Dienstag, 20. November 2007

Was ...

... so alles wieder zum Vorschein kommt, wenn die Blätter verschwinden ...

VergessenesOsterei.jpg



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|Grünfutter|



Donnerstag, 15. November 2007

Er ist da ...

Blog-Event XXIX: Bistroküche [15. November 2007]Es ist der dritte Donnerstag im November - traditionell der Tag, an dem der Beaujolais Primeur zum ersten Mal verkauft werden darf. Und welches Ereignis wäre passender zum Koch-Event XXIX: Bistroküche?

Ich glaube, das letzte Mal, daß ich ein echtes französischen Bistro von innen gesehen habe, ist ca. 20 Jahre her. Ich fuhr mit meiner besten Freundin im Nachtbus nach Paris. Morgens um sechs kamen wir an: müde und hungrig. In einem Bistro irgendwo in Paris, welches um diese Uhrzeit schon geöffnet hatte, bestellten wir uns "deux café au lait et deux croissants". Am frühen Abend fuhr der Bus wieder zurück und an eine Mahlzeit dazwischen kann ich mich nicht mehr erinnern. Soviel zu meinen kulinarischen Kenntnissen der französischen Bistro-Küche.

Während der letzten Wochen habe ich lange überlegt, was denn in einem Bistro serviert werden könnte. Irgendwie hatte ich a) Baguettes im Sinn und b) immer ein Bild vor Augen, in dem um die Mittagszeit viele Menschen möglichst schnell einen Kaffee, einen Wein und/oder etwas zu Essen haben möchten.

Was liegt da näher, als diesen hungrigen Menschen belegte Baguettes in die Hand zu drücken?

BelegteBaguettes.jpg

Ein richtiges Rezept gibt es diesmal keins. Ein Baguette wurde in ca. 15 cm lange Stücke zerteilt, die dann der Länge nach halbiert wurden. Alle Teile sind ganz dünn mit etwas Kräuterbutter bestrichen und dann mit Eichblattsalat belegt.

Links vorne: Französische Salami pur porc mit französischen (Zufall!) Tomaten und Zwiebelsprossen.

Dahinter: Französischer Ziegenweichkäse mit Cranberries (Hey, schmeckt echt gut!)

Ganz hinten: Thunfischpaste aus einer Dose Thunfisch im eigenen Saft, einem zerkleinerten hartgekochten Ei, Basilikum, Frühlingszwiebel, Knoblauch, Salz und Pfeffer - alles mit dem Stabmixer zerkleinert und mit Limettensaft abgeschmeckt. Eigentlich hätten da ein paar Oliven dazugehört, mais "Je suis désolée, Madame, pas d'olives aujourd'hui".

Rechts noch einmal das gleiche bis auf den "Jambon de Paris" (naja, gekochter Schinken halt) für den Nicht-Käse-Esser.

Dazu den bereits erwähnten Beaujolais. Santé !
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Sonntag, 11. November 2007

Back to the roots ...

Garten-Koch-Event: Topinambur [30.11.2007]TopinamburNilpferd.jpgLetztes Jahr blühte meine Topinambur - dieses Jahr nicht, weiß der Geier, warum. Aber Knollen wurden mal wieder wie am Fließband produziert, darunter auch das nette Wesen hier rechts.
Ich hoffe ja auf viele neue Rezepte im aktuellen Garten-Koch-Event "Topinambur", damit wir der Flut auf leckere Art und Weise Herr werden können.

Mein Liebster wünschte sich eigentlich ganz normale Kassler mit Kraut und ich konnte mal wieder nicht anders und habe variiert. Die süßlich-scharfe Sauce hat sehr gut zum leicht salzigen Fleisch und zum Sauerkraut gepaßt. Nächstes Mal (Ja, darf ich! SmileyThumbsUp.gif) werde ich mehr Sauce anrühren und auch die Kartoffeln bzw. Topinambur damit bestreichen.

