Freitag, 1. August 2008

Pumpkin Rolls

breadbakingday #12 [August 1, 2008]Heiner from Wir sind im Garten reminded me that I also have a packet of frozen squash in my freezer and the next pumpkins are already ripening. So I used the opportunity and his recipe for Pumpkin Bread, changing it to Pumpkin Rolls to be able to take part in the Bread Baking Day #12: Small breads - hosted this time by My Diverse Kitchen.

(I'm sorry, but I'm not quite sure where the difference between pumpkin and squash is. So, please, insert the correct word while reading this entry.)

Pumpkin Rolls

Kuerbisbroetchen.jpg

Source: Wir sind im Garten
31.07.08 by Sus
Categories: Bread, Yeast, Pumpkin, Squash
Yields: 1 Recipe

Ingredients:

300gramPumpkin/Squash; coarsely chopped, frozen
500gramFlour
125mlVegetable stock; (diluted version)
1tablespoonButter
2tablespoonSugar
1packageDry yeast
1Hand full ofPumpkin seeds

Preparation:

Let the squash unfreeze and puree. Add the vegetable stock. Add the remaining ingredients, keeping about half of the pumpkin seeds. Choose the program for kneading yeast dough on your bread baking machine and let it do the work of kneading and keeping the dough warm.

Flour your hands and get the risen dough out of the machine - one large handful at a time - and roll and knead it on a floured surface. Form balls or oblong rolls. Put these on a baking tray, brush them with water and slighty press the remaining pumpkin seeds into the surface. Let the rolls rise again.

In the meantime preheat the oven to 190°C and then bake the rolls for about 30-40 minutes.
FlagGER.png
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|Cooking, Baking and Everything|



Donnerstag, 31. Juli 2008

Dumm gelaufen ...

Genau wie die Gärtnerin schaue ich auch (mehr oder weniger) regelmäßig die Sendung "Hessens schönste Gärten". Vorletztes Wochenende war ein Artikel in der regionalen Tageszeitung, daß die HR-Redaktion sich einen Garten in Arheilgen für eine der nächsten Sendungen ausgewählt hatte. Bei der ersten Besichtigung stellte aber sich heraus, daß der Garten zu sehr im Start-Korridor des Frankfurter Flughafen liegt und alle paar Minuten ein Flugzeug über ihren Garten donnert. Jetzt wird leider nichts mit der Sendung, da die Mikrophone der Fernsehleute zu empfindlich sind.

Flugzeug.jpgUnser Garten liegt zwar auch in der Schneise der Startbahn West und bei uns kommen auch dauernd Flugzeuge im Steigflug vorbei, aber zum Glück liegt Griesheim etwas südlicher und dadurch sind die Flugzeuge auch schon ein ganzes Stück höher. Für einen Fernsehtermin wäre es aber trotzdem noch zu laut. Aber in unserem Garten kommt ja eh keiner vorbei. SmileySauer.gif



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|Verkehr|



Mittwoch, 30. Juli 2008

Neulich ...

... in in der Gemeinschaftsküche von Klein-Bloggersdorf ...

Foodfreak kaufte sich ein neu erschienenes Kochbuch - 666 Curries von Raghavan Iyer - und war hellauf begeistert. Das erste vorgestellte Rezept klang so lecker, daß die wenigen in Deutschland erhältlichen Exemplare in kürzester Zeit an die Foodblogger-Gemeinde verkauft waren. Ich war leider etwas zu spät und mußte auf die nächste Lieferung warten. Letzte Woche lag das Buch dann endlich im Briefkasten in der Packstation. Es enthält wirklich sehr lecker klingende Rezepte, die auch gut erklärt werden.

Garten-Koch-Event Juli 2008: Gurken und ZucchiniFür das Garten-Koch-Event wollte ich unbedingt noch ein Gurken- und/oder Zucchini-Gericht kochen, aber interessanterweise gibt es in diesem Buch genau zwei Gurken- und kein einziges Zuccchinigericht. Diese Gemüse scheinen in Indien nicht so sonderlich verbreitet zu sein. (Oder der Autor mag sie nicht. SmileyGrin.gif)

Das einzige Rezept mit viel Gurke ist Kachumber, ein kalter Gurken-Tomaten-Zwiebel-Salat mit unendlich vielen Variationen. (Ich nehme mal an, daß sich das Wort vom englischen "Cucumber" ableitet und auch erst durch die Engländer eingeführt wurde. Aber das ist nur meine Vermutung.)

