Mittwoch, 22. August 2012

Backe, backe Blumen...

Letzte Woche hatte ich ein Paket Aprikosen gekauft, die zwar sehr lecker aussahen, es aber leider nicht waren: zu mehlig und zu sauer gleichzeitig. Zum Wegwerfen natürlich trotzdem zu schade. Ein paar wurden mit Nektarinen und einer Banane in einem Smoothie verarbeitet und ein paar landeten durch dieses Rezept sogar im Internet:

AprikosenBlumen1.jpg

Aprikosen-Blumen

Quellenangabe: Erfaßt 19.08.2012 von Sus
Kategorien: Kuchen, Cupcake, Aprikose, Kokos
Mengenangaben für: 12 Stück

Zutaten:

125gButter
4Eier
3EßlöffelMilch
1TeelöffelBackpulver
100gZucker
200gMehl
100gKokosraspel
3EßlöffelMilch (oder Wasser); bis 1/3 mehr
350gAprikosen
1TeelöffelZitronenschale; gerieben

Zubereitung:

AprikosenBlumen2.jpgKokosraspel mit etwas Milch (oder) Wasser mischen und quellen lassen. Aprikosen waschen, entsteinen und in kleine Stücke schneiden.

Butter schaumig rühren. Zucker und Eier abwechselnd zugeben. Mehl und Back- pulver mischen und in die Schaummasse sieben. Milch dazugeben und unter- rühren. Zuerst die Kokosraspeln mit der Zitronenschale unterrühren und dann die Aprikosenstückchen unterheben.

Den Teig gleichmäßig in die leicht geölten Formen verteilen. Im vorgeheizten Backofen (Ober-/Unterhitze: 180 °C, Umluft: 160 °C) 20- 30 Minuten backen.

Zur Verzierung nach dem Abkühlen mit Puderzucker bestreuen.


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Dienstag, 21. August 2012

Kennt Ihr ...

... den Spruch: "Kalte Küche? Fenster und Türen auf!" Nun, dem war am Wochenende absolut nicht so. Die Küche war anfangs noch einer der kühleren Orte in unserer Gegend. SmileyGrinsStatic.gif Was mich dann aber geritten hatte, unbedingt Flammkuchen backen zu wollen, kann ich mittlerweile nicht mehr nachvollziehen. Wahrscheinlich hatte mir die Hitze schon vorher den Verstand weichgekocht. Auf jeden Fall lieferten sich Sonntag abend die Küchen-Außen-Tür und die Backofen-Tür eine Schlacht, wer denn nun mehr Hitze in die Küche bringen kann.

Auslöser dieses kleinen, aber heißen Kampfes war das aktuelle Gärtner-Blog'sche Garten-Koch-Event mit dem Thema
Garten-Koch-Event August 2012: Tomaten [31.08.2012]

Weil seit dem Event-Beginn vor zwei Wochen mittlerweile genügend Früchte reif geworden sind, daß man etwas mit ihnen anfangen kann, wollte ich sie denn auch schön bunt präsentieren.

Zuerst auf dem Teller:
Tomaten2012.jpg

Leider kenne ich dieses Jahr nicht von allen Sorten den Namen. Aber da wären z.B. "Old Ivory Egg", "Schwarze Birne", "Schwarze Kirsche", einige orangene SmileyWinken.gif Kirschtomaten, hellgrün-gelbe Kirschtomaten (die wirklich schon reif sind, obwohl sie nicht so aussehen) und in der Mitte eine Mutation: Aus einer Kirschtomate und einer normal großen rotgelben Zebra ist schon vorletztes Jahr eine kleine, rotgelbe Zebra-Kirsch-Tomate entstanden. Mal sehen, ob ich es schaffe, sie weiter zu züchten.

Dann auf den Flammkuchen:
TomatenFlammkuchen2.jpg

Variante mit Käse


TomatenFlammkuchen1.jpg

Variante ohne Käse




Tomaten-Flammkuchen

Quelle: Variation von hier 19.08.2012 von Sus
Kategorien: Backen, Flammkuchen, Tomate
Mengenangaben für: 4 Portionen

Zutaten:

Teig:
10gFrische Hefe
4EßlöffelWarmes Wasser
250gWeizenmehl
50gRoggenschrot
100mlButtermilch (war keine da; ersetzt durch Ayran)
2EßlöffelOlivenöl
1/2TeelöffelSalz
Belag:
Bunte Tomaten
1großeZwiebel
4Merguez-Würstchen
100gZiegenfrischkäse
alternativ:
5ELKetchup (z.B. von hier)
Salz, Pfeffer
2StengelFrischer Basilikum
Frischer Zitronenthymian