KasslerbratenMitTopinambur.jpg

Virginia-Kassler mit Topinambur

Quellenangabe: Frei nach kochen&geniessen 11/2007
07.11.07 von Sus
Kategorien: Fleisch, Kassler, Topinambur, Sauerkraut
Mengenangaben für: 6 Portionen

Zutaten:

750 Gramm Topinambur
750 Gramm Kartoffeln
3 große Zwiebeln
3-4 Eßlöffel Öl
grobes Meersalz
Pfeffer
1 kg Kassler-Kotelett-Braten (ohne Knochen)
3 Eßlöffel Barbecuesauce (Flasche)
3 Eßlöffel Whiskey (irischer, daher mit 'e')
2 Eßlöffel Brauner Zucker
1 Teelöffel getrockneter Majoran
Cayennepfeffer
1/2 Teelöffel Knoblauchpulver
evtl. Majoran zum Garnieren
Sauerkraut:
1 kg Sauerkraut
1 Zwiebel
2 Lorbeerblätter
4 Wacholderbeeren; leicht gequetscht
2 Nelken
Apfelwein
1 Teelöffel Instant-Gemüsebrühe
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Kartoffeln unter Wasser gründlich bürsten und in Stücke wie für Salzkartoffeln schneiden. Topinambur ebenfalls bürsten, ggf. schälen und wie die Kartoffeln zerteilen.
Zwiebeln schälen und der Länge nach vierteln bzw. sechsteln. Alles auf einer Fettpfanne verteilen. Mit Öl bestreichen und mit Salz und Pfeffer würzen.

Die Fettpfanne auf die unterste Schiene in den vorgeheizten Ofen (E-Herd: 175°C / Umluft: 150°C / Gas: Stufe 2) schieben. Den Kassler auf den Rost setzen und direkt darüberschieben. Alles zunächst 50-60 Minuten braten.

Barbecuesauce, Whiskey, Zucker, Majoran, Knoblauch und etwas Cayennepfeffer verrühren. Kassler dick damit bestreichen. Ca. 15 Minuten weiterbraten.

Ofen hochschalten (E-Herd: 225°C / Umluft: 200°C / Gas: Stufe 4) und den Kassler 5-10 Minuten knusprig braten.

Herausnehmen und etwas ruhen lassen; dann aufschneiden. Mit dem Ofengemüse anrichten und garnieren.

Sauerkraut:
Zwischenzeitlich die Zwiebel schälen und klein schneiden und mit etwas Fett glasig dünsten. Mit Apfelwein und Gemüsebrühe ablöschen. Vom Sauerkraut ca. 1/10 zurückbehalten; den Rest in den Topf geben. Die Gewürze hinzufügen.

Unter gelegentlichem Umrühren ca. 30 Minuten köcheln lassen; wenn nötig, etwas Apfelwein hinzugeben. Vor dem Servieren das rohe Sauerkraut unter das gekochte mischen.

Anmerkung:

- Da die Topinambur sehr frisch und relativ glatt waren, war das Schälen kaum nötig.
- Ich habe bereits nach einer Viertelstunde angefangen, den Braten mit der Sauce zu bestreichen, und dann regelmäßig alle fünf Minuten.
- Für kleine Mengen Knoblauch verwende ich getrocknete Knoblauchflocken in einer Mühle. Das schmeckt frischer als gemahlen gekauftes Knoblauchpulver.
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Mittwoch, 31. Oktober 2007

Und immer noch Cranberries ...

Garten-Koch-Event: CranberriesBei der diesjährigen Quittenpasten-Herstellung fiel natürlich wieder Quittensaft als Nebenprodukt ab. Eine Flasche davon wurde zu Gelee verarbeitet; der Abwechslung halber mal mit Cranberries versetzt. Ich hatte mir es so vorgestellt, daß die roten Cranberries in der blaß-orangenen Quittenpaste schweben. Tja, war wohl nüscht. Die Cranberries haben das Gelee (zugegebenermaßen hübsch) rot gefärbt und zum Zeitpunkt des Photographierens war das Gelee noch nicht richtig fest genug für schwebende Früchtchen.

Quittengelee mit Cranberries

QuittengeleeMitCranberries.jpg

Quellenangabe: 31.10.2007 von Sus
Kategorien: Gelee, Marmelade, Quitte, Cranberry
Mengenangaben für: 3-4 Gläser

Zutaten:

0,7 Liter Quittensaft
700 Gramm Gelierzucker 1:1
100 Gramm Frische Cranberries

Zubereitung:

Den Saft in eine großen Kochtopf geben und den Gelierzucker darin auflösen. Das Ganze zum Kochen bringen. Wenn die Masse sprudelnd kocht, muß sie für 2-3 Minuten am Kochen gehalten werden. (Normalerweise mindestens 4 Minuten, aber da Quitten viel Pektin enthalten, geht es hier kürzer.) Dabei die Cranberries hinzugeben. Sie sollten mitkochen, aber so wenig wie möglich platzen. (Gar nicht so einfach!)

