Die letzten Plätzchen ...

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Das Rezept für die letzten Plätzchen, die ich dieses Jahr für Weihnachten gebacken habe, ist mir einfach so zugeflogen. Gerade noch rechtzeitig lag es Anfang der Woche in meinem elektronischen Briefkasten. Und da ich mich noch nicht zu einem Gericht für das Maronen-Event im Gärtner-Blog hatte entscheiden können, war die ganze Sache auf einmal viel einfacher.

Mit einem kurzen Abstecher auf den Weihnachtsmarkt hatte ich mich mit frischen, heißen Maronen (und einem Glühwein SmileyGrin.gif) versorgt. Der Teig war schnell gemacht und am nächsten Abend wurde dann der Backofen angeschmissen.

Die Plätzchen schmecken schön nach Maronen, obwohl der Geschmack ruhig noch intensiver sein dürfte. Das nächste Mal werde ich die Maronenmehl-Menge erhöhen und vielleicht sogar die Nüsse weglassen.

Maronensterne

Maronensterne.jpg

Quellenangabe: Newsletter essen-und-trinken.de
Variiert 17.12.08 von Sus
Kategorien: Gebäck, Weihnachten, Mürbeteig, Marone, Keks
Mengenangaben für: 50 Stück

Zutaten:

250GrammMehl; gesiebt
1PriseNelken; gemahlen
1PriseIngwer; gemahlen
1PriseKoriander; gemahlen
3TeelöffelZimt (3-4 Tl); gemahlen; bis 1/3 mehr
Salz
70GrammHaselnußkerne; geröstet und gemahlen
100GrammMaronen; geröstet und gemahlen
200GrammButter (weich)
150GrammZucker
2Eigelb (Kl. M)
Mehl zum Bearbeiten
 Glasur:
300GrammPuderzucker; gesiebt
1Eiweiß
2EsslöffelZitronensaft

Zubereitung:

Haselnüsse in der Pfanne rösten und die Häutchen mit einem (Papier-)Tuch abrubbeln, dann mahlen. Die Maronen kreuzweise einschneiden und in der Pfanne ebenfalls rösten (oder im Backofen backen) und schälen. Einfacher ist es natürlich, auf dem Weihnachtsmarkt eine Tüte frischgeröstete Maronen zu kaufen. Die Maronen zu mittelgrobem Mehl (etwas wie die Haselnüsse) mahlen.

Mehl mit den Gewürzen und den gemahlenen Maronen und Nüssen mischen. Butter mit Zucker schaumig rühren, bis sich der Zucker gelöst hat. Eigelb nach und nach zugeben. Mehlmischung unterheben und zu einem glatten Teig verarbeiten. Den Teig flach drücken, in Folie wickeln und mindestens 8 Stunden (besser über Nacht) kalt stellen.

Die Teigmasse auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche ca. 1/2 cm dick ausrollen. Nicht benötigten Teig immer wieder kalt stellen. Plätzchen ausstechen und auf mit Backpapier belegte Backbleche setzen. 1 Stunde kalt stellen. Die Teigreste zusammenkneten und erneut ausrollen. Weitere Sterne ausstechen, auf ein Blech setzen und kalt stellen.

Inzwischen für die Glasur Puderzucker, Eiweiß und Zitronensaft zu einer zähen Masse verrühren. Die Sterne mit einem Pinsel relativ dick damit bestreichen. Noch einmal 30 Minuten kalt stellen.

Die Sterne im vorgeheizten Backofen bei 175 Grad (Umluft 10 Minuten bei 165 Grad) auf der untersten Schiene 10-15 Minuten backen; die Glasur darf nur an den Spitzen ganz leicht Farbe annehmen. Die Sterne aus dem Backofen nehmen, leicht abkühlen lassen, dann mit einer Palette vorsichtig auf Gitter setzen und vollständig abkühlen lassen. Die Sterne in Blechdosen zwischen Lagen von Pergamentpapier kühl und trocken aufbewahren. Sie halten sich ca. 4 Wochen.

Anmerkung:

- Das nächste Mal besser einen richtigen Zuckerguß verwenden, dieser ist ein bißchen zu sehr verlaufen. Vielleicht lag es daran, daß ich etwas zu ungeduldig war und vor dem Backen die letzte Kühlphase nicht mehr abgewartet habe.
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sivie (Gast) - 21.12.2008 16:43

Hört sich gut an. Meinst du, dass man auch Maronenmehl verwenden kann? Oder wie fein werden die Maronen beim mahlen?

Sus aka Corum (Gast) - 21.12.2008 20:41

Hmm, kann ich nicht so genau sagen, ich hatte noch nie Maronenemehl. Die Konsistenz, die sich bei mir ergeben hat, war die gemahlener Haselnüsse. Ich hätte es noch feiner zerkleinern können, hatte aber befürchtet, daß dann die Masse zu feucht wird. Ich wollte demnächst den umgekehrten Weg gehen: Brot mit gemahlenen Maronen backen. Wo bekommst Du den Maronenmehl her?
lamiacucina (Gast) - 22.12.2008 06:37

Weihnachtsgebäck mit Marroni: das gefällt mir. Und Du meinst, dass der Teig mit mehr Maronen immer noch zusammenhält ?

Sus aka Corum (Gast) - 23.12.2008 09:50

Keine Ahnung, ehrlich gesagt. Aber wenn ich die Haselnüsse durch Maronen ersetze, müßte es doch eigentlich funktionieren, oder?

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