Montag, 9. März 2009

Nudelpflanze ...

SansiveriaCylindricaSpaghetti.jpgEine Sansevierie der merkwürdigen Art hat ihren Weg in unsere Wohnung gefunden: Rundblättriger Bogenhanf 'Spaghetti' (Sansevieria Cylindrica) mit richtig runden, ca. 2cm dicken Blättern.

Bei den Nachforschungen habe ich allerdings hier erfahren, daß das auf dem Bild keine einzelne Pflanze ist, sondern mehrere nebeneinander in den Topf gesteckte Blattstecklinge.

Jetzt weiß ich nicht so genau, was ich machen soll: So lassen, dann wird's irgendwann zu eng im Topf oder Auseinandernehmen, dann habe ich vor lauter Töpfen keinen Platz mehr und zum Verkaufen auf den Pflanzenbörsen macht so ein einzelner Stengel auch nicht viel her.

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|Grünfutter|



Sonntag, 8. März 2009

Wie das halt so ist ...

food-o-grafie #3 [08. März 2009]... Heute ist schon Einsendeschluß und ich habe mich immer noch nicht um den Beitrag für Food-o-Grafie #3 gekümmert.

Zorra wollte diesmal von uns wissen, wie wir unsere Photos ohne vernünftiges Tageslicht hinbekommen, was hierzulande zu dieser Jahreszeit natürlich ein Thema ist.

Wahrscheinlich habe diesen Beitrag so lange vor mir hergeschoben, weil ich mich eigentlich mit dem Thema nicht wirklich beschäftigen wollte. Ich weiß schon, daß meine Photos manchmal richtig gut (meine Meinung), aber manchmal auch grottenschlecht (nicht nur meine Meinung) sind. Meistens verwende ich den Always-Happy-Modus, da es bei meiner Kamera etwas umständlich ist, davon in den Ich-stelle-alles-selber-ein-Modus zu wechseln und dann auch noch die richtigen Angaben zu machen. Das Problem liegt darin, daß die Kamera sich dann die eingestellten Werte merkt, aber ich mir dummerweise nicht, welche ich bei der letzten Photo-Aktion verändert habe. (Merke: Flash-Speicher für's menschliche Gehirn entwickeln und der Nobel-Preis ist geritzt!) So kommt es dann vor, daß ich z.B. den Weißabgleich neu einstelle, aber dann der Blitz wieder zu stark ist. Und es soll es ja beim Photographieren schnell gehen, denn schließlich wird das Essen kalt. Und da ich mir die Bilder erst nach dem Essen am PC ansehe, ist es natürlich schon zu spät für eine neue Photo-Session. Und ohne Flash-Speicher im Kopf reicht das Erinnerungsvermögen eben nicht von Wochenende zu Wochenende. SmileyGrin.gif

Wie schon beim letzten Mal beschrieben, behelfe ich mich meist mit Blitzen-Auf-Entfernung und zoome den Ausschnitt heran oder schneide das Bild nachträglich zu.

Bei den folgenden Test-Aufnahmen war das Tageslicht stark bewölkt; das Fenster geht nach Osten und liegt auf der rechten Seite. Das Kunstlicht besteht aus einer recht gelblichen Neonröhre und etwas weiter entfernten Halogenlämpchen.
Img_6205.jpg
6205: Stativ/ Tageslicht/ Modus: Auto/
Blitz: Auto/ Exif
Img_6206.jpg
6206: Stativ/ Tageslicht/ Modus: Auto/
Blitz: aus/ Exif
Img_6207.jpg
6207: Stativ/ Tageslicht/ Modus: P/
Weißabgleich: Auto/ Exif
Img_6208.jpg
6208: Stativ/ Tageslicht/ Modus: P/
Weißabgleich: 'Bewölkt'/ Exif
Img_6209.jpg
6209: Stativ/ Kunstlicht/ Modus: P/
Weißabgleich: Auto/ Exif
Img_6210.jpg
6210: Stativ/ Kunstlicht/ Modus: P/
Weißabgleich: 'Tungsten'/ Exif
Img_6211.jpg
6211: Stativ/ Kunstlicht/ Modus: P/
Weißabgleich: 'Flourescent'/ Exif
Img_6212.jpg
6212: Stativ/ Kunstlicht/ Modus: P/
Weißabgleich: 'Blitz' mit Zwangsblitz/ Exif
Img_6213.jpg
6213: Stativ/ Kunstlicht/ Modus: P/
Weißabgleich: Auto mit Zwangsblitz/ Exif
Img_6214.jpg
6214: Frei Hand/ Kunstlicht/ Modus: Auto/
Weißabgleich: Auto/ Blitz: Auto/ Exif
Img_6215.jpg
6215: Frei Hand/ Kunstlicht/ Modus: Auto/
Weißabgleich: Auto/ Blitz: Auto/ Exif
Img_6216.jpg
6216: Frei Hand/ Tageslicht/ Modus: Auto/
Weißabgleich: Auto/ Blitz: Auto/ Exif