Nach der erfolgreichen Gelierprobe die Masse in vorbereitete Gläser mit Schraubverschluß geben. Die Gläser verschließen und für ein paar Minuten auf den Kopf stellen.

Später, wenn das Gelee fester wird, die Gläser drehen und wenden, damit sich die Cranberries gleichmäßig im Glas verteilen.
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Noch mehr Cranberries ...

Garten-Koch-Event: CranberriesLetzte Woche war allerorten Angebotszeit für Backwaren. Unter anderem wurden auch Silikon-Backformen angeboten. Bei den niedlichen kleinen Gugelhupfen konnte ich nicht widerstehen.

Leider sind diesmal die Bilder nicht besonders geworden und bis ich das entdeckt hatte, war alles schon aufgegessen.

Fruchtige Spekulatius-Muffins

SpekulatiusMuffinOhneGuss.jpg SpekulatiusMuffinMitGuss.jpg

Quellenangabe: Gebacken 26.10.07 von Sus
Kategorien: Muffin, Backen, Cranberry
Mengenangaben für: 8 Stück

Zutaten:

200 Gramm Spekulatiuskekse
100 Gramm Mehl
1/2 Päckchen Backpulver
1 Prise Salz
50 Gramm Zucker
2 Eßlöffel Pflanzenöl
1 Ei
80 ml Milch
1 Kaki oder Sharon
1 Handvoll Cranberries
Schokoladenguß

Zubereitung:

Die Kakifrucht schälen und in kleine Stücke schneiden; die Cranberries waschen.

Die Spekulatiuskekse fein zermahlen und mit dem Mehl, Backpulver, Zucker und Salz in eine Schüssel geben. In einer anderen Schüssel das Ei mit dem Öl und der Milch so schaumig wie möglich rühren. Die flüssigen Zutaten unter die trockenen mischen, das Obst dazugeben und alles kurz umrühren.

Muffin- oder Mini-Gugelhupfformen füllen und bei 180°C im vorgeheizten Backofen ca. 25-30 Minuten backen.

Schokoladenguß verflüssigen und die Muffins/Gugelhupfe darin eintauchen.

Anmerkung:

- Da in den Keksen bereits Zucker enthalten ist, kann man den Zuckeranteil im Rezept auch noch weiter verringern.
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Dienstag, 30. Oktober 2007

Spät ...

Im Kochtopf läuft gerade eine Diskussion, warum es so wenige kochende Männer mit Foodblogs gibt. Unter anderen ist ein Argument, daß der Mann als solches (SmileyGrin.gif) durch seinen Job viel zu wenig Zeit hat, um neben dem Kochen auch noch zu bloggen. Was macht dann bloß die Frau an sich (SmileyGrin.gif), die einen Fulltime-Job hat, gerne kocht und auch noch bloggen möchte? Eben: Das Sonntagsessen von vorletztem Wochenende erst heute online bringen:

... Es wird Herbst. ... Die Lust auf deftige Mahlzeiten wächst. ... Im Gefrierschrank wartet noch ein Stück Hirschkeule auf ihren Verbrauch. ... Im Gärtnerblog wird immer noch laut nach Rezepten mit Cranberries gerufen. ... Auf dem Markt wurden die letzten frischen Bohnen angeboten. ... Was liegt also näher als ...

Hirschgulasch mit Spätzle und grünen Bohnen

HirschgulaschMitSpaetzle.jpg

Da ich trotz diesem dieses und einem eines noch folgenden Beitrags immer noch ein paar Früchte übrig hatte, kam ich auf die Idee, eine Beilage aus karamellisierten Cranberries herzustellen.

Fruchtige Beilagen zu Fleischgerichten sind schon seit meiner Kindheit nicht so mein Ding. Dies hat sich hier leider wieder bestätigt: Das Cranberry-Kompott alleine war wirklich sehr lecker, aber als Beilage bitte nicht zu Fleisch mit Sauce sondern solo oder zu Vanilleeis.