Daraufhin habe ich angefangen, zu experimentieren. Das beschriebene Rezept ist Original, meine Änderungen sind notiert. Als ich das Rezept kochen wollte, hatten wir gerade keine Lust auf einen Salat, sondern auf eine warme Beilage. Jetzt, bei dieser Hitze, kann ich das gar nicht verstehen SmileyGrin.gif, sondern würde eher den eiskalten, scharfen Salat empfehlen.

Chaat Masala

Quellenangabe: 660 Curries von Raghavan Iyer
20.07.08 von Sus
Kategorien: Gewürz, Masala, Indien
Mengenangaben für: 1/2 Tasse

Zutaten:

2TeelöffelKreuzkümmel
1TeelöffelGetrocknete Granatapfelsamen
1/2TeelöffelSchwarzer Pfeffer, ganz
1EßlöffelMangopulver
1TeelöffelBlack Salt (Schwarzes Himalaya-Salz)
1TeelöffelMeersalz

Zubereitung:

Eine Pfanne auf mittlerer Hitze heiß werden lassen. Den Kreuzkümmel darin solange unter ständigem Schütteln rösten, bis er rotbraun wird und platzt; ca. 1 Minute. In einer Gewürz- oder Kaffeemühle vollständig abkühlen lassen.

Die Granatapfelsamen und den Pfeffer hinzufügen und alles solange zerkleinern, bis die Masse eine Struktur von fein gemahlenem Pfeffer hat.

In einer Schüssel die gemahlenen Gewürze mit den restlichen Zutaten vermengen; die Mischung ist dann hellbraun und hält sich in einem luftdichten und dunklen Behälter bis zu 2 Monate.

Anmerkung:

- Ich habe einen Mörser verwendet und nur die Hälfte der angegebenen Menge zubereitet.

- Hmpf, ich hatte die Bezeichnung 'Black salt' zuerst nur als Umschreibung von Himalaya-Salz verstanden und extra ein bißchen von meiner Salzsteinlampe abgekratzt. Mittlerweile weiß ich aber, daß das zwei verschiedene Salzarten sind, die beide aus dem Himalaya kommen. Ich hatte mich auch schon ein bißchen über den fehlenden Geschmack nach Eiern bzw. Schwefel gewundert.
Technorati: , , ,


Warmes Kachumber

Quellenangabe: 660 Curries von Raghavan Iyer
Modifiziert 20.07.08 von Sus
Kategorien: Gurke, Salat, Indien
Mengenangaben für: 4 Portionen

Kachumber.jpg

Zutaten:

1großeSchlangengurke; geschält, der Länge nach halbiert, ohne Samen, in 1/2 cm große Würfel geschnitten
1mittlereTomate; ohne Samen, in 1/2 cm große Würfel geschnitten
1kleinerote Zwiebel; fein gehackt
1/4TasseKorianderblätter
1 oder 2frische, grüne Thai-, Cayenne- oder Serrano-Chili; ohne Stiel und mit Samen feingehackt
1mittlereLimette; Saft davon
1TeelöffelChaat Masala (siehe oben)

Zubereitung:

Alle Zutaten in einer Schüssel gut mischen. Gekühlt oder bei Zimmertemperatur servieren.

Soweit das Originalrezept. Ich habe statt des Korianders glatte Petersilie verwendet, bei den (türkischen) Chilis die Samen vorher entfernt und zwei deutsche Landgurken genommen. Und dann habe ich auch noch keinen Salat daraus gemacht, sondern Gemüse: Die Zwiebeln habe ich in der Pfanne mit zwei Tropfen Öl angeschwitzt, die Gemüsestücke und die Petersilie dazugegeben und alles kurz angebraten. Danach habe ich den Limettensaft und das Masala gleichmäßig darüber verteilt und das Ganze heiß serviert.

Anmerkung:

- Der leicht säuerliche Geschmack der gemahlenen Früchte (Mango, Granatapfel) und die scharfen Chilis passen gut zu den Gurken.

- Dazu gab es in dunklem Sesamöl angebratene Frühlingszwiebeln und Schweinefleisch mit geröstetem Sesam, sowie Basmatireis.
Technorati: , , ,
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Dienstag, 22. Juli 2008

Red, white AND Swiss ...