Schlechtestes Bild: 6206 und 6212
Bestes Bild: Schwierig ... bei Tageslicht: 6205 / bei Kunstlicht: 6210 oder 6214
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|Halt so|



Samstag, 7. März 2009

Nichts besonderes ...

Mehr oder weniger zufällig in Anlehnung an dieses Rezept gab es letzte Woche:

Karotten-Kokos-Sugo (Nudelsauce)

KarottenKokosSugo.jpg
Quellenangabe: 01.03.2009 von Sus
Kategorien: Karotte, Kokos, Tomate, Nudel
Mengenangaben für: 3 Portionen

Zutaten:

3Lauchzwiebeln; fein gehackt (etwas Grün für die Dekoration aufheben)
1Knoblauchzehe; fein gehackt
2-3cmIngwer; fein gehackt
1EßlöffelZitronengras; sehr fein gehackt
2-3Kaffier-Zitronen-Blätter
1EßlöffelOlivenöl
200GrammKarotten; gerieben
1kleine DoseTomaten
1/2kleine DoseKokosmilch
1/2Limette; Saft davon
2EßlöffelTomatemmark
1/4TeelöffelKreuzkümmel
1/2TeelöffelCayennepfeffer
1/4TeelöffelZimt
TeelöffelSalz, Pfeffer
Muskat

Zubereitung:

In einem großen Topf Zwiebeln, Knoblauch, Ingwer, Zitronengras und -blätter mit dem Olivenöl anschwitzen. Erst die Karotten, dann die Tomaten (grob geschnitten) dazugeben.
Gewürze (bis auf Muskat) hinzugeben. Kurz einköcheln lassen, dann Kokosmilch hinzufügen. Für gut 20-30 Minuten köcheln lassen. Dabei abschmecken und Tomatenmark und/oder Limettensaft nach Gefühl hinzugeben.
Beim Servieren mit Zwiebelgrün dekorieren.

Anmerkung:

- Dazu gab es Sepia-Bandnudeln (des Farb-Kontrastes wegen) und in Zitronenöl kurzgebratenes Schweineschnitzel-Streifen.
- Einfach, lecker.
Technorati: , , ,
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|Kochen, Backen und Genießen|



Montag, 2. März 2009

Hurra ...

... mein erster Winterling:

Winterling2009.jpg

Winterling (Eranthis hyemalis)

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|Grünfutter|



Sonntag, 1. März 2009

She said Potato ...

BreadBakingDay #17, last day of submission March 1I am happy to have managed to bake a bread for a Bread Baking Day again. So happy that I nearly forgot to blog about it ... SmileyWeia2.gif

The current Bread Baking Day is hosted by Lien from Notitie van Lien and she wanted to see some breads with potatoes. When I made this dish, I wanted some easy-to-bake bread with it. I found the following recipe which is really very easy and only needs some time for the dough to rise slowly.

Flat Potato Bread

KartoffelFladenbrot.jpg

Source: Found in the internet and tried 08.02.09 by Sus
Categories: Bread, Potato, Yeast
Yields: 1 Bread

Ingredients:

500 gramFlour
500mlWater
100gramInstant mashed potatoes (powder)
1-2teaspoonsSalt
1teaspoonSugar
1packageDry yeast
Topping:
Olive oil
Sea salt

Preparation:

Knead the ingredients together to get a firm dough. Let it rest in a cool place for some hours.

Put some baking paper on a tray and spread the dough across. With the handle of a cooking spoon press some holes into the dough. Brush the surface with olive oil liberally so that some of the oil collects in the holes. Sprinkle with a lot of salt.

Bake in the preheated (convection) oven for 10 minutes at 200°C and then for 15 minutes at 175°C.
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|Cooking, Baking and Everything|



Mittwoch, 25. Februar 2009

Champignons revisited ...

