Montag, 25. Juli 2011

Ich glaube, ...

Garten-Koch-Event Juli 2011: Pfirsich [31.07.2011]

... ich brauche ein Diktiergerät ... Kennt Ihr das: Während des Backens und/oder Kochens eines Rezepts fallen Euch schlaue Sprüche und witzige Anmerkungen ein, die unbedingt dazu gebloggt werden müssen. Wenn dann aber das Rezept eingetippt ist, das Bild ordentlich hingefriemelt wurde, ja, dann sind alle hübschen Textphrasen auf Nimmerwiederhören verschwunden. Gnmpf!

Nun gut, dann eben ohne, schließlich geht es ja auch um's Essen, das ist eine ernste Sache, nix zum Witzchen drüber machen. Jawoll!

Das Rezept bei BBC hat mich angelacht und schließlich steht ja noch ein Rezept für das Garten-Koch-Event "Pfirsich" aus. (Es wird aber nicht das letzte sein!)

Die Tarte ist von der Optik nicht ganz so gelungen wie das Original, schmeckt aber vorzüglich!

Pfirsich-Mandel-Tarte

PfirsichMandelTarte2.jpg

Quellenangabe: BBC Good Food
Erfaßt 24.07.2011 von Sus
Kategorien: Kuchen, Mandel, Pfirsich, Mürbeteig, Tarte
Mengenangaben für: 8 Portionen

Zutaten:

Teig:
280GrammMehl
230GrammWeiche Butter
2Eigelb
120GrammPuderzucker
Mandelcreme:
125GrammButter
125GrammBrauner Rohrzucker
125GrammMandeln; gemahlen
20Amarettini
2Eier (bzw. 1 Ei und 2  Eiweiß)
Pfirsiche:
250MilliliterWasser
200GrammBrauner Rohrzucker
1Vanilleschote; der Länge nach aufgeschnitten
8Pfirsiche
Sonstiges:
Aprikosenmarmelade
Mandelsplitter; geröstet

Zubereitung:

Für die Mandelpaste, die Butter mit dem Zucker cremig und hellgelb verrühren. Nacheinander die Eier einarbeiten. Amarettini im Mörser zerreiben und mit den Mandeln unterrühren. Im Kühlschrank gut 1 Stunde kühlen, damit die Masse fest wird.

Für den Teig Mehl, Zucker und Salz mischen. Weiche Butter und Eigelb hinzufügen. Zu einem Teig verrühren, diesen zu einer Rolle formen, in Frischhaltefolie wickeln und für 30 Minuten im Kühlschrank kühlen.

Backofen auf 190 °C/Umluft 170°C/Gas Stufe 5 vorheizen. Das Wasser erhitzen und Zucker und die Vanilleschote hineingeben. Zucker auflösen. Pfirsiche halbieren, entsteinen und mit der Schnittfläche nach unten in eine feuerfeste Schüssel legen. Mit dem Sirup begießen. Zugedeckt im Backofen für 15-25 Minuten backen lassen, je nach Reife der Pfirsiche. Aus dem Ofen nehmen und in der Flüssigkeit abkühlen lassen.

Die gekühlte Teigrolle in dünne Scheiben schneiden und in einer 30-cm-Tarteform, mit Backpapierstreifen ausgelegt, verteilen, daß die Ränder und der Boden gleichmäßig bedeckt sind. Zurechtdrücken, bis alle Löcher geschlossen sind. Für weitere 30 Minuten kaltstellen.

Backofen auf 160 °C/Umluft 140 °C/Gas Stufe 3 herunterschalten. Die Pfirsiche in der Tarteform gleichmäßig verteilen. Die Mandelmasse entweder mit einem Löffel oder einer Spritztülle um die Pfirsiche verteilen, daß die Früchte noch herausschauen.

Für 50-55 Minuten backen; die Mandelmasse sollte durch und schön goldbraun gefärbt sein.

Eigentlich gehören noch Aprikosenmarmelade als Glasur und geröstete Mandelsplitter dazu, da aber die Mandelmasse bei mir so gleichmäßig verlaufen ist, habe ich sie weggelassen.