Swiss National Day - Red, white or SwissGestern habe ich die allerletzten Johannisbeeren gepflückt, die wir "einfach so" als Dessert essen wollten. Anstatt sie zu zuckern, kam ich aber auf die Idee, sie mit weißen Schokoladenhobeln zu verzieren. Und als braver Foodblogger habe ich das natürlich auch photographiert. Erst nachdem wir alles mit Genuß (gute Kombination!) verspeist hatten, fiel mir Zorras aktuelles Blog-Event "Red, White or Swiss" ein. Hmm, Rot ist da, Weiß ist da und die Schokolade ist eine der bekanntesten Schweizer Schokoladen: die mit den Bergen! Paßt genau!
JohannisbeerenMitWeisserSchokolade.jpg

Leider war durch diese Reihenfolge kein hübscheres Photo mehr möglich.
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Montag, 21. Juli 2008

Gewickelte Zucchini ...

Garten-Koch-Event Juli 2008: Gurken und ZucchiniIm Moment ist wieder Flohmarkt-Zeit. Und manchmal findet man richtig schöne Bücher für ganz wenig Geld. So auch vorletzte Woche: ein wunderschönes Kochbuch mit vielen bunten Bildern, ganz neu, für gerade mal einen Euro. Das wurde dann auch gleich ausprobiert, wobei ich leider auf gekaufte Zucchinis zurückgreifen mußte. Meine Zucchinipflanze weigert sich trotz vieler Blüten beharrlich, Früchte anzusetzen.

Zucchini-Wraps mit Spinat und Mozzarella

Quellenangabe: 13.07.08 von Sus frei nach
Grillen-Die 70 besten internationalen Rezepte v. L.Tubby
Kategorien: Zucchini, Grill
Mengenangaben für: 4 Portionen
ZucchiniWraps.jpg

Zutaten:

2großeGelbe und grüne Zucchini (mind. 20 cm lang)
3EßlöffelOlivenöl
1EßlöffelRosmarinnadeln; gebrochen
1Knoblauchzehe; klein gehackt oder gequetscht
Salz, Pfeffer
250GrammJunger Blattspinat
1kleineZwiebel
100Grammkleine Mozzarellakugeln
1Bratwurst

Zubereitung:

Zucchini längs in je sechs oder mehr breite, etwa 3 mm dicke Streifen schneiden. Auf einem Tablett auslegen. Das Olivenöl mit den Rosmarinnadeln, Knoblauch, Salz und Pfeffer vermischen und die Zucchinischeiben damit marinieren.

In einem Topf die kleingeschnittene Zwiebel mit etwas Öl anschwitzen. Den Blattspinat kurz anbraten, bis er zusammenfällt; mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. In ein Sieb schütten und gut abtropfen lassen. Mozzarellakugeln halbieren und ebenfalls abtropfen lassen. Die Füllung aus der Bratwurst drücken und in kleine Bällchen formen und auf dem Grill von allen Seiten knusprig grillen.

Die Zucchinischeiben nur von einer Seite jeweils 2-3 Minuten grillen. Die gegarten Streifen einzeln mit der Grillseite nach oben auf das Tablett zurücklegen. An ein Ende jedes Zucchinistreifens kleine Spinathäufchen setzen. Auf jedes Spinathäufchen zwei Mozzarellastücke oder ein Bratwurst-Bällchen legen.

Die belegten Streifen vorsichtig wieder auf den Grillrost legen und noch einmal etwa 2 Minuten grillen. Wenn der Käse zu schmelzen beginnt, die unbelegte Seite der Zucchinistreifen über die Füllung schlagen. Die Wraps vorsichtig vom Rost heben und servieren.

Anmerkung:

- Die Bratwurst-Variante ist für die Nicht-Käse-Esser gedacht.
- Meine Zucchini waren nicht lang genug, daher die Zahnstocher!
- Das war die Beilage zu den Spare Ribs.
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Dienstag, 15. Juli 2008

Glückskäfer am Morgen ...

Vor kurzem hatte die Gärtnerin einen Beitrag über asiatische oder Harlekin-Marienkäfer (Harmonia axyridis)auf ihrem Blog. Heute morgen hatte ich sie (die Marienkäfer, nicht die Gärtnerin SmileyGrinsStatic.gif) im Badezimmer:

HarlekinMarienkaefer.jpg

Nachdem ich einschlägige Seiten (z.B. hier, hier oder hier) studiert habe, glaube ich, zumindest diese Exemplare erkennen zu können. Aber das würde auch bedeuten, daß diese Käferchen schon seit mindestens zwei bis drei Jahren durch Griesheim krabbeln. Damals sind sie mir nämlich zum ersten Mal aufgefallen, aber ich habe sie halt als eine weitere Variante der heimischen Marienkäfer angesehen.

Inwieweit ein Verdrängungsprozess stattfindet, kann ich nicht beurteilen: ich habe im Moment noch mehr klassische rotgefärbte Siebenpunkt-Käfer als andere im Garten. Und der Blattläuse am Schlingknöterich werden sie alle nicht Herr, da passen die Ameisen viel zu gut auf ihre Herden auf.