SpaetzleProduktion.jpgDie Spätzle waren sehr lecker, aber wohl jede schwäbische Hausfrau hätte mich ob der Zubereitungsmethode gesteinigt ausgeschimpft:

Man nehme ein kleines Sieb mit Löchern >= 3mm, einen elektrischen Passierstab, einen Spätzleteig und einen Gehilfen, der sowohl photographiert als auch die fertigen Spätzle aus dem kochenden Wasser schöpft. Was soll ich sagen? Es hat funktioniert.


Saftiges Hirschgulasch

Quellenangabe: Diverse Quellen im Internet
Erfasst 21.10.07 von Sus
Kategorien: Wild, Hirsch, Gulasch
Mengenangaben für: 4 Portionen

Zutaten:

1KiloHirschgulasch
4Zwiebeln
3Lorbeerblatt
3Wacholderbeeren
500MilliliterRotwein
1-2Karotten
200GrammSellerie
100GrammSpeckwürfel
2EsslöffelÖl
Salz, Pfeffer
250MilliliterWildfond (ggf. auch Rinderbrühe)
3EsslöffelCranberry-Relish
1-2EsslöffelSpeisestärke
Cranberry-Relish:
50-100GrammBrauner Rohrzucker
1HandvollCranberries
Orangensaft; frisch gepreßt

Zubereitung:

Die Zwiebeln schälen und vierteln. Das Gulasch mit den Zwiebeln und den Gewürzen in Rotwein einlegen und ca. 4-6 Stunden ziehen lassen.

Das Gemüse waschen und schälen und in kleine Stücke schneiden.

Das Gulasch aus der Flüssigkeit nehmen und etwas abtrocknen. Öl in einem großen Topf erhitzen. Speck, Gemüse und Gulasch darin anbraten und mit Salz und Pfeffer würzen.

Die Zwiebeln ebenfalls kleinschneiden und dazugeben. Mit der Marinade und Fond ablöschen. 90-120 Min. schmoren. Dabei immer mal wieder Rotwein und/oder Fond nachgeben und stetig umrühren.

Wenn das Fleisch gar genug erscheint, aus der Flüssigkeit herausnehmen und im Backofen warm stellen. Die Flüssigkeit entweder durchpassieren oder mit dem Rührstab bearbeiten. Etwas Relish in die Sauce rühren. Wenn notwendig, die Sauce mit etwas Stärke binden. Abschmecken. Das Fleisch wieder in die Sauce geben und bis zum Servieren warm stellen.

Cranberry-Relish (vorbereitet):
In einer Pfanne den Zucker zum Schmelzen bringen. Unter ständigem Rühren die Cranberries dazugeben, bis die meisten Beeren geplatzt sind. Dabei immer wieder mit etwas Orangensaft ablöschen und weiterrühren. Aus dem Topf nehmen und abkühlen lassen.


Spätzle

Quellenangabe: Mein eigenes Schulkochbuch der 10. Klasse
Kategorien: Nudeln, Spätzle, Beilage
Mengenangaben für: 1 Rezept

Zutaten:

1/2-3/4PfundMehl (ich habe diesmal Weizenvollkornmehl verwendet)
4Eier; (oder mehr)
1TeelöffelSalz
2EsslöffelGrieß; (1 Esslöffel Grieß : 2 Eier)
1/8LiterWasser
Salz

Zubereitung:

Das Mehl und den Grieß in eine Schüssel geben und eine Mulde formen. Dorthinein die Eier geben, dann das Wasser und das Salz. Dies miteinander verrühren, bis es Blasen gibt (bzw. der Teig muß kleben), Mit Spätzlemaschine jeweils eine Portion in kochendes Salzwasser (Topf 3/4-voll) geben. Wenn sie auftauchen, sofort in kaltes Wasser geben und abspülen, abtropfen lassen.

Evtl. mit etwas Margarine in einer Pfanne bräunen und dann auf den Tisch bringen.

Anmerkung:

- Den Grieß habe ich weggelassen. Die Sache mit dem kalten Wasser habe ich auch schon immer für etwas fragwürdig gehalten, denn dadurch werden die Spätzle viel zu schnell kalt.

- Zusätzlich habe ich eine Handvoll frischer Champignons in dünne Scheiben geschnitten und in einer Pfanne mit ganz wenig Fett leicht angebraten und über die Spätzle verteilt.
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Montag, 29. Oktober 2007

Mutabor!