Fremdkochen Champignons

Auf der Suche nach einem hübschen Rezept für das Fremdkochen-Event "Champignons" bei der Hüttenhilfe bin ich bei einem englisch-sprachigen Blog aus Kanada mit hauptsächlich indisch-vegetarischen Rezepten fündig geworden.

ChampignonCurry.jpg

Auch wenn das Bild trotz diverser Versuche immer noch nach zu dunkel geratenen Champignons aussieht (es waren wieder braune Champignons), hat es wirklich lecker und aromatisch geschmeckt. Der zitronige Reis mit frischer Petersilie hat wunderbar zu dem würzigeren Champignon-Curry gepaßt. Und wer eingefleischter Fleischesser ist, wird diese Kombination als Beilage schätzen. SmileyGrinsStatic.gif

Champignon-Curry

Quellenangabe: 22.02.09 von Sus
gefunden hier in Lisa's Kitchen
Kategorien: Curry, Champignon, Vegetarisch, Indien
Mengenangaben für: 3 Portionen

Zutaten:

400GrammFrische Champignons; in Scheiben geschnitten
2-3EßlöffelGhee (oder jeweils zur Hälfte Butter und Öl)
1kleineZwiebel; fein gehackt
2-3Knoblauchzehen; fein gehackt oder zerquetscht
2TeelöffelKreuzkümmel; gemahlen
2TeelöffelKoriander
1-2TeelöffelPaprikapulver
1/2TeelöffelCayennepfeffer
1/2TeelöffelPaprika
1TeelöffelKurkuma
1/2TeelöffelSalz
2-3Frische Peperonis; fein gehackt
2-3EßlöffelTomatenkonzentrat
EßlöffelFrische Petersilie oder Koriandergrün; gehackt

Zubereitung:

In einer großen Bratpfanne die Zwiebel im Öl anbraten. Den Knoblauch hinzufügen und für eine Minute anbraten.
Die Gewürze mit einigen Teelöffeln Wasser hinzufügen und für einige Minuten bei mittlerer Hitze weiterrühren.
Als nächstes die Champignons mit dem Tomatenkonzentrat, den gehackten Peperonis und Salz dazugeben.
Noch etwas Wasser unterrühren, abdecken und bei schwacher Hitze für ungefähr 10 Minuten köcheln lassen.

Zum Servieren mit den gehackten Kräutern garnieren.

Pikanter Zitronen-Reis


Quellenangabe: 22.02.09 von Sus
gefunden hier in Lisa's Kitchen
Kategorien: Reis, Zitrone, Beilage, Cashew, Indien
Mengenangaben für: 3 Portionen

Zutaten:

Tasse
1TasseBasmatireis
2TassenWasser
1TeelöffelSalz
2-3EßlöffelGhee (oder jeweils zur Hälfte Butter und Öl)
1/2-2/3TassenRohe Cashewnüsse; grob gehackt (hatte ich nicht: ich habe ungesalzene geröstete verwendet)
1EßlöffelUrad Dal (geschälte, halbierte Urd-Linsen)
1TeelöffelSchwarzen Senfsamen
1/2Frischer Zitronen- oder Limettensaft
4EßlöffelFrische Petersilie oder Koriander; gehackt
1/4TasseKokosnuß (die habe ich vergessen)

Zubereitung:

Den Reis einige Stunden in Wasser einweichen. Das Wasser abschütten und aufheben. Den Reis für ungefähr 15 Minuten trocknen lassen.

Das Einweichwasser in einem mittelgroßen Topf zum Kochen bringen. Reis, Salz und ein bißchen Butter einrühren. Zugedeckt bei niedriger Hitze für 15 - 20 Minuten köcheln lassen oder bis das Wasser aufgesogen ist.
Vom Herd nehmen.

Das Fett in einer kleinen Bratpfanne erhitzen. Die Cashewkerne goldbraun rösten. Mit einem Schöpflöffel herausnehmen und zum Reis geben.

Die Senfsamen und Linsen in die Pfanne geben. Anbraten, bis die Senfsamen explodieren und die Linsen rötlich-braun werden (ging bei mir ziemlich schnell). Die Senfsamen und Dal in den Reis geben; Kurkuma, Zitronensaft und Petersilie mit einer Gabel gleichmäßig verteilen.