Außerdem war im Original im Sirup etwas Mandellikör, aber keine Amarettini in der Mandelmasse.

Anmerkung:

Den Pfirsichsirup nicht wegschütten, dazu schmeckt er viel zu lecker! Mit kaltem Mineralwasser ein leckeres Sommergetränk!

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Mittwoch, 20. Juli 2011

Je schlechter ...

... das Wetter, desto bunter der Salat!

Heute morgen wußte ich mal wieder nicht, was ich heute mittag essen wollte. Das kam dann dabei heraus:

KichererbsenFetaSalat.jpg

Kichererbsen-Feta-Salat

Quellenangabe: 20.07.2011 von Sus
Kategorien: Salat, Kichererbsen, Schafskäse
Mengenangaben für: 1 Portion

Zutaten:

100gKichererbsen (aus der Dose)
1kleineZwiebel
1/2Rote Paprika
1Wiener Würstchen
50gSchafskäse (Feta)
1HandvollRucola
1EßlöffelHanföl
1-2EßlöffelWeißer Essig
Salz, Pfeffer
1TeelöffelZitronensaft

Zubereitung:

Kichererbsen unter fließend Wasser abspülen und abtropfen lassen. Zwiebel, Paprika und Würstchen in kleine Stückchen schneiden. Zusammen mit dem Feta in eine Schüssel geben und mit den Dressing-Zutaten mischen. Zum Schluß den gewaschenen und gerupften Rucola unterheben.
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Donnerstag, 14. Juli 2011

Schon erstaunlich, ...

... wie unterschiedlich Geranien aussehen können:

GeranieStellarBirdDancer2011.jpg GeranieRosebud2011.jpg
Stellar Bird Dancer
Pelargonium Zonale
Rosenblütige Geranie
Pelargonium Zonale Rosebud

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|Grünfutter|



Mittwoch, 13. Juli 2011

F(r)isch gefunden ...

Sommerevent - Alle Grillen - Fisch und Seafood - tobias kocht! - 13.06.2011-13.07.2011

Bei der Durchsicht meiner Photos fiel mir auf, daß ich ja tatsächlich einen passenden Artikel für das Sommer-Grill-Event von Tobias beisteuern könnte. Gerade noch rechtzeitig, denn heute gleich ist schon Abgabeschluß!

ForelleGegrillt.jpg

Gegrillte Forelle mit Kräuterfüllung

Quellenangabe: 03.07.2011 von Sus
Kategorien: Fisch, Forelle, Grill
Mengenangaben für: 2 Portionen

Zutaten:

2Forellen
4-5StengelGlatte Petersilie
3-4StengelFenchelgrün (wilder Fenchel); Dill geht auch
1/2BundBasilikum
1HandvollZitronenmelisse
1Zitrone, unbehandelt
1-2EßlöffelOlivenöl
Salz, Pfeffer
Cocktailtomaten

Zubereitung:

Forelle waschen und trocken tupfen. Schale der Zitrone abreiben, dann die Zitrone auspressen. Die Forellen innen und außen mit Zitronensaft bestreichen, salzen und pfeffern. Kräuter grob hacken, mit der Zitronenschale und noch etwas Zitronensaft vermischen und in die Bauchöffnung geben. Im Kühlschrank 1-2 Stunden ziehen lassen.

Tomaten zusammen mit etwas Kräutermischung, Salz und Pfeffer und Öl in Alufolie einschlagen und für 10-15 Minuten auf den Grill legen.

Forellen in einen leicht geölten Grillkorb geben (Ja, mittlerweile haben wir einen!) und von jeder Seite ca. 5-10 Minuten grillen.
Forellen vorsichtig aus dem Korb nehmen und schnell servieren.

Dazu gab's Brokkoli mit Mandelsplittern, gegrillte Kartoffeln und einen Klacks Aprikosen-Ketchup.
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Dienstag, 12. Juli 2011

Eine kleine Kirschengeschichte ...