Zubereitung:

Für den Teig die frische Hefe im warmen Wasser auflösen. Zusammen mit dem Mehl, der Buttermilch/Ayran, dem Olivenöl und Salz zu einem glatten Teig verkneten, diesen zu einer Kugel formen und entweder zugedeckt an einem warmen Ort gut 1 Stunde gehen lassen oder in der Kälte des Kühlschranks ca. 12 Stunden und drei Stunden bei Zimmertemperatur stehen lassen (hier: 8 Stunden im Kühlschrank und 1 Stunde im Backofen bei eingeschalteter Beleuchtung).

Zwischenzeitlich 4 (Sus: Ich habe wieder trotz des sehr dünn ausgerollten Teigs nur zwei Stück gebraucht) Stücke Backpapier in Backblechgröße zuschneiden und Backofen inklusive des zu verwendenden Backblechs auf 250°C vorheizen.

Teig mit den Händen durchkneten und in 4 Portionen teilen. Nacheinander auf je 1 Bogen Backpapier dünn ausrollen. Jeweils 10 Minuten ruhen lassen und dann noch dünner ausrollen.

Große Tomaten in dicke Scheiben schneiden, kleine Tomaten halbieren. Zwiebeln schälen und in dünne Ringe hobeln. Würstchen häuten und kleine Bällchen formen. Ca. die Hälfte des Basilikums grob hacken.

Teigfladen mit Frischkäse oder Tomatensauce bestreichen, salzen und pfeffern. Mit Tomaten, Zwiebeln, Würstchen, gehackten Basilikum und Thymian belegen. Nacheinander mit dem Backpapier auf das heißen Blech ziehen und im heißen Ofen auf der mittleren Schiene 5-7
Minuten backen. Mit dem restlichen Basilikum bestreuen und sofort servieren.
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Dienstag, 14. August 2012

Immer noch Mo(h)ntag, ...

Blog-Event LXXX - Papaver (Einsendeschluss 15. August 2012)

... denn schließlich backe ich Samstags ja auch meist etwas Süßes, Kuchen-artiges. Deshalb kann ich problemlos noch ein weiteres Rezept dem Mohn-Event im Kochtopf, immer noch veranstaltet von Mel von Pimpimella, beisteuern.

Eigentlich sollten es ja große Mohnschnecken werden, wie man sie beim Bäcker bekommt, aber da hätte ich wohl Platzprobleme im Backofen bekommen. Glücklicherweise habe ich mich an das Rezept von damals erinnert, als alle die leckeren Kakaoschnecken nachgebacken haben. Damit bekommt man genügend Schnecken auf einmal im Ofen unter. SmileyGrinsStatic.gif

Mohnschnecken2012.jpg

Mohn-Schnecken

Quellenangabe: Kakaoschnecken
Abgewandelt und erfaßt 11.08.2012 von Sus
Kategorien: Kuchen, Hefe, Mohn, Zwetschge
Mengenangaben für: 1 Rezept

Zutaten:

Teig:
400gWeizenmehl
100gWeizenvollkornmehl
50gWeiche Butter
20gFrische Hefe
300mlMilch
1Ei
4TeelöffelZucker
1PriseSalz
Füllung:
6EsslöffelZwetschenmus (Latwerge)
100gMohn; gerieben
Zum Fertigbacken:
100mlMilch
40gButter

Zubereitung:

Aus den Zutaten für den Teig einen glatten Hefeteig kneten. Er ist etwas feucht, aber löst sich gut vom Schüsselrand. An einem warmen, zugfreien Ort (z.B. Backofen nur mit Beleuchtung) zur doppelten Größe aufgehen lassen.

Den Ofen auf 180°C vorheizen.

Den aufgegangenen Teig kurz durchkneten und auf einer bemehlten Oberfläche zu einer etwa rechteckigen Form ausrollen. Zwetschgenmus mit etwas warmem Wasser glattrühren und auf der Teigplatte verstreichten. Großzügig mit mohn bestreuen. Von der längeren Seite aufrollen und in ca. 3 cm dicke Schnecken schneiden. Eine große Auflaufform (24 x 40 cm) mit Backpapier auslegen und die Schnecken eng einander schmiegend hinein legen.