Zum Servieren jede Portion mit frischen Kokosraspeln garnieren. (Wie schon gesagt: Vergessen, hätte sich bestimmt gut gemacht, war aber auch so sehr, sehr lecker.)
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|Kochen, Backen und Genießen|



Samstag, 21. Februar 2009

Mein erster ...

... selbstgebackener Kreppel:

Kreppel.jpg

Nachdem Bäcker Süpke aus der Erfurter Gegend schon seit längerem seine Brotrezepte mit der Blog-Gemeinde teilt, hat er auch sein Pfannkuchen-, Berliner, Krapfen- oder eben Kreppelrezept vorgestellt. Es wurde bereits von Zorra und Petra mit Erfolg aufgegriffen.

Ich habe mich an die Mengen von Zorra gehalten, da wir auch nur ein Zwei-Personen-Haushalt sind und acht Kreppel à 70-75 Gramm erhalten. Was ich nicht bedacht habe, ist der Zeitaufwand: Auch meine Friteuse nimmt nicht mehr als einen Kreppel auf. Acht Stück bedeuten demnach zwei Stunden Zeitaufwand für das Fritieren.

Daher ist dieser Beitrag sozusagen ein Livebericht: Während ich diese Zeilen schreibe, brutzeln die anderen Kreppel in der Friteuse so vor sich hin. Alle drei Minuten piepst der Wecker, ich drehe den Kreppel einmal um und tippele weiter. Kitchen-Blogging pur! Ein Hoch auf Laptops und WLan!

Gefüllt werden die Kreppel mit ... Quittenmarmelade!
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|Kochen, Backen und Genießen|



Donnerstag, 19. Februar 2009

Keine Lebensweisheit, ...

sondern eher eine Frage:

Wenn eine Sanduhr eine Uhr ist, bei der Sandkörner durch eine kleine Öffnung fallen, was ist dann eine Eieruhr?
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|Lebensweisheiten|



Montag, 16. Februar 2009

Ja, wo isser denn auf einmal?

Wie gut, daß es das nachfolgende Essen nicht erst heute gibt - den Thymian hätte ich hier nicht mehr gefunden:

MoskitograsImSchnee.jpg

Moskitogras (Bouteloua gracilis) im Schnee;
davor der versteckte Zitronenthymian.



Doch nun zum eigentlichen Beitrag:

GKE_Februar09_500x140

Im Gärtner-Blog geht es diesen Monat kochtechnisch um Champignons. Ich mag Rühreier bzw. Omeletts: Man öffne die Kühlschranktür, schaue zuerst nach, ob genügend Eier vorhanden sind und gehe dann auf Entdeckungstour. Alles, was sich nicht laut genug wehrt, wird kleingeschnibbelt, in der Pfanne angebraten und dann mit geklepperten Eiern zugedeckt. Fertig.

Soweit zur Kurzfassung. Jetzt folgt die ausführliche Version, in der ich auch die Champignons vorher mariniert habe:

Champignon-Omelett mit Huhn

ChampignonOmelett2.jpg

(Wem das Bild zu unscharf ist: Peperoni.gif SmileyGrinsStatic.gif)


Quellenangabe: Eigenkreation 14.02.2009 von Sus
Kategorien: Ei, Champignon, Huhn
Mengenangaben für: 2 Portionen

Zutaten:

200gFrische Champignons
2Knoblauchzehen
2-3Eßlöffelfrische Zitronenthymianblättchen
6EßlöffelDistelöl
2Hühnerbrustfilets
50gSpeckwürfel
4Eier
1kleineZwiebel
Salz, Pfeffer
Piment; gemahlen
Ancho Chili Pulver (oder Cayennepfeffer)

Zubereitung:

Die Champignons putzen, die Stiele entfernen und die Hüte sechsteln oder achteln. In eine Schüssel mit Öl und den gezupften Thymianblättchen die geschälten Knoblauchzehen mit einer Knoblauchpresse hineindrücken. Die Champignonstücke darin für mindestens eine Stunde marinieren.

Die Hühnerbrustfilets in mundgerechte Stücke schneiden, salzen, pfeffern und mit Chili leicht einreiben. In einer Pfanne scharf von allen Seiten anbraten, beiseite legen.