Solange Kirschen noch Saison haben, will ich Euch ein kleines Experiment vorstellen, welches wir neulich ausprobiert haben. Fazit: SmileyLecker.gif

KirschenGegrilltMitMarshmallows.jpg

Gegrillte Kirschen

Quellenangabe: 03.07.2011 von Sus
Kategorien: Kirsche, Grill, Dessert, Marshmallow
Mengenangaben für: 4 Portionen

Zutaten:

40Feste, dunkle Süßkirschen, z.B. Ockstädter
4Marshmallows
4TeelöffelRohrzucker
8BlättchenSpearmint oder andere kräftige Minze
4TeelöffelMandelsplitter

Zubereitung:

Kirschen waschen und entsteinen. Je zehn Kirschen auf ein Stück Alufolie geben. Mit Zucker, gehackten Minzeblättchen und Mandelsplitter bestreuen. Alufolie wie ein Säckchen verschließen und für 10-20 Minuten auf den Grill legen. Die Dauer hängt von der Festigkeit der Kirschen ab. (Wir hatten es auch mit Sauerkirschen probiert: die waren nach 10 Minuten Matsch sehr weich.)

Entweder Marshmallow auf einem Holzspießchen über der Glut rösten und dann zu den Kirschen servieren oder das Alupaket vorsichtig öffnen, Marshmallow auf die Kirschen legen und noch auf dem Grill schmelzen lassen.
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Samstag, 9. Juli 2011

Bunte Mischung ...

Blog-Event LXIX - Farbenfrohe Gerichte (Einsendeschluss 15. Juli 2011)

In diesem Monat wünscht sich Sylvia von rock the kitchen bunte Gerichte auf dem Teller bzw. im Kochtopf.

Die klassische bunte Gemüsemischung (neben Leipziger Allerlei) ist meiner Meinung nach das Ratatouille. Es lohnt sich auch, eine größere Menge davon zu kochen, denn am nächsten Tag sieht es zwar nicht mehr ganz so hübsch aus, schmeckt aber immer noch!

Ratatouille2011.jpg

Ratatouille oder "Buntes Gemüse mediterran"

Quellenangabe: Spezialitäten der Provence; BLV-Verlag
03.07.2011 von Sus
Kategorien: Gemüse, Beilage, Frankreich
Mengenangaben für: 4 Portionen

Zutaten:

1Aubergine
1Zucchini
1Gelbe Paprika
2Zwiebeln
2-3Fleischtomaten
10Cocktailtomaten; möglichst aromatisch
3Knoblauchzehen
Thymian
1/2BundPetersilie
1/2BundBasilikum
4StengelFenchelgrün
Olivenöl
Salz, Pfeffer

Zubereitung:

Gemüse waschen. Aubergine und Zucchini von den Enden befreien, in dickere Scheiben schneiden und würfeln. Auberginen in einem Sieb mit etwas Salz bestreuen und abtropfen lassen.

Die Paprikaschoten halbieren, die Stielansätze herausschneiden, Samen und Scheidewände entfernen, das Fruchtfleisch in Scheiben schneiden.

Die Zwiebeln schälen, je nach Größe sechsteln oder achteln und die Stücke quer halbieren.

Wer mag, kann die Tomaten kurz blanchieren, kalt abschrecken, häuten und die Fleischtomaten grob zerteilen. Wenn die Häute nicht stören, läßt man sie dran.

Den Knoblauch und die Hälfte der Kräuter hacken und in einem großen Topf in 3 EL Olivenöl andünsten. Die gehackten Fleischtomaten zufügen, salzen und ca. 30 Minuten sanft schmoren.

Währenddessen in einer Pfanne einige EL Olivenöl erhitzen und die Auberginen ca. 10 Minuten braten, dabei mehrmals wenden. Mit einem Schaumlöffel herausnehmen, salzen und in eine Schüssel geben.

Auf die gleiche Weise nacheinander die Zwiebeln, die Paprikaschoten, Zucchini und Cocktailtomaten braten, wobei sie noch Biß haben sollten, salzen und ebenfalls in die Schüssel geben.