Im heißen Ofen 15 Minuten backen. Herausholen und mit der Butter und Milch belegen/begießen und nochmals für (knapp) 15 Minuten in den Ofen geben.

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Montag, 13. August 2012

Mo(h)ntag...

Blog-Event LXXX - Papaver (Einsendeschluss 15. August 2012)

... war es, obwohl es ein Samstag war. Am Wochenende hatte ich mir vorgenommen, meine Lust auf Mohnbrötchen, die seit der Ankündigung des Events "Mohn" im Kochtopf, dieses Mal veranstaltet von Mel von Pimpimella, entstanden ist, endlich zu befriedigen. Es wäre natürlich ein Leichtes gewesen, zum nächsten Bäcker zu gehen, aber dafür sind wir ja nicht hier...

Wie immer hatte ich meine Zeit ein bißchen falsch verplant und so sollte es dann doch wieder ein halbwegs schnelles Rezept sein.

Im Plötzblog wurde ich dann fündig und nachdem ich die letzten anderthalb Stunden einfach überlesen hatte, auch nicht so zeitaufwendig. SmileyRotWerd.gif

Mohnbroetchen.jpg

Mohnbrötchen

Quellenangabe: Frei nach einem ganz anderen Rezept aus dem Plötzblog
Erfaßt 12.08.2012 von Sus
Kategorien: Brot, Brötchen, Hefe, Mohn
Mengenangaben für: 8 Stück

Zutaten:

Vorteig (Poolish):
100gDinkelvollkornmehl
100gWasser
1gBiofrischhefe
Hauptteig:
Vorteig
210gWeizenmehl 1050
50gHaferflocken
110gWasser
6gBiofrischhefe
6gSalz
3EßlöffelMohn, gerieben
Dekoration:
3EßlöffelMohn, ganz

Zubereitung:

Die Vorteigzutaten mischen und 8-12 Stunden bei Raumtemperatur reifen lassen.

Alle Zutaten für den Hauptteig 5 Minuten auf niedrigster und 10 Minuten auf zweiter Stufe verkneten. Der Teig sollte relativ fest sein und sich von der Schüssel lösen.

30 Minuten Teigruhe, dann 8 mal ca. 70 g-Teiglinge abstechen und rund wirken. Auf das Backblech legen.

Erneut 30 Minuten ruhen lassen.

Die Teiglinge mit Milch bestreichen und mit Mohn bestreuen.

Noch einmal 90 Minuten Gare.

Bei 240°C mit Dampf 20 Minuten braun backen.

Anmerkung:

Das letzte Gehenlassen von 90 Minuten hatte ich überlesen. Da war dann aber der Backofen schon aufgeheizt und so habe ich die Brötchen ziemlich gleich hineingeschoben. Sie wären wahrscheinlich noch ein wenig fluffiger geworden, aber waren so auch schon sehr gut.


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Freitag, 10. August 2012

Zum Wochenausklang ...

... einen schnellen, sommerlichen Salat, der schneller gemacht war als dieser Beitrag geschrieben wurde:

PfirsichTomatenSalatMitFeta.jpg

Pfirsich-Tomaten-Salat mit Feta

Quellenangabe: Frei nach einer Idee aus irgendeinem Werbeblatt
Erfaßt 10.08.2012 von Sus
Kategorien: Salat, Pfirsich, Tomate, Käse, Büro
Mengenangaben für: 1 Portion

Zutaten:

2Pfirsiche
4Cocktailtomaten
2Frühlingszwiebeln; in Röllchen gehackt
70gFeta
1EßlöffelKapern (ersatzweise Kapernpesto genommen; Kapern wären besser gewesen)
2-3StengelBasilikum
Hanföl
Weißweinessig
Salz, Pfeffer
Grissini mit Rosmarin

Zubereitung:

Die Hälfte der Pfirsiche und Tomaten in mundgerechte Stücke schneiden und in der Vinaigrette mit den Zwiebeln für 1-2 Stunden vorab ziehen lassen.

Vor dem Servieren die restlichen Früchte zerteilen und Feta kleinschneiden. Basilikumblätter grob zerreissen (Triebspitzen für die Deko aufheben!) und mit dem bereits gezogenen Salat vermischen.

Auf den Teller geben, Kapernpesto in kleinen Bällchen verteilen, noch einmal mit der Pfeffermühle drübergehen, mit Basilikum und Grissini dekorieren und servieren.