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|Getier|



Montag, 14. Juli 2008

Schweinerei ...

oder auch "Welches Schweinderl hätten S' denn gern?"

Blog-Event XXXVI - sau-gut [15. Juli 2008]

In diesem Fall alle drei, bitte ...

SpareRibs.jpg

Spare Ribs

Quellenangabe: 13.07.08 von Sus
Kategorien: Fleisch, Grillen, Schwein, Marinade
Mengenangaben für: 3 Portionen

Zutaten:

?GrammSpare Ribs (bzw. Leiterchen)
(Mengenangabe habe ich vergessen; siehe Photo)
Marinade:
5EßlöffelPürierte Tomaten
2EßlöffelHonig
2EßlöffelOlivenöl
2Limetten; Saft davon
1Knoblauchzehe
1StückIngwer (ca. so groß wie eine große Knoblauchzehe)
1kleineRote Zwiebel
2TeelöffelAncho-Chili
Salz

Zubereitung:

Die Marinade wird am besten bereits am Vortag zubereitet. Die flüssigen Zutaten in einer großen Schüssel mit dem Chilipulver gut verrühren. Den Ingwer und die Zwiebel fein reiben, die Knoblauchzehe zur Hälfte auch reiben und die andere Hälfte in Scheibchen schneiden (nur für's hübsche Aussehen). Alles in die Marinade geben.

Die Spare Ribs in der Flüssigkeit wälzen und alle Stellen gleichmäßig bestreichen. Gut zugedeckt im Kühlschrank über Nacht stehen lassen; eventuell ein- bis zweimal umdrehen und neu bestreichen.

Am nächsten Tag auf den Grill legen. Langsam grillen (ca. 25-30 Minuten) und dabei weiterhin die Rippchen mit der Sauce bestreichen.


Nachdem wir uns sämtliche Finger wieder saubergeleckt und die Sauce aus den Mundwinkeln (und von der Nase) gewischt haben, reiche ich hiermit dieses Rezept für das aktuelle Koch-Event ein, welches diesmal von Hausmannskost 2.0 veranstaltet wird.
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Freitag, 4. Juli 2008

Ein alter Bekannter ist verschwunden ...

So sah der Affe auf der Geisterbahn noch letztes Jahr aus:

Heinerfest 2007 - Affe auf der Geisterbahn

Groß, schwarz, mit Bierbauch, leicht müde und von den Motten angefressen.

Ich befürchte, er wurde in Rente geschickt, denn dieses Jahr ist dieses Kerlchen an seiner Stelle:

Heinerfest 2008 - Neuer Affe auf der Geisterbahn

Noch ganz grün, wahrscheinlich noch nicht trocken hinter den Ohren und muß aufpassen, daß er sich nicht selbst die Rübe einhaut.

Ach übrigens: In Darmstadt ist mal wieder Heinerfest!
Technorati: ,
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|Darmstadt|



Dienstag, 1. Juli 2008

I've got little black specks in my bread!

Bread Baking Day #11 - one year anniversary: Bread with sprouts [July 1st, 2008]To prevent having too much time during the organization of the Gardening&Cooking Event 'Red and Black Currants' I also participate in the bread baking day #11 - Bread with sprouts.

I have very freely adapted my recipe for flatbreads with onion sprouts from here and here.

Originally I wanted to use radish sprouts, but the seeds didn't sprout but got mouldy instead. Since I didn't have enough time to try a new batch, I went to the wholesale market, which normally sells every sort of sprouts one can imagine. But too bad: no delivery today. So I took some onion sprouts instead.

Flatbread with Onion Sprouts

Source: 1 x umrühren bitte
June 28th, 2008 by Sus
Categories: Bread, Flatbread, Yeast, Onion, Sprouts
Yields: 2 smaller pieces

FladenbrotMitZwiebelSprossen.jpg

Ingredients:

Sponge:
80gramWheat flour
1teaspoonDry yeast
45mlWater
1pinchSalt
Dough:
250gramWheat flour
150mlWater
1 1/2teaspoonDry yeast
1/2teaspoonSalt
1cupOnion Sprouts
Sponge

Preparation:

Sponge:
Dissolve the yeast in the water, add salt and flour and combine everything. Cover the bowl and let rest for approx. 2 hours on the kitchen table, then for 12 hours in the fridge.