Wenn alle Gemüse in der Schüssel sind, diese mit einem Suppenteller bedecken und schräg über dem Spülbecken plazieren, so daß das überschüssige Öl ablaufen kann.

Ratatouille2011MitRumpsteak.jpgDas Gemüse in den Topf zur leise köchelnden Tomatensauce geben und mit zwei Holzspateln vorsichtig durchmischen.

Die Ratatouille noch 5 Minuten bei mittlerer Temperatur im offenen Topf kochen, die restlichen gehackten Kräuter untermischen, mit Salz und Pfeffer abschmecken und vom Herd nehmen.

Dazu gab's Rumpsteak, medium.

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Donnerstag, 7. Juli 2011

Nur ganz kurz ...

Letztes Wochenende war Grillen angesagt und ein paar Aprikosen waren schon etwas sehr reif... da kam das folgende Rezept gerade recht:

Aprikosen-Ketchup

Quellenangabe: Lust auf Genuß 06/2011
03.07.2011 von Sus
Kategorien: Sauce, Ketchup, Aprikose, Grill
Mengenangaben für: 1 Rezept

Zutaten:

500gAprikosen
1Rote Paprika (*)
1/4-1/2EßlöffelRote Peperoni, scharf (je nach Geschmack) (*)
3Knoblauchzehen
1mittlereZwiebel
2EßlöffelÖl
200mlWeißwein (Apfelwein geht auch)
1-2EßlöffelZucker
Salz, Pfeffer
1-2EßlöffelZitronensaft
1-2TeelöffelShoarma-Gewürz
3MesserspitzenPimentón de la Vera, mild

Zubereitung:

AprikosenKetchup.jpgAprikosen waschen, entsteinen und in Stückchen schneiden, Paprika ebenso. Zwiebeln und Knoblauch schälen und kleinhacken.

In einem Topf Zwiebel und Knoblauch in heißem Öl 3 Minuten dünsten. Aprikosen und Paprika zugeben, 2 Minuten mitdünsten.

Mit Wein ablöschen, mit Salz, Pfeffer, Zucker würzen. Mit Zitronensaft, Pimenton und Shoarma-Gewürz abschmecken. Bei mittlerer Hitze 15 Minuten kochen lassen. Pürieren, noch einmal aufkochen.

Fertigen Aprikosenketchup noch heiß in saubere Gläser bzw. Glasflaschen mit Schraubdeckel füllen. Gläser verschließen.

Anmerkung:

- Im Original wurden statt Paprika und Chilischote 2-4 milde Peperonis verwendet.

- Sicherheitshalber im Kühlschrank aufbewahren (oder in Eiswürfelbehältern einfrieren).

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Mittwoch, 6. Juli 2011

Beinahe ...

... hätte ich meinen Beitrag zum Darmstädter Heinerfest verpaßt:

Darmstädter Hundertwasserhaus und Frankfurter Skyline vom Riesenrad aus gesehen:

Heinerfest2011Riesenrad.jpg

Ach, übrigens: Der alte Affe ist immer noch da!
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|Darmstadt|



Dienstag, 28. Juni 2011

Weil's so schön war...

... besser: weil noch was übrig war, gab es aus den Resten am nächsten Tag einen Salat:

KohlrabiSalat.jpg

Garten-Koch-Event Juni 2011: Kohlrabi [30.06.2011]Und weil die Kombination Kohlrabi, Sesam und Ingwer so lecker war, ist dies noch ein Beitrag für das Garten-Koch-Event "Kohlrabi"!