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Dienstag, 7. August 2012

Endlich ...

... kann ich auch so richtig schöne knoblauchige grüne Bohnen kochen. Wahrscheinlich schüttelt Ihr jetzt alle den Kopf und fragt Euch, ob ich ein bißchen blöd bin. In dieser Beziehung war ich es wohl - bis jetzt. SmileyGrinsStatic.gif

Jahrelang habe ich gegrübelt, wie der Koch des kleinen spanischen Lokals, in dem wir zu Studentenzeiten häufiger waren, so leckere Knoblauchbohnen bereiten kann. (Auf die Idee, nachzufragen, kam ich natürlich damals nicht.)

Erst über ein ganz anderes Rezept bei Anikó (Paprika meets Kardamom) bin ich hinter den Trick gekommen: Der Knoblauch wird erst nachträglich angebraten und hinzugefügt!

Ursprünglich stammt das Rezept von der Kaltmamsell bzw. deren spanischer Großmutter. Und dadurch schließt sich der Kreis. SmileyGrinsStatic.gif


GrueneBohnenMitKnoblauch.jpg

Grüne Bohnen mit Knoblauch

Quellenangabe: Erfaßt 03.08.2012 von Sus
Kategorien: Grüne Bohnen, Gemüse, Knoblauch, Beilage
Mengenangaben für: 4 Portionen

Zutaten:

1kgGrüne Bohnen
125gSpeck; in Würfeln
1Zwiebel
4StengelBohnenkraut
Salz, Pfeffer
4Knoblauchzehen
Olivenöl

Zubereitung:

Bohnen putzen und je nach Länge halbieren oder dritteln. Zwiebel schälen und in mittelfeine Stückchen schneiden. Knoblauchzehen häuten und fein würfeln.

Speck mit den Zwiebeln in einem großen Topf gut anbraten. Mit etwas Wasser oder Gemüsebrühe ablöschen und die Bohnen mit Bohnenkraut dazugeben. Würzen und kurz umrühren, damit alle Zutaten gleichmäßig verteilt sind.

Bei mittlerer Hitze kochen lassen, bis die Bohnen gar sind. Abgießen und abtropfen lassen.

Den Topf wieder auf den Herd stellen und darin das Olivenöl erhitzen. Den Knoblauch hellbraun andünsten. Das Gemüse im Knoblauch-Öl kurz schwenken.

Anmerkung:

- Bohnenkraut war damals beim Spanier keines enthalten, Speck aber schon.
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Montag, 6. August 2012

Wir auch, ...

... wir auch...
Am Wochenende haben wir uns auch am neuen Drink dieses Sommers versucht:

Der Kurti oder - weil wir Bergsträßer Prosecco verwendet haben - auf gut Hessisch Des Kurtsche.

Kurti.jpgDies ist ein neues Sommergetränk, welches von den Mampfnudeln kreiert wurde.

Zorra und Terragina haben es bereits erfolgreich ausprobiert und wir finden es auch genial.

Zuerst der Sirup:

Zitronen-Basilikum-Sirup

Quellenangabe: Erfaßt 06.08.2012 von Sus
Kategorien: Sirup, Getränk, Zitrone, Basilikum
Mengenangaben für: 300 ml

Zutaten:

200gZucker
200mlWasser
1großeBio-Zitrone
8Stengel Basilikum

Zubereitung:

Wasser und Zucker zum Kochen bringen, bis sich der Zucker aufgelöst hat. Währenddessen Zitrone gut abwaschen, auspressen und die Schale in feine Streifen schneiden. Basilikum waschen und so zerkleinern, daß er in den Topf paßt. Topf vom Herd nehmen; Zitronensaft, -schale und Basilikum ins das Wasser geben und zugedeckt 6-8 Stunden ziehen lassen.

Schale und Basilikum entfernen; Sirup nochmals aufkochen und 4-5 Minuten köcheln lassen.

Anmerkung:

Obwohl ich mit einem Caipirinha-Stößel Zitrone und Basilikum zusätzlich zerdrückt habe, war der Basilikumgeschmack etwas zu dezent. Entweder noch länger ziehen lassen oder mehr Basilikum verwenden.

Außerdem habe ich es mir ein bißchen einfacher gemacht: Ich habe den Sirup inklusive Zitrone und Basilikum das zweite Mal aufgekocht und dann durch ein Sieb in die Flaschen geschüttet.