Die Zwiebel schälen, kleinhacken und mit den Speckwürfelchen in dem von den Hühnerbrustfilets erzeugten Bratensaft anbraten. Wenn davon nicht genügend vorhanden ist, die Menge der Speckwürfel etwas erhöhen. Die Champignons dazugeben und unter Rühren schmoren lassen. Die Fleischstücke hinzufügen.

ChampignonOmelett1.jpgDie Eier in einer Schüssel, gewürzt mit Salz, Pfeffer und Piment, mit etwas Mineralwasser schaumig schlagen. Die Eimasse gleichmäßig über die Champignons verteilen und bei mittlerer Hitze langsam stocken lassen. Wenn möglich, das Omelett wenden und ebenfalls von der anderen Seite bräunen.

Zusammen mit etwas Feldsalat servieren.


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Sonntag, 15. Februar 2009

Liebe und Magen und so weiter ...

In dieser kalten und trüben Jahreszeit hat man Lust auf Soul food - alles, was das Herz erwärmt. Da kam der Valentinstag gerade recht, um mal wieder Valentins-Brownies in Herzform zu backen.

Da momentan in der Foodblogger-Szene die Nach-Koch- und Nach-Back-Laune (oder auch 'Fremdkochen' genannt) um sich greift (Ist ja wohl auch verständlich bei den vielen tollen Rezepten! ), gibt es mittlerweile schon richtige Kaskaden. Bei Petra von Chili und Ciabatta habe ich die Brownies entdeckt, die sie wiederum von der Hedonistin in Low Budget Cooking abgeschaut hat.

Und auch ohne Schnee, der es wert gewesen wäre, ihn wegschippen zu müssen, schmecken die Brownies extrem lecker.

Valentins-Brownie-Herz

Valentinsherz2009.jpg

Quellenangabe: Chili und Ciabatta bzw. Low Budget Cooking
Erfasst 14.02.2009 von Sus
Kategorien: Gebäck, Brownies, Schokolade, Valentinstag
Mengenangaben für: 2 Herzkuchen

Zutaten:

150gWeiche Butter
200gZucker
1/2FläschchenVanille-Aroma
3Eier
170gMehl
50gKakao
1/4TeelöffelSalz
175gBlockschokolade (40%); grob gehackt
250gGemischte Beeren, gefroren
Deko:
50gWeiße Kuvertüre; geschmolzen

Zubereitung:

Die Beerenmischung auftauen und abtropfen lassen. Die Früchte durch ein Sieb passieren, um die Kernchen zu entfernen.

Zwei Herzformen kreuzweise mit Backpapier auslegen, das Papier soll an den Seiten etwas überhängen.

Butter, Zucker und Vanille hellcremig rühren. Eier nacheinander gründlich einmixen. Mit Kakao und Salz gemischtes Mehl nach und nach einrühren. Die Hälfte der grob gehackten Schokolade untermengen. Eine Hälfte des Teigs in die Formen füllen. Darauf die Fruchtmasse verteilen (2-3 Eßlöffel zurückbehalten) und den restlichen Teig vorsichtig darübergeben und glattstreichen. Mit dem Rest der gehackten Schokolade bestreuen.

Den Backofen auf 160°C vorheizen. Die Form auf die zweitunterste Schiene schieben und backen, bis die Masse sich von den Formrändern löst, die Stäbchenprobe aber eine noch leicht feuchte Mitte ergibt (Bei Petra ca. 25-30 Minuten, bei mir etwas länger). Nach dem Backen in der Form abkühlen lassen. Kuvertüre schmelzen und die Herzen mit Hilfe einer Gabel mit der Hälfte der Schokolade verzieren. Die zweite Hälfte mit der Fruchtmasse verrühren und ebenfalls über die Kuchen 'zittern'. Fest werden lassen.
Valentinsherz2009Anschnitt.jpg
Die Herzen mit Hilfe des Backpapiers aus der Form heben. In Stücke habe ich sie nicht gleich geschnitten, da zum Verschenken die Herzform erst einmal erhalten bleiben sollte.

Nachtrag: So sieht der Kuchen im Anschnitt aus. Der Teig ist sehr cremig und schokoladig. Durch die leichte Säure der Beerenfrüchte wird es nicht zu mächtig.

Anmerkung:

Originale siehe
http://peho.typepad.com/chili_und_ciabatta/2009/02/nachgebacken-greyston-bakery-brownies.html
bzw. http://hedonistin.blogspot.com/2009/02/greyston-bakery-brownies.html

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