BuildYourWildSelfSmall.jpg

Sus - das Rein-ho-bush-fro-con-at-lion



Via Vorspeisenplatte und Leicht & Sinnig.

Zu finden bei den New Yorker Zoos.
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|Die Erforschung des Ichs mit Hilfe des Internets|



Freitag, 26. Oktober 2007

Belohnung ...

Garten-Koch-Event: CranberriesNach Erledigen der lästigen Herbstpflichten wie Gartenstühle und Sonnenschirme in den Keller tragen, Pflanzen - wegen Frostgefahr - zuerst im Wohnzimmer unterbringen, um sie dann im Haus und im Keller zu verteilen, gab es letztes Wochenende eine Belohnung in gemütlicher Runde:

Versunkener Apfelkuchen mit Cranberries

ApfelkuchenMitCranberries.jpg

Quellenangabe: Frei nach: Elke Blome: Backen, was allen schmeckt, Falken-Verlag, 1984
Gebacken 14.10.07 von Sus
Kategorien: Kuchen, Backen, Rührteig, Apfel, Cranberry
Mengenangaben für: 1 Rezept

Zutaten:

Teig:
200GrammButter oder Margarine
200GrammZucker
3Eier
100MilliliterSchlagsahne
50GrammCranberries; halbiert
2Ungespritzte Zitronen; abgeriebene Schale und Saft
400GrammMehl
1PäckchenBackpulver
etwasMilch
Belag:
2grosseSäuerliche Äpfel; (z.B. Boskop)
50GrammCranberries; ganz
Außerdem:
Fett für die Form

Zubereitung:

1. Die weiche Butter oder Margarine und Zucker in eine Rührschüssel geben und schaumig schlagen.

2. Nacheinander die Eier und die abgeriebene Zitronenschale unterrühren.

3. Das Mehl mit dem Backpulver vermischen und langsam unterrühren. Bei Bedarf Milch hinzufügen. Die halbierten Cranberries unterrühren.

4. Den Teig auf ein gefettetes rechteckiges Kuchenblech oder in eine große runde Kuchenform (30cm Durchmesser) geben und glattstreichen.

5. Die Äpfel schälen, vierteln und das Kerngehäuse herausschneiden.

6. Die Außenrundungen gleichmäßig mit einem Küchenmesser einschneiden (einkerben) und die Apfelstücke sofort mit Zitronensaft bepinseln, damit sie nicht braun anlaufen.

7. Die Apfelstücke mit der Rundung nach oben auf dem Kuchenteig verteilen. Die ganzen Cranberries zwischen den Äpfeln plazieren. Die Früchte dabei ruhig ein wenig in den Teig drücken.

8. Das Blech in die Mitte des vorgeheizten Backofens (E: 225°C, G: 4) einschieben und den Kuchen in etwa 30 Minuten backen.

Anmerkung:

Meine Backform hat einen Durchmesser von 26cm, daher war der Teig höher und die Backzeit betrug ca. 40 Minuten (Stäbchenprobe).
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Donnerstag, 25. Oktober 2007

Begegnung ...

... der merkwürdigen Art.

Heute morgen mitten vor der Eingangstür des Supermarkts entdeckt:

Raupe.jpg

Von dort habe ich sie erst mal gerettet und photographiert. (Ja, ich weiß jetzt auch, daß eine dunkle Raupe auf dunklem Autositz nicht besonders gut rüberkommt.)

Jetzt stellen sich natürlich viele Fragen:

Woher kommt sie? Wohin geht sie? Warum verbringt sie dazwischen soviel Zeit mit den Tragen von Digitaluhren?

Wie heißt sie? Wie ist sie vor den Supermarkt gekommen? Wo wäre sie lieber? Was wird einmal aus ihr?

Ich habe sie in das nächste Gebüsch mit dichtem Unterholz und Blättern auf dem Boden gesetzt. Ich hoffe, da fühlt sie sich bis nächstes Jahr wohl.
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|Getier|



Dienstag, 16. Oktober 2007

Erfolgreiche Resteverwertung ...