Und jetzt das Getränk:

Des Kurtsche oder auch der Kurti

Quellenangabe: Erfaßt 06.08.2012 von Sus
Kategorien: Getränk, Zitrone, Basilikum, Sekt
Mengenangaben für: 1 Glas

Zutaten:

2EßlöffelZitronen-Basilikum-Sirup
100mlProsecco (hier: Bergsträßer)
5-6EßlöffelCrushed Eis
1Basilikumspitze; zur Dekoration

Zubereitung:

Sirup ins Glas geben, Eis dazu und mit Prosecco auffüllen. Dekorieren und trinken.

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Montag, 30. Juli 2012

Ki-Ba-Ku ...

... Ki-Ba-Ki-Ba-Ku ...

Gegen Ende der Kirsch-Saison hatte ich vorletzte Woche noch einmal ein paar schöne dicke Süßkirschen ergattern können. Neben dem klassischen Kirschkern-in-die-Schüssel-spucken (sprich: einfach so futtern) sollten sie auch in einem Kuchen Verwendung finden.

Da mich keine Rezeptvorlagen (Bücher, Zeitschriften, Internet) so wirklich inspiriert haben, griff ich mal wieder auf mein bewährtes Standard-Rezept für Rührkuchen zurück und legte einfach los...
SmileyLecker.gif

Ki-Ba-Ku - Kirsch-Bananen-Kuchen

KirschBananenKuchen.jpg

Quellenangabe: 20.07.2012 von Sus
Kategorien: Kuchen, Rührkuchen, Kirsche, Banane, Schokolade
Mengenangaben für: 1 Springform, 26cm

Zutaten:

Prise
3Bananen
500gKirschen
100gDunkle Schokolade (70%)
200gWeiche Butter
175gZucker
1PäckchenVanillinzucker (oder das persönliche Äquivalent davon)
4Eier
1Zitrone, unbehandelt
250gMehl
50gSpeisestärke
1/2PäckchenBackpulver
4EßlöffelRosengelee

Zubereitung:

Kirschen waschen und entsteinen, ggf. halbieren. Schokolade grob hacken. Eine Banane mit der Gabel zerdrücken.

Fett, Zucker und Vanillezucker mit dem Schneebesen des Handrührgeräts schaumig schlagen. Eier nach und nach unterrühren. Zitrone heiß waschen, abtrocknen und die Schale in den Teig reiben. Mehl, Speisestärke und Backpulver mischen, zufügen und alles zu einem glatten, cremigen Teig verrühren.

Die zermatschte Banane unterrühren, dann Kirschen und Schokolade unterheben. Eine Springform (26 cm Ø) oder zwei kleinere Herzformen einfetten und den Teig einfüllen.

Restliche Bananen in Scheiben schneiden (geschält natürlich) und den Kuchen damit so dicht wie möglich belegen. Gelee mit etwas Zitronensaft verrühren und über die Bananen streichen, dann werden diese beim Backen nicht so trocken.

Im vorgeheizten Backofen (E-Herd: 175°C, Gas: Stufe 2) ca 45-50 Minuten backen (Stäbchenprobe), ggf. gegen Ende mit Alufolie abdecken.

Anmerkung:

- Eine Kastenform geht auch, dann die überzählige Banane vorher auch in den Teig integrieren.
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Mittwoch, 25. Juli 2012

Lebensweisheit in grün, ...

GoetterspeiseFluessig.jpg... auf die wir seit mindestens 4 Wochen gewartet haben:

Spätestens bei 30°C im Schatten schmilzt Götterspeise.
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|Lebensweisheiten|



Montag, 23. Juli 2012

Was für eine Aufregung...


Mauersegler2012Versteckt.jpgGestern abend saßen wir gemütlich beim Abendessen auf der Terrasse, als ich plötzlich in den Himbeeren eine etwas seltsame Bewegung wahrnahm. Beim genaueren Hinschauen konnte man ein Vögelchen erkennen, welches aber merkwürdigerweise weder wegflog oder versuchte, davon zu hüpfen: tatsächlich ein kleiner Mauersegler (Apus apus), der sich da auf einer Himbeerrute festkrallte.