Orientalisch inspirierter Kohlrabisalat

Quellenangabe: 24.06.2011 von Sus
Kategorien: Salat, Kohlrabi
Mengenangaben für: 1 Portion

Zutaten:

1kleinerKohlrabi
1-2Schalotten
1EßlöffelErdnüsse; geröstet
1EßlöffelSesam; geröstet
1/2Scharfe Peperoni
2StengelFenchelkraut; grob gehackt
Dressing:
1TeelöffelDunkles Sesamöl
1EßlöffelHanföl
1-2EßlöffelWeißer Essig
Salz, Pfeffer
1cmFrischer Ingwer; gerieben

Zubereitung:

Kohlrabi schälen und in dünne Stifte schneiden. Schalotten ebenfalls der Länge nach teilen und in Stücke schneiden. (Auf die Idee kam ich aber leider erst, als ich sie schon in Ringe geschnitten hatte...) Peperoni mittelfein hacken oder in Röllchen schneiden.

Dressing vorbereiten und mit den Schalottenstückchen ziehen lassen. Vor dem Servieren die Kohlrabi- und Peperonistücke, sowie das Fenchelkraut untermischen und das Ganze mit den Erdnüssen und Sesamkörnern bestreuen.
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Montag, 27. Juni 2011

Eingewickelter Kohlrabi ...

Nach der ganzen Herumreiserei in englischen Gefilden mußte mal wieder was Vernünftiges auf den Tisch. Außerdem war da doch noch so ein Event...

Garten-Koch-Event Juni 2011: Kohlrabi [30.06.2011]

Das Hackfleisch habe ich in Anlehnung an dieses Rezept zubereitet, wobei ich ca. die doppelte Menge angebraten und den Rest eingefroren habe. Es eignet sich super für eine ganz schnelle Tomatensauce oder auch als Pizzabelag.

Natürlich wurde bei mir der ausgezogene Teig und damit der ganze Strudel größer als das Backblech. Ich habe dann beide Enden abgeschnitten und daraus kleine Strudelchen geformt, die sich wunderbar zum Mittagessen im Büro eigneten.

Kohlrabistrudel


KohlrabiStrudel.jpg

Quellenangabe: 23.06.2011 von Sus
Kategorien: Strudel, Kohlrabi, Hackfleisch
Mengenangaben für: 4 Portionen

Zutaten:

Teig:
300gMehl
25mlÖl
Salz
150mllauwarmes Wasser
EtwasMehl
50GrammButter
Füllung:
100gErdnüsse
2EßlöffelSesam
400gHackfleisch
Kreuzkümmel
Koriandersamen
Knoblauch
Zimt
Cayennepfeffer
Salz, Pfeffer
3Kohlrabis
2Schalotten
50GrammButter
Salz, Pfeffer
Muskat

Zubereitung:

Mehl sieben, Öl und Salz zufügen. Lauwarmes Wasser unterrühren. Den Teig mindestens 10 Minuten kneten und stoßen, bis er geschmeidig ist und sich gut "ziehen" läßt. Zur Kugel formen und mit etwas Öl bestreichen. Zugedeckt 30 Min. ruhenlassen.

Nacheinander Erdnüsse und Sesam, Koriander und Kreuzkümmel in einer trockenen Pfanne rösten. Koriander uns Kreuzkümmel im Mörser zermahlen.

Hackfleisch in einer Pfanne krümelig und sehr trocken braten, würzen; ggf. das Fett abgießen.

Kohlrabis schälen, in Stifte schneiden; schöne Kohlrabiblätter in Streifen schneiden. Schalotten schälen, würfeln. Beides in Butter 8 Min. dünsten, würzen.

Den Teig nach dem Ruhen auf einer bemehlten Fläche (Tuch) so dünn wie möglich ausrollen, dann den Teig von der Mitte her über die Handrücken so lange dehnen und ziehen, bis er gleichmäßig hauchdünn ist. [Anmerkung: Soweit zur Theorie, aber in der Praxis sollte man die Größe des Backblechs beachten. Außerdem bin ich froh, daß ich keine österreichischen Vorfahren habe: die wären wahrscheinlich rotiert wie nepalesische Gebetsmühlen!]

Den Teig mit zerlassener Butter bestreichen. Hackfleisch, Kohlrabi, Kohlrabiblätter, Erdnüsse und Sesam auf das untere Drittel des Teiges verteilen. Strudel aufrollen, mit Butter bestreichen. Im heißen Backofen bei 200°C ca. 15 Min. backen.


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