World Bread Day '07 [16. Oktober 2007]Beim Zubereiten der diesjährigen Quittenpaste (oder auch Quittenbrot genannt) mußte ich zu meiner Schande feststellen, daß die Vorräte von letztem Jahr noch nicht ganz verbraucht waren. So geht's halt, wenn man etwas wie einen Schatz hütet.

Nach vorsichtigem Probieren waren die Quittenpastestücke zwar etwas trocken, aber durchaus noch genießbar. Deshalb habe ich mein bereits mehrfach erprobtes Rezept für Rosinenbrot verwendet und die Rosinen durch eingeweichte Quittenpaste-Stückchen ersetzt.

Mit Butter und/oder Nuß-Nougat-Creme bestrichen: Lecker!

Quittenbrot-Brot

Quittenbrotbrot.jpg
Quellenangabe: Anleitung des BBA, 14.10.2007 von Sus
Kategorien: Brot, Backen, BBA, Quitte
Mengenangaben für: 1 Brot

Zutaten:

400mlMilch; lauwarm
50GrammWeiche Butter
750GrammWeizenmehl
4TeelöffelZucker
1/2TeelöffelSalz
4TeelöffelZimt
1PäckchenTrockenhefe
Nach dem Signalton zugeben:
1TasseQuittenbrot; gehackt

Zubereitung:

Das Quittenbrot klein schneiden oder hacken und in einer Schüssel mit einem Eßlöffel Wasser einweichen.
Zuerst die Milch mit der Butter, dem Zucker und der Hefe in den BBA geben. Nach ein paar Minuten die übrigen Zutaten dazu geben und diesen mit Programm "Süßes Brot" oder "Weißbrot" starten. Beim Signalton (so nach 20 Minuten) die Quittenstückchen mitsamt der Flüssigkeit zugeben.

Gegen Ende der Backzeit aufpassen, daß das Brot nicht zu dunkel wird.
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Montag, 15. Oktober 2007

Jetzt doch ...

Blog-Event XXVIII: Die Walnuss [15. Oktober 2007]Also, wenn ich ehrlich sein soll, mag ich keine Walnüsse. Deswegen habe ich auch lange gedacht, an diesem Koch-Event nicht teilzunehmen. Dann bekam ich aber am Wochenende auf dem Markt ein sogenanntes "türkisches Walnuß-Pesto" zu probieren, welches gar nicht mal so schlecht geschmeckt hat. Das Rezept habe (natürlich) ich nicht bekommen, deshalb habe ich mir was Eigenes ausgedacht.

Weil dieses Jahr alle Walnußbaum-Besitzer über die reiche Ernte stöhnen, bekam ich kurzfristig die Walnüsse nachgeschmissen netterweise geschenkt.

Lammsteaks mit roter Walnußkruste

LammsteaksMitWalnusskruste.jpg
Quellenangabe: 14.10.2007 von Sus
Kategorien: Walnuß, Tomate, Lamm, Pesto
Mengenangaben für: 3 Portionen

Zutaten:

6Lammsteaks
Paste:
150GrammWalnußkerne
50Grammgetrocknete Tomaten
4Knoblauchzehen
1MesserspitzeHarissa
5-8Pfefferminzblätter
1SchußOlivenöl (oder Walnußöl)
1/2TeelöffelKreuzkümmel; gemahlen
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Die Walnußkerne zusammen mit den Tomaten, der Minze und den Knoblauchzehen im Mixer zu einer Paste zerkleinern. Die Walnüsse sondern dabei Öl ab. Sollte es trotzdem zu trocken sein, vorsichtig etwas Olivenöl (oder eben Walnußöl, wenn man denn welches hat) zugeben. Mit den Gewürzen abschmecken.

Die Lammsteaks mit ca. der Hälfte der Paste dick einreiben und gut zwei Stunden ziehen lassen.

In einer Pfanne etwas Olivenöl erhitzen und die Steaks von beiden Seiten mitsamt der Paste für 3 Minuten anbraten.

Zum Servieren mit einen Löffel kleine Bällchen der Paste auf den Teller geben.

Dazu gab es Kartoffel-Zucchini-Gratin mit und ohne Ziegenkäse.

Anmerkungen:

- Das Harissa kann durch beliebige andere Scharfmacher ersetzt werden. Die Paste soll würzig sein, aber nicht zu scharf.
- Die Walnüsse nicht zu lange mixen, sonst kann die Masse bitter werden.
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