Mauersegler2008.jpgWeil seit ein paar Jahren bei uns die Mausersegler im Sommer regelmäßig auf dem Firstbalken über der Terrasse nisten (nachdem die dort im Frühjahr wohnenden Spatzen ausgezogen sind), hatte ich mich schon vorher ein bißchen über diese Vögel informiert. Daher wußte ich sofort, daß ein Mauersegler, der bis auf die Brutzeit sein gesamtes Leben in der Luft verbringt, auf dem Boden (oder in den Himbeeren) nichts zu suchen hat.


Mauersegler2012AufDemAst.jpgEine kurze Recherche im Internet ergab, daß es sich ziemlich sicher um einen Mauersegler-Jungvogel handelt, daß man ihn NICHT in die Luft werfen soll, um ihm beim Start zu helfen (auf diese Idee wäre ich sowieso nicht gekommen), daß man ihn NICHT mit Hackfleisch, Katzenfutter und Ähnlichem füttern soll und daß er mit extrem hoher Wahrscheinlichkeit Hilfe braucht. Äh ja, Hilfe, Sonntag abend um halb neun...

Bei der Deutschen Gesellschaft für Mauersegler e. V. mit Sitz in Frankfurt fand ich eine Telephonnummer und habe einfach mal angerufen. Und es ging tatsächlich jemand dran! Eine nette Dame wollte zuerst wissen, ob es sich wirklich um einen Mauersegler handelt, oder ob ich ihn vielleicht mit einer Amsel oder Schwalbe verwechseln würde. Nun ja, wäre der Vogel ein wenig jünger gewesen, wäre es vielleicht schwieriger geworden, aber ich war mir dann doch ziemlich sicher.

Ich sollte den Mauersegler vorsichtig aus den Himbeeren herausnehmen (was erstaunlich einfach war - aber ein Versuch, ihn zum selbständigen Wegfliegen zu bewegen, blieb erfolglos) und in einem passenden Karton unterbringen (natürlich mit Luftlöchern!). Wenn ich es richtig verstanden habe, wäre sogar ein Kurierfahrer vorbeigekommen, aber wir haben dann selbstverständlich angeboten, den Vogel selbst nach Frankfurt zu bringen.

Mauersegler2012AufDerHand.jpg
(Nicht ohne vorher noch ein letztes Photo gemacht zu haben.)

Kaum angekommen, wurde er oder sie (das wissen übrigens alleine die Mauersegler) sofort fachmännisch untersucht und als soweit (mit dem Auge ersichtlich) gesund eingestuft: ein fast erwachsener Jungvogel, flügge, mit 42,3 g auf der rundlicheren Seite (Normalgewicht für ausgewachsene Vögel: 40-45 g), freundlich und nicht aggressiv. Eine tierärztliche Untersuchung wurde wahrscheinlich heute durchgeführt, aber wenn da nichts Neues herausgekommen ist, ist es wahrscheinlich, daß der Vogel sich bei seinen ersten Flugversuchen überanstrengt hat oder irgendwo dagegen gedotzt ist und jetzt Muskelkater oder 'blaue Flecken' hat und deswegen nicht fliegen konnte oder wollte. Wenn alles gut geht, kann er (oder sie) wahrscheinlich schon nächste Woche wieder freigelassen werden.

Ich durfte einen kurzen Blick in die 'Auffangstation' werfen: dort werden gerade 200(!) junge und ältere Mauersegler gepflegt und liebevoll aufgepäppelt, unter chronischer Unterbesetzung der ehrenamtlichen Mitarbeiter. Sie (die Mauersegler, nicht die Mitarbeiter SmileyGrinsStatic.gif) sitzen in in kleinen Gruppen in großen, gewärmten Kästen. Nebenan ist ein Flugraum, in dem die einzelnen Mauersegler ihre Flugfähigkeiten trainieren können. Regelmäßig werden gesunde Vögel wieder in die Freiheit entlassen, die dann auch häufig direkt von den Artgenossen begrüßt werden.

So sind wir dann beruhigt wieder heimgefahren. In den nächsten Tagen werde ich mal nachfragen, was denn aus unserem kleinen Mauersegler geworden ist.

P.S.: Vielen Dank für die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Mauersegler-Klinik für die Mühe, die sie sich mit diesen bedrohten Tieren geben.

Nachtrag 25.07.2012:

Eben habe ich bei dem Mauersegler-Verein angerufen: Der/die Kleine ist schon am Montag mittag wieder freigelassen worden. Es war wohl tatsächlich nichts Ernstes! SmileyFreu.gif
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