gleichmäßig mit dem Mehl verrühren, bis sich der Teig vom Schüsselrand löst.

Die Schüssel mit einem Tuch zudecken und den Teig auf ca. doppelte Größe gehen lassen.

Den Teig auf einem Blech mit Backpapier ausrollen, noch einmal gehen lassen und dann mit dem abgetropftem Rhabarber belegen.

Für die Streusel sollte die Butter kalt und hart sein. Alle Zutaten in einer Schüssel mit den Händen verkneten und die Streusel gleichmäßig auf dem Rhabarber verteilen.

Backzeit: ca. 30 Minuten bei 200°C.

Die Sahne mit Löwenzahn-Sirup und Vanillezucker zuerst verrühren und dann steif schlagen, gegebenenfalls etwas Sahnesteif hinzufügen. Gelbe Blütenblätter aus einer Löwenzahnblüte zupfen und vorsichtig unter die Sahne mischen.

Anmerkung:

- Ich hatte beim Schlagen der Sahne Löwenzahn-Blütenblätter dazugegeben. Keine gute Idee, denn sie sind alle am Quirl als Klumpen hängengeblieben. Deshalb erst nach dem Schlagen zugeben.
- Der Löwenzahn ist übrigens ebenfalls zu 100% selbstgezogen. SmileyGrin.gif
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