Dough:
Put the sponge and the other ingredients - without the sprouts - into a large bowl und mix evenly. At the beginning this is possible to do with a wooden spoon, later use your hands to knead the dough until it does not cling to the bowl's sides any longer. This is the time to work in the onion sprouts.

Let the dough rest for an hour, and then make a Stretch 'n Fold.

Let the dough rest again for half an hour. Bring the dough into the desired shape(s) (here: two flatbreads), put on a tray covered with baking paper and let rest again for 2 hours.

Preheat the oven to 230°C. Before putting the breads into the oven, spray them and the inside of the oven with some warm water. My oven has a setting for baking and keeping the moisture inside instead of venting it. After 10 minutes set the temperature to 200°C and bake for 25 to 30 minutes. Attention when opening the oven: Hot steam will come out! The bread is done when there is a hollow sound if you knock on the bottom.

Notes:

The onion sprouts tasted a little bit like onions (really?) and a little bit like nigella seeds. Tasty!

Now, after I've read the original recipes again, there isn't much I did not do wrong. E.g. I used plain wheat meal instead of the fancier ones, then I used way to little, but it seems I compensated instinctively by adding the correspondingly correct amount of water.

The stretch 'n fold technique really worked. It worked so well that I did it three times one after the other just for the fun of it.

For the last resting period I let the dough sit not for two but for five hours. Despite the high yeast percentage of the dough it was quite deflated.

Still, I like them. One day in the future (when I'll be a grown-up) I will bake the ultimately perfect bread. Until then I have a lot of time. Grin!
FlagGER.png
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Montag, 30. Juni 2008

Jetzt ...

... hätte ich doch beinahe mein eigenes Blog-Event verschwitzt! Au weia!

Garten-Koch-Event Juni '08: JohannisbeerenZu den Zeiten, als meine Großmutter und dann meine Eltern von ihren Kirschbäumen mit Kirschen regelrecht zugeschüttet wurden, gab es regelmäßig Kirschen&Alte-Brötchen-Auflauf oder auch Kerschemichel genannt. Der Liebste kennt ihn aus dem Kurpfälzischen auch als Kerschejockel.

Unser Kirschbäumchen ist noch nicht soweit, daß es uns mit Kirschen bombardieren könnte (obwohl: die Ernte betrug genau 68 Kirschen! Jawoll!), dafür sind die Johannisbeerbüsche so voll, daß ich gar nicht erst versucht habe, die Früchte zu zählen. Und so wurde am Wochenende der Johannisbeer-Jockel (kurz: JoJo) kreiert, gebacken, aufgegessen, in die Rezeptliste eingetütet und heute endlich verbloggt.

JoJo - Johannisbeer-Jockel

Quellenangabe: Meiner Oma ihr Rezept, abgewandelt 28.06.08 von Sus
Kategorien: Kuchen, Johannisbeere, Backen
Mengenangaben für: 10 Portionen
JohannisbeerMichel.jpg

Zutaten:

800GrammRote Johannisbeeren
6Brötchen, vom Vortag
125GrammButter
6Eier
1/4LiterMilch
3PäckchenVanillinzucker
100GrammZucker
150GrammHaselnüsse; gemahlen
1PriseSalz
Butter für die Form

Zubereitung:

Johannisbeeren waschen und zupfen. (Ich verwende grundsätzlich keine Gabel, weil ich mit den Fingern besser die kleinen Stielchen abzupfen kann.)

Die weiche Butter mit dem Zucker, Vanillinzucker schaumig rühren. Nach und nach die Eier trennen und das Eigelb unterrühren. Die Milch erhitzen und mit der Prise Salz dazugeben und verrühren.

Die Brötchen in ca. 1cm große Stückchen zupfen, mit der heißen Milch-Butter-Masse übergießen und ziehen lassen, bis die meiste Milch verschwunden. Mit den Händen die Masse ausdrücken, so daß sie zwar noch naß ist, aber keine Flüssigkeit mehr sichtbar ist.

Den Backofen auf 200°C vorheizen.

Das Eiweiß steif schlagen und mit den Johannisbeeren und den gemahlenen Haselnüssen unter die Brötchenmasse heben.

Eine Spring- oder Auflaufform buttern und evtl. mit Semmelbrösel bestreuen. Den Teig in die Form füllen. Ein paar Butterflocken und etwas Zucker darauf verteilen. Der Teig muß ca. 1 Stunde gebacken werden, nach ca. 20 Minuten den Backofen auf 180°C herunterschalten.


P.S: Es gibt noch einen Grund, warum der Auflauf JoJo heißt:

   Ich: "Willst Du noch ein Stück?"
   Liebster: "JoJo!" Grins!

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